Auszeichung für den „Grazer“

Grazer-Chefredakteurin Johanna Vucak konnte nach 2010 auch 2012 den ersten Preis für die beste Gratiszeitung in der Kategorie Wochen- und Monatszeitung nach Graz holen. Verliehen wurde diese vom Branchenmagazin „Der Österreichische Journalist“.

Johanna Vucak wurde in einer kalten Jännernacht von einer Hebamme in Wildon auf die Welt geholt und wuchs in Allerheiligen bei Wildon auf. Nach der Matura in Graz studierte sie Deutsche Philologie und Anglistik/Amerikanistik und besuchte den Medienkundlichen Lehrgang.

„Kurz nach der Matura habe ich das erste Mal Zeitungsluft geschnuppert und zwar im Rahmen einer Lehrredaktion bei der „Neuen Zeit“erzählt Johanna Vucak. Sie bekam das Angebot, als freie Mitarbeiterin zu bleiben, was sie während ihrer Studienzeit immer wieder tat. Nach der Sponsion war sie so begeistert vom literaturwissenschaftlichen Arbeiten, dass sie sogleich ihr Doktorat begann.

Auf eine Stellenanzeige hin bewarb sich Johanna beim „neuen Grazer“. Rasch wurde die Mitarbeit nach ihrem Einstieg immer intensiver und die Doktorarbeit musste immer mehr zurückgestellt werden – auch heute noch. Mit dem Eigentümerwechsel 2007 wechselte sie vom „neuen Grazer“ zum „Grazer“ mit, wo sie auch heute noch erfolgreich tätig ist.

„Jede Woche eine Zeitung gestalten zu können – vom Blattspiegel bis zur Titelseite,“ macht Johanna unglaublich viel Freude. Auch die täglich neuen, sich ändernden Herausforderungen im Rahmen der Teamführung machen ihr Spaß. Auf meine Frage, wen sie einmal gerne interviewen würde lautet ihre Antwort mit einem Schmunzeln: „Die Unmöglichen: Gott und Thomas Bernhard.  Die nur theoretisch Möglichen: Papst und Putin. Die praktisch Möglichen: Hermann Maier und Hansi Hinterseer (für und mit Mama!).

Nach ihrem Ziel für die nächsten paar Jahre befragt meint Johanna: „Ich gehöre nicht zu den Karriereplanerinnen, zu jenen, die heute festlegen, wo sie sich in drei oder fünf Jahren sehen wollen. Wer zu geplant und gerade auf ein Ziel zusteuert, übersieht oft interessante Stationen und Abbiegemöglichkeiten am Wegesrand. Diese Spannung – was kommt? Was das Leben bringt? – möchte ich mir für mein Leben aufrecht erhalten.

www.dergrazer.at

 

 

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