Philipp Knefz

Philipp Knefz_Jung, attraktiv, gestählter Body und auch noch sympathisch – der gebürtige Steirer und Mister Austria 2013 hat noch viel vor. „Ich weiß, dass ich meinen Weg machen werde, auch wenn noch offen ist, welche Richtung ich gehen werde. Bei mir muss sich etwas bewegen, es muss weitergehen, damit ich mich wirklich wohl fühle“, verrät mir Philipp.

Auf die größte Veränderung angesprochen, seit er Mister Austria wurde, meint er lachend: „Es sind viele positive Sachen, zum Beispiel dass man zu vielen Einladungen kommt, von denen man früher nur geträumt hat“. Natürlich passierte es, dass er plötzlich so viele ‚Freunde‘ wie nie zuvor hatte. „Ich gebe jedem die Chance, mich kennen zu lernen, aber ich habe viel Menschenkenntnis dazugewonnen und kann sehr schnell einschätzen, wie seriös oder unseriös mein Gegenüber ist“, meint Philipp.

Mister und Miss Austria 2013: Philipp Knefz und Ena Kadic
Mister und Miss Austria 2013: Philipp Knefz und Ena Kadic

Philipp ist sehr ehrgeizig. „Schon bei der Wahl zum Mister Styria wurde mir gesagt, wenn Du jetzt nichts machst, wirst Du nicht weiterkommen. Mir war bewusst, dass ich mich auch als Mister Austria immer bemühen und mich gut präsentieren muss und dass ich mir ein gutes Netzwerk aufbauen muss“, erzählt mir Philipp. Es war ihm klar: Es kommt ja der nächste Mister Austria.
Philipp hat das Jahr als Mister Austria gut genutzt. Denn die Miss Austria Corporation schickte ihn zur MR World Wahl 2014, wo er Österreich vertrat. Gemeinsam mit seinem „Team Red“ belegte er dort beim Extremsport-Wettbewerb den großartigen ersten Platz.

Hedi Grager und Philipp Knefz beim Style up your life!-Event von Adi Weiss am Wörthersee (Foto Thomas Hude)
Hedi Grager und Philipp Knefz beim Style up your life!-Event von Adi Weiss am Wörthersee (Foto Thomas Hude)

Philipp erzählt sehr offen, dass er als kleiner Junge nicht durch sein Aussehen auffiel, sondern eher als „Kretze“. „Ich war oft ausgeschlossen. Ich musste mir anhören, geh weg, du bist zu dick – wie das bei Kindern so ist“. Philipp erzählt nachdenklich weiter: „Damals habe ich mir geschworen, irgendwann zeige ich es Euch allen. Das war ein starker Motor für mich und der treibt mich weiter voran“. Ich kann seine Verletztheit spüren. „Die Leute, die früher ‚Du kleiner Dicker‘ zu mir sagten, sehen mich jetzt, wie ich beispielsweise den Opernball eröffne, und das ist für mich eine Genugtuung. Und ich arbeite immer weiter an mir“.

Philipp Knefz zeigt seinen durchtrainierten Body
Philipp Knefz zeigt seinen durchtrainierten Body

Auf meine Frage, ob er als Model weiter durchstarten oder vielleicht sogar ins Schauspiel möchte, meint er mit einem Lächeln. „Modeln ist sicher im Gespräch, auch Schauspiel würde mich interessieren. Ich baue mir mein Netzwerk gerade erst auf, aber ich halte mir alles offen und möchte gerne alles ausprobieren“. Wie steht es mit Singen? „Es stand schon im Raum. Vor der Tanzeinlage für die Mister Austria Wahl wollte ich singen“. Warum dann nicht? Er lacht nur. Philipp hat die Einstellung: „Es gibt nichts was ich nicht kann. Die Frage ist, wie gut. Ich setze mir selber kein Limit, solange ich es nicht probiert habe. Man kann die Stimme ja bis zu einem gewissen Grad trainieren und ich glaube, das würde schon gelingen. Ich habe aber eher ein zeitliches Problem mit dem Training“. Sich selbst würde Philipp als ehrgeizig und konsequent bezeichnen, ins Fitnessstudio zu gehen, liebt er. Wirklich immer? frage ich. Er lacht und meint: „Eigentlich schon. Zu 80 % ist es Hobby, zu 20 % Job“.

Selbstverständlich und oberste Priorität ist für ihn der Abschluss seines Studiums des Bauingenieurswesens an der Technischen Universität – auch wenn er grad wenig Zeit für die Uni hat.  Vernünftig meint er: „Jetzt ist alles toll, aber was ist in zehn Jahren? Dann stellt sich vielleicht die Frage, kannst Du noch mehr als einmal Mister Austria gewesen zu sein?“

Philipp Knefz (Foto PHILOGRAPHY by Philipp Christof)
Philipp Knefz (Foto PHILOGRAPHY by Philipp Christof)

Abschließend möchte ich von Philipp noch wissen, wie seine Eindrücke bei der MR WORLD WAHL waren und was er für sich mitnehmen konnte. „Es war echt eine Hammer-Reise und ich hab so viele positive Eindrücke, Bekanntschaften, Erinnerungen und Kontakte mitnehmen dürfen, dass es einfach unglaublich ist. Begeistert erzählt er weiter: „Und dass ich noch dazu meinen Geburtstag mit den Jungs feiern durfte, war das Highlight meiner ganzen Reise.  Dieser Geburtstag wird mir für immer in Erinnerung bleiben, da wir alle gemeinsam mein Lied, das ich für die Show vorbereitet hatte, gesungen haben und ein Video davon machten.
Was ich für mich mitnehmen konnte war die Erkenntnis, dass nicht wirklich alles Gold ist was glänzt, und man sehr Vieles in Zukunft noch genauer hinterfragen sollte, bevor man zu fremden Menschen aufsieht. Und auch, dass  man nicht immer auf der Erfolgswelle dahin reiten kann. Man lebt nur einmal und man sollte dieses Leben genießen, sollte die für sich positiven Dinge rausfiltern und sich nicht die Laune verderben lassen“, setzt er noch ernst hinzu.

Philipp Knefz stolz: "I AM MADE IN STYRIA" (Foto PHILOGRAPHY by Philipp Christof)
Philipp Knefz stolz: „I AM MADE IN STYRIA“ (Foto PHILOGRAPHY by Philipp Christof)

Auf meine Frage nach seinen nächsten Plänen und Projekten meint Philipp: „Hm, die Antwort auf diese Frage ist schon ziemlich gut in meinem Kopf ausgearbeitet und auch durchgeplant, jedoch ist es jetzt noch zu früh darüber zu sprechen oder etwas zu verraten. Daher würde ich vorschlagen, wir sprechen in 1 oder 2 Monaten noch einmal miteinander“.
Aber gerne, lieber Philipp.

www.facebook.com/Philipp Knefz

 

 

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