Monika Cetin – eine Visagistin, der viele Prominente vertrauen

Visagistin Monika Cetin (Foto Sabine Gruber)Es ist wieder „Shooting-Tag“ im JOMA Fashion Conceptstore in Graz. Dafür holt sich Manuela Jocher ihr „Dreamteam“ aus Wien: Visagistin Monika Cetin und Fotografin Barbara Nidetzky. Die drei attraktiven Frauen kennen sich bereits aus der Zeit, als sie selbst alle als Models arbeiteten – und sich eine wunderbare und bis heute anhaltende Freundschaft entwickelte.

Monika Cetin arbeitet sehr erfolgreich als Visagistin und das wissen auch viele Prominente zu schätzen. Ihre Freundin Barbara Nidetzky, Fotografin, schätzt Monika als sehr natürliche, offene und herzliche Person - und ihre sehr professionelle Arbeit (Foto Sabine Gruber).
Monika Cetin arbeitet sehr erfolgreich als Visagistin und das wissen auch viele Prominente zu schätzen. Ihre Freundin Barbara Nidetzky, Fotografin, schätzt Monika als sehr natürliche, offene und herzliche Person – und ihre sehr professionelle Arbeit (Foto Sabine Gruber).

Die Wiener Visagistin Monika Cetin, geborene Artner, machte ihre Meisterprüfung als Friseur und Perückenmacher und dazu  Ausbildungen als Visagistin und Permanent Make up. Seit 1997 ist sie national und international als Visagistin sehr gefragt, u.a.  arbeitet sie für Marken wie Humanic, Palmers, Jones, Legero, Superfit, Think, Spar, Merkur, Sky-TV oder Universal Music. In ihren Händen fühlen sich Promis wie beispielsweise Christiane Hörbiger, Lotte Ledl, Andrea Eckert, Dagmar Koller, Elina Garanca, Nicole Beutler, Christine Kaufmann, Maya Hakvoort, Sting oder Roan Keating sehr wohl. Das ist wohl der Grund, warum Medien wie Woman, Madonna, Österreich, News, Wiener, GaultMillau, Jewel, Wien Life oder Maxima sehr gerne mit ihr arbeiten. Auch beim Theaterstück ‚Alma‘ mit Paul Manker oder dem Falco Videodreh 2009 hatte Monika ihre Hände im Spiel.

Auch Topmodel Eva Padberg vertraut den Händen von Monika Cetin.
Auch Topmodel Eva Padberg vertraut den Händen von Monika Cetin.

Ich wollte schon als Kind Frisörin werden
Im Alter von fünf Jahren wollte Monika Frisörin, Seiltänzerin oder Hebamme werden, wie sie mir fröhlich erzählt. Schon während der Sommerferien, die sie immer bei ihrer Oma am Land verbrachte, „hab ich mit den Haaren vom Kukuruz Zopferl geflochten und war glücklich dabei “, denkt sie schmunzelnd zurück. So war es nicht verwunderlich, dass sie mit 16 eine Lehre als Friseur und Perückenmacher abschloss. Noch während ihrer Lehrzeit gewann sie bei Wettbewerben einige Preise. 13 Jahre lang arbeitete sie dann als Frisörin, neun davon in einem Salon im 1. Wiener Gemeindebezirk.

Miss Sympathica Monika Artner
Sie war erst 20, als sie ihrer Mutter mitteilte, dass sie sich  als Friseurin selbständig machen wolle – gleichzeitig interessierte sie sich aber auch für die Werbebranche und die Fotografie. Und sie wollte nebenbei als Model arbeiten – wovon ihre Mutter aber gar nicht begeistert war. Monika probierte es trotzdem. Sie nahm zweimal bei Wahlen zur Miss Austria teil, wo sie einmal den 5. Platz erreichte – und unter den Kandidatinnen zur Miss Sympathica gewählt wurde. Wir lachen. Das Outfit für die Misswahlen nähte sich Monika immer selbst, auch für das Makeup waren die Mädels selbst verantwortlich.

Bei der Miss Austria Wahl 1987 wurde Monika Cetin zur "Miss Symphatica" gewählt.
Bei der Miss Austria Wahl 1987 wurde Monika Cetin zur „Miss Symphatica“ gewählt.

Monika liebte als kleines Mädchen Filme mit Grace Kelly oder Katharina Valente, mit viel Show, Tanz und Glamour. Sie bewunderte die Kostüme und das Auftreten der Stars.

Monika Cetin mit Topmodel Werner Schreyer (Foto Inge Prader).
Monika Cetin mit Topmodel Werner Schreyer (Foto Inge Prader).

Mit 30 bekam sie ihre Tochter Nadja. „Nach meiner Scheidung und  alleinerziehend dachte ich mir, ich werde Visagistin und erfülle mir einen weiteren Traum“. Nach einem einwöchigen Kurs durfte sie sich Visagistin nennen. Das war 1995. „Ich habe Freundinnen frisiert, habe sie geschminkt, vor weiße Leintücher gestellt und fotografiert – ich dachte mir nicht viel dabei“. Sie erinnert sich, dass sie die Fotos auf 9×13 entwickeln ließ, auf schwarzes Buntpapier klebte und in eine pinkfarbene Pinguinmappe Mappe gab. Ohne Kenntnis der Branche suchte sie nach Fotografen.

Monika Cetin konzentriert bei ihrer Arbeit als Visagistin.
Monika Cetin konzentriert bei ihrer Arbeit als Visagistin.

„Im Kurier hat damals jeden Sonntag der Fotograf Paul Harris die Modestrecke fotografiert. Ich habe ihn einfach angerufen, hab gesagt, dass ich Visagistin bin und mit meiner Mappe bei ihm vorbeikommen will. Er meinte noch, ob es sich wirklich auszahle, und ich sagte: Ja natürlich“. Ich muss lachen. So fuhr sie in die Schottenfeldgasse und zeigte ihm ihre Mappe . Er sprach zwar nicht viel, aber er buchte sie für die Fotoproduktion „Adler-Moden“ als Haarstylistin (1995). Allerdings meinte er, dass sie sich an eine Modelagentur wenden solle, um professionellere Fotos zu bekommen.
Gesagt – getan. Als Monika in die Modelagentur Tausendsasser kam, wurde sie gleich in die Modelkartei aufgenommen. Ihren ersten Auftrag bekam sie nicht als Visagistin für ein Testshooting, sondern als Model. Es wurde gerade eine Mutter mit Kind für eine Zeitschrift gesucht. Humorvoll erzählt Monika weiter, dass sie schon beim Shooten der damaligen Jungfotografin Rafaela Pröll erklärte, dass sie eigentlich Visagistin sei. Kurze Zeit darauf rief Rafaela an und buchte Monika als Visagistin.

Monika Cetin bei einem Modeljob (Foto Rafaela Pröll für das Trend Austria Hotel).
Monika Cetin bei einem Modeljob (Foto Rafaela Pröll für das Trend Austria Hotel).

„Mundpropaganda“ brachte Monika rasch zur Modelagentur „Vanity Fair“, wo sie als ungebundene Visagistin fixe Buchungen bekam. Im Laufe der Zeit lernte sie auch alle namhaften Fotografen Wiens kennen.

Monika Cetin schminkte auch ihre Freundin Barbara Nidetzky oft für Modeljobs: "Barbara war als Model ein sehr spezieller Typ mit tollen Haaren, sehr professionell, unkompliziert und sehr sympathisch" (Foto Monika Cetin).
Monika Cetin schminkte auch ihre Freundin Barbara Nidetzky oft für Modeljobs: „Barbara war als Model ein sehr spezieller Typ mit tollen Haaren, sehr professionell, unkompliziert und sehr sympathisch“ (Foto Monika Cetin).

2011 war es soweit. Monika erfüllte sich ihren Traum von einem eigenen Geschäft. Sie eröffnete es im 3. Wiener Gemeindebezirk und arbeitet nur auf Terminvereinbarung. „Alles, was ich im Laufe der Jahre gelernt habe, kann ich hier einsetzen und ein komplettes Service bieten“.

Unter Monikas Kunden sind viele Promis. „In dem Moment wo ich sie schminke, ist es für mich ein Gesicht wie jedes andere. Anders kann ich gar nicht fühlen, sonst wäre ich wahrscheinlich zu aufgeregt“. Sehr gerne hätte sie einmal Michael Jackson geschminkt, gesteht sie, oder Grace Kelly. Auch die Töchter großer Königshäuser würde sie gerne einmal schminken.

Monika Cetin hat viele Prominente als Kunden. "In dem Moment wo ich sie schminke, ist es für mich ein Gesicht wie jedes andere", verrät sie (Foto Elia Zilberberg).
Monika Cetin hat viele Prominente als Kunden. „In dem Moment wo ich sie schminke, ist es für mich ein Gesicht wie jedes andere“, verrät sie (Foto Elia Zilberberg).

„Einzigartig“ war für sie ihre Begegnung mit Sting. 2012 gab er ein Konzert in Wien und Monika musste ihn für ein Interview schminken. „Sting kam rein, er sah ganz anders aus als auf der Bühne und hatte ein Charisma, das die hohen Räume des Schönnbrunn ausfüllte. Es beeindruckte mich schon sehr.  Während sie Sting für seinen Auftritt herrichtete, kam auch Zucchero hereinspaziert und beide plauderten miteinander“.
Faszinierend ist für sie auch die nette Art und Bodenständigkeit der Operndiva Elīna Garanča. „Sehr Symphatisch und eine Feinheit ganz ohne Starallüren“.

Sehr beeindruckt war Monika Cetin von Sting, als er 2012 in Wien war. (Foto Conny Beauclair).
Sehr beeindruckt war Monika Cetin von Sting, als er 2012 in Wien war (Foto Conny Beauclair).

Sie erinnert sich, dass sie sich zum erstmaligen Schminktermin mit der Schauspielerin Christiane Hörbiger verspätete. Angespannt begann sie die leicht verärgerte Schauspielerin zu schminken. Da diese Monika dann aber auch privat buchte, „muss sie doch sehr zufrieden gewesen sein“, schmunzelt Monika.

Positiv wirkt sich sicher ihre angenehme Gelassenheit aus. „Je gestresster der andere wird, desto ruhiger werde ich – nur nachher bin ich erschöpft“, verrät sie mit einem Lächeln.

Für ihre berufliche Zukunft wünscht sich Monika: „Immer weiter gehen und  nicht stehen bleiben“. Privat wünscht sie sich vor allem Gesundheit und ein langes Leben für sich und ihre Familie.

www.monika-cetin.at

(Großes Foto: Monika Cetin für THINK, geshootet von Mario Carniel)

 

 

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Ein Gedanke zu „Monika Cetin – eine Visagistin, der viele Prominente vertrauen“

  1. Liebe Hedi
    Vielen Dank für deine Mühe , es ist wirklich Super geworden 🙂 habe große Freude !!!!!!
    DANKE!!!!!!!!!!
    :-))))))))))) dicken KUSS
    😉 moni
    PS: Foto von Barbara passt Perfekt rein ;-))))))

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