Daniel Edelsbrunner serviert Kopi Luwak

Daniel Edelsbrunner (Foto Werner Krug)Daniel Edelsbrunner serviert in seinem Restaurant Kupferdachl in Unterpremstätten jetzt eine Kaffeespezialität der besonderen Art: „Kopi Luwak“. Eine Tasse dieses besonderen Gaumenerlebnisses kostet  25,- Euro!

Damit ist er einer der Wenigen, die diesen außergewöhnlichsten Kaffee anbieten:  Kopi Luwak ist nicht nur der teuerste Kaffee der Welt (der Preis pro Kilo liegt bei bis zu 1.200 Euro), sondern auch der extravaganteste – stammen seine Bohnen doch aus dem Verdauungstrakt von indonesischen Schleichkatzen:

Spitzenkoch Daniel Edelsbrunner serviert in seinem Restaurant eine besondere Kaffeespezialität: "Kopi Luwak" (Foto Werner Krug)
Spitzenkoch Daniel Edelsbrunner serviert in seinem Restaurant eine besondere Kaffeespezialität: „Kopi Luwak“ (Foto Werner Krug)

Die sogenannten wilden Fleckenmusangs („Schleichkatzen“) leben auf den indonesischen Inseln Sumatra, Java und Sulawesi und fressen für ihr Leben gern Kaffeekirschen. Dann scheiden sie die Bohnen im fermentierten Zustand wieder aus. Kaffeefarmer sammeln den Kot ein und säubern die Bohnen. Der achtstündige Verdauungsprozess sorgt für die Spaltung der Bitterstoffe, dadurch erhält der Kaffee seinen einzigartigen Geschmack, der angenehme Milde und breite Würze besitzt.
Edelsbrunner legte beim Kauf seines Kopi Luwaks großen Wert auf den Tierschutz und kaufte daher Bohnen, die von freilebenden Schleichkatzen stammen.

www.kupferdachl.at

Daniel Edelsbrunner
1987 geboren, absolvierte Edelsbrunner seine Lehre im Landgasthof »Gerngross« in Stainz. Stationen im »Landhaus Bacher« und im »Kreuzwirt am Pössnitzberg« folgten, bevor er 2011 für 2 Jahre als Küchenchef im »Prato im Palais« tätig gewesen ist. Dort kochte er sich schnell zum jüngsten 2-Haubenkoch in der Steiermark. Bevor er den elterlichen Betrieb übernommen hat, begab sich Edelsbrunner auf eine kreative Reise, auf der er sich auf Stagen bei Jonnie Boer (»De Librije«), Heiko Nieder (The Dolder Grand), Kevin Fehling (»Belle Epoque«), Andreas Döllerer (»Döllerers Genusswelten«) und Andreas Mayer (Schloss Prielau) inspirieren ließ.

 

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