Österreicherinnen und Österreicher des Jahres 2019

Die Österreicherinnen und Österreicher des Jahres 2019 wurden von der "PRESSE" ausgezeichnet. (Foto Presse)Zum 16. Mal lud die „Presse“ in die Wiener Sofiensäle, um die Österreicherinnen und Österreicher des Jahres 2019 auszuzeichnen. Die Gala eröffneten Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und „Presse“-Chefredakteur und -Herausgeber Rainer Nowak.

Die Gala eröffneten Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und Presse-Chefredakteur und -Herausgeber Rainer Nowak. (Foto Presse)
Die Gala eröffneten Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und Presse-Chefredakteur und -Herausgeber Rainer Nowak. (Foto Presse)

Bereits zum 16. Mal kürte „Die Presse“ Menschen, die Herausragen-des geleistet haben – und namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft folgten der Einladung des „Presse“-Geschäftsführers Herwig Langanger sowie des „Presse“-Herausgebers und -Chefredakteurs Rainer Nowak.

Die in sechs Kategorien Ausgezeichneten leisten in ihrem jeweiligen Bereich Herausragendes: Sie leiten Konzerne, bekämpfen Verschwendung, forschen an künstlichen Organen, operieren vernarbte Kindergesichter, betreuen Jugendliche, die ihre Großeltern pflegen, und kümmern sich ehrenamtlich um Mädchen sowie Frauen, die Opfer von sexuellem Missbrauch wurden.

Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein mit Presse-Geschäftsführer Herwig Langanger (l.) und Presse- Chefredakteur und Herausgeber Rainer Nowak (Foto Presse/Clemens Fabri)

Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein mit Presse-Geschäftsführer Herwig Langanger (l.) und Presse- Chefredakteur und Herausgeber Rainer Nowak (Foto Presse/Clemens Fabri)In der Kategorie Unternehmen mit Verantwortung fiel die Entscheidung auf Walter Scherb, der den Familienbetrieb Spitz in dritter Generation leitet.

Kategorie Unternehmen mit Verantwortung: Walter Scherb leitet in dritter Generation Familienbetrieb Spitz. (Foto  Ákos Burg)
Kategorie Unternehmen mit Verantwortung: Walter Scherb leitet in dritter Generation Familienbetrieb Spitz. (Foto  Ákos Burg)

Bei den beiden Sonderpreisen Digitalisierung und Innovation überzeugten Michael Plankensteiner sowie Heinrich Steininger von der Software-Firma Logi.cals und Felix Tiefenbacher sowie Wolfram Krendlesberger vom Unternehmen Heliovis, die einen neuartigen Sonnenlichtkonzentrator für große Solarkraftwerke entwickelten.

In der Kategorie Erfolg international wurde der Forscher Harald Ott ausgezeichnet. Der Tiroler lehrt an der Harvard University in Boston und leitet das Zentrum für Organ Engineering, in dem er aus Stammzellen neue Körperteile wachsen lässt.

In der Kategorie Erfolg international wurde der Forscher Harald Ott ausgezeichnet. (Foto Daniel Novotny)
In der Kategorie Erfolg international wurde der Forscher Harald Ott ausgezeichnet. (Foto Daniel Novotny)

Bei den Start-ups setzte sich Cornelia Diesenreiter mit Unverschwendet durch, sie verhindert mit einem einzigartigen Konzept die Verschwendung von Obst und Gemüse. 

Bei den Start-ups setzte sich Cornelia Diesenreiter mit Unverschwendet durch. (Foto Unverschwendet)
Bei den Start-ups setzte sich Cornelia Diesenreiter mit Unverschwendet durch. (Foto Unverschwendet)

Bei der Forschung gewann Wolfgang Kern, Professor für Chemie der Kunststoffe an der Montan-Universität Leoben. Er will Kunststoffe umweltfreundlicher gestalten. 

Bei der Forschung gewann Wolfgang Kern, Professor für Chemie der Kunststoffe an der Montan-Universität Leoben. (Foto PCCL)
Bei der Forschung gewann Wolfgang Kern, Professor für Chemie der Kunststoffe an der Montan-Universität Leoben. (Foto PCCL)

In der Kategorie Kulturerbe triumphierte Burgtheater-Schauspielerin Caroline Peters.

In der Kategorie Kulturerbe triumphierte Burgtheater-Schauspielerin Caroline Peters. (Foto Heji Shin)
In der Kategorie Kulturerbe triumphierte Burgtheater-Schauspielerin Caroline Peters. (Foto Heji Shin)

Beim humanitären Engagement setzte sich Harald Kubiena durch. Der plastische Chirurg operiert in Afrika Kinder, deren Gesichter von der Krankheit Noma (Wangenbrand) zerfressen sind. Diese Kategorie ist die einzige, bei der nur die Leser und User über die Gewinnerin oder den Gewinner entscheiden, und auch die einzige mit einer Dotierung. Die Ränge eins bis drei erhalten jeweils 10.000 Euro.

Der plastische Chirurg Harald Kubiena wurde für sein humanitäres Engagement geehrt. (Foto Clemens Fabry)
Der plastische Chirurg Harald Kubiena wurde für sein humanitäres Engagement geehrt. (Foto Clemens Fabry)

Auf den Plätzen zwei bzw. drei (ohne Reihung) landeten Christine Bodendorfer vom Verein Mädchenberatung und Anneliese Gottwald von Superhands. Zur Verfügung gestellt wird das Preisgeld von sämtlichen Partnern der Austria’19. Mit an Bord waren das Bundesministerium für Europa, Integration, Äußeres, die Forschungsförderungsgesellschaft FFG, die Österreichischen Lotterien, der ORF, die Wirtschaftskammer Österreich sowie (zum ersten Mal) die Stadt Wien.

Die frühere Familien- und Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß im Gespräch mit mit Styria-Vorstandsvor-sitzendem Markus Mair (Foto Die Presse)
Die frühere Familien- und Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß im Gespräch mit mit Styria-Vorstandsvor-sitzendem Markus Mair (Foto Die Presse)

Die Gala wurde wieder von „Im Zentrum“-Gastgeberin Claudia Reiterer moderiert.

Großes Beitragsfoto: Austria 19 – Österreicherinnen und Österreicher des Jahres 2019 wurden von der „Presse“ geehrt (Foto Die Presse)

www.diepresse.com 

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