Vincent de Paul ist ein äußerst erfolgreicher US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Model sowie zweifacher Emmy-Preisträger – und ein gern gesehener Gast bei Veranstaltungen und Galas. Er war bereits in Magazinen wie GQ, Vogue, Cosmopolitan und Men’s Health zu sehen und hat für L’Oreal, Fuji und Guy La Roche gearbeitet.

Er ist Präsident und Mitbegründer von Five Arts Productions und Mitglied der Producers Guild of America, der Screen Actors Guild und der Academy of Television Arts & Sciences. Außerdem ist er Unterstützer der Special Olympics. In diesem Jahr feierte er die Premiere seines Abenteuerfilms „Ring Ring of Kibo” in Cannes.
Dieses Jahr hast Du Deinen Abenteuer-Film über einen magischen Ring namens „Ring of Kibo“ in Cannes vorgestellt. Du hast ihn produziert und auch die Hauptrolle darin gespielt. Was hat Dich an diesem Thema gereizt?
Ich habe schon immer Errol Flynn und Abenteuerfilme gemocht.

Wie waren die Reaktionen?
Die Reaktionen auf den von National Treasure/Indiana Jones inspirierten Film RING OF KIBO bei der Vorführung auf dem Cannes Market waren sehr ermutigend. Die Resonanz war großartig. Viele der Leute, die den Film gesehen haben, fragten, wo er gedreht wurde. Der Film wurde an der historischen Universität gedreht, die ich besucht habe: Johns Hopkins.
Hopkins war auch Drehort für andere Filme wie Social Network und Head of State. Außerdem wurde in der Peabody Library gedreht. Sehr Harry-Potter-mäßig.
Der aufwendigste Drehort war der Engineers Club, der in Terry Gilliams Film „12 Monkeys“ das Zuhause von Brad Pitt und Christopher Plummer war.
Du bist auch jedes Jahr in Cannes. Was gefällt Dir an Cannes und was bedeutet das Filmfestival für Filmemacher?
Das Filmfestival ist eine Plattform für aufstrebende Filmemacher, um ihre Werke zu zeigen. Es ist unerlässlich, dass wir jedes Jahr die großartige Kunstfertigkeit dieser Schöpfer feiern.

Du bist seit vielen Jahren im Filmgeschäft tätig. Was hat sich in Bezug auf die Produktionen zum Besseren und was zum Schlechteren verändert?
Vieles hat sich verändert, vieles ist gleich geblieben. Ich glaube, dass die Produktionen immer noch vor Herausforderungen stehen, aber ich habe das Gefühl, dass die Möglichkeiten, Inhalte zu schaffen, dank der Technologie und neuer Kameras besser werden.
Was hat sich für Schauspieler zum Besseren und was zum Schlechteren verändert?
Ich glaube, dass es für Schauspieler in der Branche besser geworden ist.
Hat sich die Filmindustrie nach COVID-19, Streiks und Katastrophen wieder erholt?
Ja, das hat sie.
Welche Eigenschaften sind für Schauspieler und Produzenten wichtig?
Ich denke, für Schauspieler und Produzenten ist es wichtig, stets danach zu streben, originelle und einzigartige Geschichten und Inhalte zu schaffen. Außerdem sollte man bereit sein, zu lernen.
Was ist Deine beste Eigenschaft?
Ich habe keine beste Eigenschaft. Ich arbeite wirklich gerne an jedem einzelnen Film.

Du warst dieses Jahr wieder bei den Filmfestspielen von Venedig. Sind diese neben Cannes und Los Angeles eines der wichtigsten Filmfestivals?
Die Filmfestspiele von Venedig sind eines der ältesten Filmfestivals der Welt. Jedes Festival ist wichtig und hat seinen eigenen Charme.
Wie wichtig sind die Oscars und die Golden Globes?
Ich finde, sie sind sehr wichtig, um die herausragenden Leistungen von Filmemachern aus aller Welt zu würdigen.
Die Welt ist voller negativer Ereignisse, Kriege, Naturkatastrophen und vielem mehr. Wie schaffst Du es, positiv zu bleiben?
Ich versuche, mich mit positiver Energie und Menschen zu umgeben.
Warst Du schon einmal in Österreich?
Ja, ich war schon einmal in Österreich. Ich möchte gerne wiederkommen, vielleicht zu einem Festival, um dort den Film „RING OF KIBO” zu zeigen.
Worauf freust Du Dich beruflich noch in diesem Jahr ?
Darauf, alle neuen Filme zu sehen und hoffentlich auf Frieden in der Welt zwischen der Ukraine und Russland sowie im Nahen Osten.
Werden wir Dich nächstes Jahr wieder in Cannes sehen?
Ja – ich schaue mir gerne internationale Filme an und treffe Regisseure und Produzenten aus aller Welt.
„Ring of Kibo“
ist ein Action-Abenteuerfilm mit Vincent De Paul in der Hauptrolle, der am 17. Mai auf dem Cannes Film Market auf dem Festival Premiere feierte. Vincent De Paul ist nicht nur einer der Hauptdarsteller, sondern neben Christian Filippella und Kimberly Skyrme auch einer der Regisseure des Films. Der Film handelt von zwei lebenslangen Freunden, die sich nach dem tragischen Tod eines Freundes wieder treffen, um einen Kindheitstraum zu verwirklichen: die Suche nach dem legendären Ring von Kibo, einem Artefakt von großer Macht. Neben Vincent De Paul spielen auch John O’Hurley und Evan Woodard in dem Film mit.
Großes Beitragsfoto: Vincent de Paul produzierte den Abenteuer-Film „Ring of Kibo“ und spielte darin auch die Hauptrolle. (Foto Hedi Grager)
