Rene Koch im Interview mit Hedi Grager (Foto Reinhard Sudy)

Rene Koch

Rene Koch zählt mit seiner Crew von Bar Society Graz zur österreichischen Elite unter den Bar- und Showbar Caterern.
Mittlerweile hat er sich aus seiner „aktiven“ Zeit als Barkeeper zurückgezogen und kümmert sich fast nur mehr um Organisatorisches. „Da bin ich zwar genauso viel unterwegs, stehe aber nicht mehr so unter Zeitdruck“, erzählt er mir bei einem gemütlichen Kaffee. Rene Koch ist Salzburger, lebt aber schon mehr als 20 Jahre in Graz. Nach Abschluss der Matura begann er mit dem Jus- und BWL-Studium und parallel dazu machte er sich selbständig. Nach dem zweiten Abschnitt brach er brach er das Studium aber aus mangelndem Interesse ab.

„Ich habe schon recht früh mein erstes Lokal aufgemacht, eine kleine Cocktailbar im Palais Trauttmansdorff“, erzählt Rene, „ich habe dabei Lehrgeld bezahlt, aber auch sehr viel gelernt. Eigentlich war es perfekt so“, erinnert er sich.
Zwei Jahre lang arbeitete er gemeinsam mit Peter Just und was 1999 mit “Not Just A Bar” begann, ist heute Bar Society – American Bar Catering, eines der größten Event Barcaterings in Österreich.

2010 gründete er gemeinsam mit Humphrey Zöberer Urban Amusement. „Über das klassische Barkeepen oder das klassische gastronomische Dienstleisten sind wir mittlerweile weit hinaus“, erzählt er weiter. Rene hat sich einen sehr guten Namen gemacht und betreut fast nur mehr große Projekte und große Veranstaltungen – was immer der Kunde wünscht. Auf seiner Homepage liest man Referenzen großer, nationaler und internationaler Firmen – sie catern mittlerweile in mehr als 10 Ländern. „In jungen Jahren und vor allem vor einem Neustart ist man auf gute Referenzen angewiesen, aber in Wahrheit muss man sich alles erarbeiten“, meint er etwas nachdenklich. Events wie den MTV Music Award, After Show Parties, die Man of the year-Gala von GQ, die Konzerte der Rolling Stones oder Robby Williams zu organisieren, mache schon Spaß, erzählt er mit einem Schmunzeln.

Rene Koch ist ledig und Single. Wenn, war er in langen Beziehungen. Doch momentan ist eine Beziehung aus zeitlichen Gründen fast nicht tragbar“, schmunzelt er. „Außenstehende unterschätzen oft, wieviel Zeit man im Flieger und im Ausland verbringt. Und dann will man nicht auch noch ausgehen und wieder eine Geschichte erzählen, die man eh schon fünfmal erzählt hat“, sagt er mit einem leichten Schmunzeln. Von einer Partnerin ist ihm wichtig, dass sie ihm Rückhalt gibt. „Denn am Ende des Tages ist Geborgenheit das Wichtigste. Jeder möchte nach Hause in eine gemütliche warme Stube kommen“, meint Rene nachdenklich.

Wenn er sich mit drei Worten beschreiben müsste, fallen ihm zielstrebig, selbstbewusst und ausdauernd ein. Und sympathisch füge ich hinzu. „Vielen Dank. Dann habe ich vier“, bedankt er sich lächelnd.

Natürlich möchte ich von ihm auch wissen, welcher sein Lieblingscocktail ist. Überraschend antwortet er, dass er ein Biertrinker ist. Kein Weinfreund, kein Lieblingscocktail – Bierfreund!

Auf neue Projekte befragt, antwortet er vorsichtig. Denn über ungelegte Eier redet er nicht gerne. Aber ein großes Projekt, an dem sie schon ein paar Jahre basteln, ist ein Betrieb im Ausland. „Wir sind dem, was wir uns vorstellen, schon sehr nahe und alles wird sich in den nächsten Monaten entscheiden“, verrät er noch. Was würde er noch gerne machen, frage ich ihn interessiert. „Also im reinen Cateringbereich wäre es für mich die Oscar Verleihung. Die Gesamteindrücke müssen da wirklich grandios sein. Auch die Verleihung der Goldenen Palme wäre auch sehr schön“.

Rene Koch findet aber doch noch Zeit für Hobbys. Sein Sport ist Muay Thai, also Thaiboxen. „Das mach ich schon viele Jahre sehr intensiv und steige natürlich auch, männlich wie ich bin, in den Ring“, verrät er mit einem Schmunzeln. Seit kurzem hat er wieder die Liebe zu seiner Gitarre entdeckt und übt täglich – „ohne Gitarre geht jetzt gar nix mehr“ fügt er noch lachend hinzu.
Auch als Model ist er sehr gefragt. Im letzten Jahr lief er u.a. auf der Vienna Fashion Week und auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin. Und wenn dann noch Zeit bleibt ein bissl Cajon.

Und  seit mehr als 2 Jahren ist Rene auch noch Jäger mit Leib und Seele. Zumindest einmal pro Monat ist er auf der Jagd. Wenn er einen Wunsch frei hätte, würde er gerne auf Jagd in Afrika gehen.

Na dann Waidmannsheil, lieber Rene.

 

 

 

 

 

Share Button

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>