Clemens Trischler – IT-Boy

Clemens Trischler mit TV-Kommissarin Julia Cencig (Foto privat)Er ist 25 Jahre jung und schon sehr umtriebig. Clemens Trischler ist omnipräsent, ist auf Events und Red Carpets zu finden und an der Seite von Prominenten wie den Schauspielerinnen Maren Gilzer, Mariella Ahrens oder TV-Kommissarin Julia Cencig. Jedes Jahr lädt er einen (deutschen) Stargast zum Wiener Opernball.

IT-Boy Clemens Trischler (Foto GettyImages)
IT-Boy Clemens Trischler (Foto GettyImages)

Das lässt bei Vielen die Frage aufkommen: Was macht der eigentlich? Medien bezeichnen ihn als Unternehmer, als PR-Experten, als Selbstvermarkter, Netzwerker, Event-Profi und als IT-Boy. So ist eine meiner ersten Fragen an Clemens, als ich ihn im Wiener Do&Co treffe, wie er sich selbst am liebsten sieht. „IT-Boy hat mir gut gefallen. Die Medien haben mich dazu gemacht und ich fand den Ausdruck lustig und passend. In Deutschland gibt es IT-Boys ja schon länger, aber in Österreich bin ich der Erste. Das ist aber nur eine Seite von mir.“

Clemens Trischler mit Schauspielerin und Dschungelkönigin Maren Gilzer (Foto Conny Pail)
Clemens Trischler mit Schauspielerin und Dschungelkönigin Maren Gilzer (Foto Conny Pail)

Natürlich will ich jetzt wissen, welche ‚die anderen Seiten‘ von Clemens sind. Er schmunzelt. „Ich organisiere Events, mache Künstlermanagement, PR Sachen, vermarkte Brands und Kunden und bin nebenbei in Fernseh-Shows. Blogger, Influencer, It-Girls und It-Boys sind die neuen Promis“, kommt es selbstbewusst. „Und Polarisieren ist meiner Meinung nach nie negativ. Wenn man etwas erreichen will, muss man das auch, sonst geht man unter. Schau, die einen kennen mich und die anderen mögen mich nicht, und unabhängig davon wird es nie so sein, dass einen alle mögen.“

Clemens Trischler: "Wenn man etwas erreichen will, muss man polarisieren, sonst geht man unter." Hier mit Schauspielerin Mariella Ahrens (Foto privat)
Clemens Trischler: „Wenn man etwas erreichen will, muss man polarisieren, sonst geht man unter.“ Hier mit Schauspielerin Mariella Ahrens (Foto privat)

Wie alles begann…
„Ich habe in meiner Heimatstadt Baden ein Charity Event geplant und hatte als damals 23 Jähriger Promis wie Jenny Elvers, Mariella Ahrens & Co als Gäste. Damals hat man sich wohl das erste Mal gefragt, wer ist das? Danach kam RTL mit einer Homestory auf mich zu, man wollte mehr von mir wissen, und so habe ich mich  im deutschsprachigen Raum etabliert. Ich bin sehr dankbar, dass man mir die Chance gegeben hat und mich aufgebaut hat.“

Familie und Freunde sind "das Wichtigste für mich", erzählt Clemens Trischler (Foto privat)
Familie und Freunde sind „das Wichtigste für mich“, erzählt Clemens Trischler (Foto privat)

Mittlerweile macht Clemens Trischler auch die PR für einige Schauspieler, u.a. für Julia Cencig und Michael Steinocher und auch für Ö3-Starastrologin Gerda Rogers.“ Und Du vermarktest Dich gleich mit, meine ich. „Ja, aber das wissen sie, das ist mein Job. Bekannt zu sein, prominent zu sein, im Rampenlicht zu stehen, das war immer mein erklärtes Ziel, schon als Kind. Das muss man sich aber erarbeiten.“ Was seine ‚Kunden‘ an ihm schätzen, ist seiner Meinung nach „anscheinend auch meine Art, die ganz charmant wirkt. Manche mögen das, andere finden sie aufgesetzt.“ Über die Jahre hat sich Clemens auch ein großes Netzwerk aus den Bereichen Prominenz, Wirtschaft und Kultur im deutschsprachigen Raum aufgebaut.

"Bekannt zu sein, prominent zu sein, im Rampenlicht zu stehen, das war immer mein erklärtes Ziel, schon als Kind", verrät Clemens Trischler, hier mit Astrologin Gerda Rogers (Foto privat)
„Bekannt zu sein, prominent zu sein, im Rampenlicht zu stehen, das war immer mein erklärtes Ziel, schon als Kind“, verrät Clemens Trischler, hier mit Astrologin Gerda Rogers (Foto privat)

Was hat aber seinen Durchbruch in Deutschland bewirkt? „Maren Gilzer war mein Durchbruch in Deutschland. Maren und ich kennen uns von einer Veranstaltung auf der Berliner Fashion Week. Ich habe sie dann zum Wiener Opernball eingeladen, der ihr sehr gut gefallen hat. Und das hat Deutschland gut gefallen. Wir verstehen uns sehr gut, haben uns aber nie wirklich dazu geäußert – und ich werde das auch weiterhin nicht tun.“ Die Liebesgeschichte rund um eine Affäre von Clemens Trischler und Maren Gilzer sorgte für große Schlagzeilen.

Clemens Trischler lud 2016 die Schauspielerin Maren Gilzer zum Wiener Opernball ein (Foto privat)
Clemens Trischler lud 2016 die Schauspielerin Maren Gilzer zum Wiener Opernball ein (Foto privat)

Freunde und Familie
Clemens erzählt, wie wichtig ihm Familie und Freunde sind. „Sie sind das Wichtigste für mich. Ich habe einen großen Freundeskreis, darunter sind sehr viele gewachsene Freundschaften, die ich schon sehr lange habe und die sich zu 99 % nicht in dieser Promiwelt bewegen.“ Ernst werdend erzählt er, dass er vor vier Jahren seine Mutter verloren hat. „Ich habe eine Schwester, mit der ich mich sehr gut verstehe, und der frühe Tod meiner Mutter hat uns noch mehr zusammengeschweißt.“ Der Tod seiner Mutter hat ihn aber auch verändert. „Er machte mich plötzlich zu einem Erwachsenen.“ Offen verrät er, dass das einen Tiefpunkt seines Lebens bedeutete. „Ich war 21, meine Schwester 17, es war schwierig, damit fertig zu werden.“ Deshalb ist sein Motto auch: Lebe, als wäre jeder Tag der Letzte.

Der frühe Tod seiner Mutter hat Clemens Trischler verändert. „Er machte mich plötzlich
Der frühe Tod seiner Mutter hat Clemens Trischler verändert. „Er machte mich plötzlich zu einem Erwachsenen.“ (Foto privat)

Kämpfen für seinen Traum
Clemens ist sich bewusst, dass man für seine Träume kämpfen muss. „Ich bin froh, dass ich davon gut leben kann und dass ich ein wirklich schönes Leben habe. Ich bin schon mit 16 Jahren von Zuhause ausgezogen, denn ich wollte immer auf eigenen Beinen stehen.“ Clemens ist in Baden aufgewachsen und vor kurzem nach Wien gezogen. „Vom Land in die Stadt“, lacht er und erklärt, wie sehr er es genießt, jetzt mitten in der Stadt zu wohnen.

Im Gespräch mit Journalistin und Bloggerin Hedi Grager erklärt Clemens Trischler: "Manche meinen, dass ich undurchschaubar sei. Dazu kann ich nur sagen, ich finde Menschen, die man unter- oder überschätzt spannender." (Foto Reinhard Sudy)
Im Gespräch mit Journalistin und Bloggerin Hedi Grager erklärt Clemens Trischler: „Manche meinen, dass ich undurchschaubar sei. Dazu kann ich nur sagen, ich finde Menschen, die man unter- oder überschätzt spannender.“ (Foto Reinhard Sudy)

Clemens privat
Auf sein größtes Plus befragt meint er: „Verlässlichkeit. Ich bin sehr loyal, bin emotional und gefühlsbetont, keiner, der hart im Nehmen ist. Ich habe Handschlagsqualität und halte, was ich verspreche. Und ich bin jemand, der jeden anderen gleich respektiert. Das ist sehr wichtig.“ Clemens denkt auch, ein guter Menschenkenner zu sein. „Ich bin kein Prophet, aber ja doch, ich erkenne, ob etwas ein Fake oder echt ist.“

Clemens Trischler glaubt, ein guter Menschenkenner zu sein. „Ich bin kein Prophet, aber ja doch, ich erkenne, ob etwas ein Fake oder echt ist." Hier mit Fotomodell und Moderatorin Silvie Meis (Foto privat)
Clemens Trischler glaubt, ein guter Menschenkenner zu sein. „Ich bin kein Prophet, aber ja doch, ich erkenne, ob etwas ein Fake oder echt ist.“ Hier mit Fotomodell und Moderatorin Silvie Meis (Foto privat)

Wenn Clemens sich nicht auf Partys bewegt, reist er viel. „Schon als kleines Kind bin ich gerne gereist, ich entdecke gerne neue Länder. Meine Freunde und Familie zu treffen, ist essentiell für mich. Ich spiele Tennis, fahre im Winter Ski und Mode ist mir sehr wichtig.“ Er mag Kunst, zieht einen Altbau einem Neubau vor. „Ich mag das Knarren eines Parkettbodens, bei Möbeln darf es gerne auch ein Mix sein.“ Clemens achtet auf seinen Lebensstil und darauf, schlank zu bleiben. “Ich bin sehr selbstkritisch und muss mir in erster Linie selbst gefallen.“

Clemens Trischler, hier mit Barbara Becker: " “Ich bin sehr selbstkritisch und muss mir in erster Linie selbst gefallen.“ (Foto privat)
Clemens Trischler, hier mit Barbara Becker: “ “Ich bin sehr selbstkritisch und muss mir in erster Linie selbst gefallen.“ (Foto privat)

Seine Ziele
Auf Ziele angesprochen meint er: „Ich habe definitiv Ziele. Erstmal, dass ich mich langfristig etabliere. Das Leben in der Öffentlichkeit ist ein Teil meines Lebens geworden, das gefällt mir und ich bin dafür sehr dankbar. Auch habe ich eine Affinität für Schauspiel, Moderation, Entertainment – ich möchte alles ausprobieren. Ich glaube auch an das Schicksal im Leben – und genau dieses wird mir den Weg zeigen.

Großes Beitragsfoto: Clemens Trischler mit TV-Kommissarin Julia Cencig (Foto privat)

 

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