Die Ausnahmeschauspielerin Verena Altenberger präsentiert im offiziellen Programm der 75. Internationalen Filmfestspiele Berlin ihren aktuellen Kinofilm KEIN TIER. SO WILD. – Regie: Burhan Qurbani – als „Berlinale Special“ im offiziellen Programm. Die deutsch-polnisch-französische Koproduktion ist eine Produktion von Sommerhaus Filmproduktion in Koproduzenten mit Madants, Getaway, ZDF, ARTE und ARTE France Cinéma in Zusammenarbeit mit The Dreaming Sheep Company, Grupa Moderator und ARTE France.
Inhalt:
Nach einem blutigen Straßenkrieg steigt Rashida, die jüngste Tochter der Yorks, zur Anführerin der Berliner Unterwelt auf. Shakespeares „Richard III.“ neu erzählt, hier und jetzt, als Geschichte einer arabischen Gangsterqueen. (Verleihtext)
In die deutschen Kinos kommt KEIN TIER. SO WILD. am 8. Mai 2025 im Verleih von Port au Prince Pictures.
Die Kinostartpresse liegt in den Händen von boxfish films, Philipp Graf.
Die Weltpremier ist am Freitag,, 14. Februar 2025 um 20.00 Uhr im Haus der Berliner Festspiele.
Verena Altenberger – ihr Weg zur gefragtesten Schauspielerin Österreichs
Von einem Bauernhof in Salzburg kämpfte sich Verena Altenberger mit viel Talent und Leidenschaft bis an die Spitze der deutschsprachigen Film- und Theaterwelt und zählt heute zu den gefragtesten Schauspielerinnen Österreichs. Ihre Karriere begann als Teil des Ensembles der Jungen Burg in der Theatersaison 2010/11 am bekannten Wiener Burgtheater. Nach ihrem Studium der Schauspielkunst an der renommierten Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien zog sie erstmals 2016 mit ihrer Rolle im Thriller Die Hölle von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky die Aufmerksamkeit auf sich. Den endgültigen Durchbruch schaffte sie ein Jahr später mit ihrer Darstellung einer heroinabhängigen Mutter im Drama Die beste aller Welten. Der Film, ausgezeichnet bei der Berlinale, brachte ihr zahlreiche internationale Preise ein, darunter den Österreichischen Filmpreis, den Bayerischen Filmpreis und die Auszeichnung als „Beste Schauspielerin“ auf dem Internationalen Filmfestival in Moskau sowie zahlreiche Preise in den USA.
Eine bemerkenswerte Vielseitigkeit
Von Arthouse-Meisterwerken bis hin zu populären Fernsehproduktionen begeistert Verena Altenberger in jeder Rolle mit ihrem Talent und ihrer Tiefe. Vor allem als Altenpflegerin Magda feierte Verena Altenberger in der RTL-Comedy-Serie Magda macht das schon! Quotenerfolge im deutschen Fernsehen. Die Sitcom wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis 2018 ausgezeichnet und mehrfach für den Deutschen Comedypreis und die Rose d’Or nominiert. 2019 feierte Altenberger die Premiere des Remakes des Fritz-Lang-Klassikers M – Eine Stadt sucht einen Mörder von David Schalko auf der Berlinale. Im selben Jahr begann sie ihre Rolle als Ermittlerin Elisabeth Eyckhoff in der Münchner Kultreihe Polizeiruf 110. Gleich ihr erster Fall, Der Ort, von dem die Wolken kommen, wurde 2020 für den Grimme-Preis nominiert. Auf der Suche nach neuen kreativen Abenteuern stieg sie trotz ihres Erfolgs nach vier Jahren aus der Reihe aus.
Ein Weg voll Leidenschaft und Hingabe
Fast zeitgleich erlangte sie internationale Anerkennung als Buhlschaft in Jedermann bei den Salzburger Festspielen 2021 und 2022. Gemeinsam mit Lars Eidinger revolutionierte und interpretierte und sie die Rolle neu, welche sowohl das Publikum als auch die Kritiker begeisterte. Für ihre herausragende Leistung wurde sie mit dem renommierten Nestroy-Preis ausgezeichnet.
Mit ungebrochener Leidenschaft sucht die Schauspielerin immer wieder nach spannenden Herausforderungen: Für den Film Riesending wagte sie sich drei Monate lang in kroatische Höhlen – der sowohl körperlich als auch mental zu einer ihrer aufreibendsten Arbeiten wurde. Für Sterne unter der Stadt ging sie noch einen Schritt weiter und rasierte sich für die Rolle die Haare ab – ein symbolträchtiger Moment, der nicht nur für Aufsehen sorgte, sondern auch eine zutiefst persönliche Bedeutung hatte, da sie ihre Mutter an Krebs verlor.
Die Zusammenarbeit mit Dominik Graf zählt zu ihren schönsten Erfahrungen: Bereits dreimal stand sie mit dem Großmeister des deutschen Films vor der Kamera, zuletzt für Gesicht der Erinnerung. Sie bezeichnet die Zusammenarbeit als prägend für ihre weitere Karriere.
Die Zukunft des Kinos mitgestalten
Kürzlich feierte sie mit dem Weihnachtsfilm Bach – Ein Weihnachtswunder an der Seite von Devid Striesow große Erfolge. Bereits in den Startlöchern stehen weitere Highlights: der mit Spannung erwartete Kinofilm No Beast. So Fierce von Burhan Qurbani, der auf der Berlinale präsentiert wird, Das Leben der Wünsche mit Matthias Schweighöfer von Erik Schmitt sowie der TV-Film Acht von Marie Kreutzer.
Doch Verena Altenberger interessiert sich nicht nur für die Schauspielerei, sondern engagiert sich als Co-Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films auch leidenschaftlich für Kinderschutz, Diversität und Gleichberechtigung und gute Arbeitsbedingungen in der Branche. Besonders am Herzen liegt ihr auch die Förderung des Arthouse-Kinos, für das sie sich unermüdlich einsetzt.
Großes Beitragsfoto: Verena Altenberger präsentiert bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin ihren Kinofilm KEIN TIER. SO WILD. (Foto Peter Müller) (Foto Peter Müller)

Ein sehr schönes Portrait, dass der Vielseitigkeit, dem Fleiß und der Besonderheit von Verena Altenberger wertschätzend und achtungsvoll gerecht wird.
Danke!