WIENER OPERNBALL 2026

Wiener Staatsoper 2025. Eröffnung. (Foto Katharina Schiffl)Der Opernball war und ist der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison – und heute Abend heißt es wieder »Alles Walzer!« in der Wiener Staatsoper.

Die Eröffnung  
Prominent besetzt ist die künstlerische Eröffnung, die heuer auch Broadway-Feeling in das Haus am Ring bringt. Das Orchester der Wiener Staatsoper spielt unter der musikalischen Leitung von Dirigent Pablo Heras-Casado, es singen die Opernstars Pretty Yende und Benjamin Bernheim. Auf dem Programm stehen der »Walzer Nr. 2« aus Suite für Varieté-Orchester von Dmitri Schostakowitsch, »Tonight« und »Maria« aus Leonard Bernsteins legendärer West Side Story, »Art is calling for me« aus The Enchantress von Victor Herbert sowie »Brindisi« (»Libiamo ne‘ lieti calici«) aus Giuseppe Verdis La traviata. Den Auftakt mit der Fanfare gibt erneut das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Markus Henn.

Wiener Opernball 2026: Pablo Heras-Casado. (Foto Javier Salas)

Wiener Opernball 2026: Pablo Heras-Casado. (Foto Javier Salas)Pablo Heras-Casado
»Ein Freigeist, mit enormer musikalisch-rhetorischer Vielseitigkeit.
Er ist im Orchestergraben ebenso zu Hause wie auf dem
Konzertpodium und beherrscht das deutsche wie auch das
italienische, französische und spanische Repertoire «, hieß es in der
Laudatio zur Wahl zum Besten Dirigenten 2025 (Oper! Awards ).
Pablo Heras-Casado zählt zu den gefragtesten und vielseitigsten
Dirigenten weltweit und beeindruckt mit stilistischer Bandbreite
von der historisch-informierten Aufführungspraxis bis zur
zeitgenössischen Musik. 

Wiener Opernball 2026: Pretty Yende. (Pretty Yende. (Foto Gregor Hohenberg)
Wiener Opernball 2026: Pretty Yende. (Pretty Yende. (Foto Gregor Hohenberg)

Pretty Yende
in Südafrika geboren, erreichte außergewöhnlich schnell einen Gipfelpunkt der Opernkarriere und wurde zu einer der strahlendsten Erscheinungen der Musikwelt. Nach ihrem Debüt am
Lettischen Nationaltheater als Micaëla in Carmen gastierte sie an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt, darunter an der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, der Metropolitan Opera in New York, der Mailänder Scala, der Berliner Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper in München, am Opernhaus Zürich sowie am Gran Teatre del Liceu. In der aktuellen Spielzeit kehrt sie an das Théâtre des Champs-Élysées sowie an die Opéra de Monte-Carlo zurück, wo sie in einer besonderen Gala-Serie zu Ehren von Josephine Baker zu erleben ist. 2026 bringt eine Rückkehr an das Royal Opera House und an die Pariser Oper mit La traviata . Mit der Missa solemnis wird sie ihr Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic geben.

Wiener Opernball 2026: Benjamin Bernheim. (Foto Julia Wesely)
Wiener Opernball 2026: Benjamin Bernheim. (Foto Julia Wesely)

Benjamin Bernheim
»Die schönste Tenorstimme seit Luciano Pavarotti«, schrieb die
Süddeutsche Zeitung über Benjamin Bernheim. Kein Wunder also,
dass er zu den gefragtesten Sängern seines Fachs zählt. Er gastiert
regelmäßig an Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, der Opéra
National de Paris, der Metropolitan Opera, der Staatsoper Berlin,
der Mailänder Scala und dem Royal Opera House in London, singt
die großen Partien des romantischen Repertoires und gilt als
Spezialist für das französische Fach. Nach seinem fulminanten
Auftritt bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Paris 2024
veröffentlichte er sein Album Douce France: Mélodies & Chansons, in dem er Melodien von Berlioz, Chausson und Duparc mit klassischen Chansons des 20. Jahrhunderts von Brel, Kosma und Trenet verbindet. 2024 sang er zudem bei der Wiedereröffnung der Notre Dame de Paris. 2025 erhielt er den Opus Klassik als „Sänger des Jahres“. 

In einer Neukreation von Choreographin Jessica Lang und in Kostümen von Giorgio Armani ist das Wiener Staatsballett mit dem »Carousel Waltz« aus Carousel von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II zu erleben. Es tanzen 32 Mitglieder der Compagnie: Timoor Afshar, Ioanna Avraam, Elena Bottaro, Victor Caixeta, António Casalinho, Davide Dato, Olga Esina, Laura Fernandez Gromova, Alessandro Frola, Masayu Kimoto, Kentaro Mitsumori, Ketevan Papava, Cassandra Trenary, Madison Young, Liudmila Konovalova, Vladyslav Bosenko, Margarita Fernandes, Giorgio Fourés, Sinthia Liz, Rosa Pierro, Natalya Butchko, Alessandro Cavallo, Zsolt Török, Rinaldo Venuti, Benjamin Alexander, Victor Cagnin, Laura Cislaghi, Lars Philipp Gramlich, Phoebe Liggins, Milda Luckuté, Meghan Lynch und Godwin Merano.

In einer Neukreation von Choreographin Jessica Lang und in Kostümen von Giorgio Armani ist das Wiener Staatsballett mit dem »Carousel Waltz« aus Carousel von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II zu erleben. (Foto zur Verfügung gestellt)
In einer Neukreation von Choreographin Jessica Lang und in Kostümen von Giorgio Armani ist das Wiener Staatsballett mit dem »Carousel Waltz« aus Carousel von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II zu erleben. (Foto zur Verfügung gestellt)

Außerdem spielt wieder das Wiener Opernball Orchester unter der Leitung von Andreas Spörri, und bereits zum sechsten Mal ist die Tanzschule Santner für die Choreografie des Jungdamen- und Jungherrenkomitees verantwortlich.

Opernballplakat 2026. (© Arnulf Rainer, Foto Xavier Gutiérrez)
Opernballplakat 2026. (© Arnulf Rainer, Foto Xavier Gutiérrez)

Der Opernball im Zeichen der Solidarität
Bereits zum vierten Mal setzt der Wiener Opernball durch die Unterstützung von »Österreich hilft Österreich« (Aufschlag auf Tickets und Konsumation am Ball) ein Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität, auch die Versteigerung des Opernball-Sujets von Arnulf Rainer, »Schwarzer Samt, rote Seide«, kommt »Österreich hilft Österreich« zugute.

Das Werk kann im Dorotheum besichtigt werden. Die Online-Auktion läuft noch bis 19. Februar 2026 um 16 Uhr. Gebote können unter → dorotheum.com/opernball abgegeben werden; der Rufpreis beträgt 40.000 €.

Wiener Opernball. (© Wiener Staatsoper/Ashley Tayor bzw. © Katharina Schiffl)
Wiener Opernball. (© Wiener Staatsoper/Ashley Tayor bzw. © Katharina Schiffl)
Bereits zum sechsten oberösterreichische Mal ist die Tanzschule Santner unter der Leitung von Maria Angelini-Santner und Christoph Santner für die Choreografie des Jungdamen- und Jungherren-Komitees verantwortlich – ebenso für den Komitee-Einzug sowie den Eröffnungswalzer. (Foto KatharinaSchiffl)
Bereits zum sechsten oberösterreichische Mal ist die Tanzschule Santner unter der Leitung von Maria Angelini-Santner und Christoph Santner für die Choreografie des Jungdamen- und Jungherren-Komitees verantwortlich – ebenso für den Komitee-Einzug sowie den Eröffnungswalzer. (Foto KatharinaSchiffl)

Der Wiener Opernball im ORF und auch live in 3sat und auf ORF ON 
Auch heuer ist dem »Ball der Bälle« der gesamte Hauptabend von ORF 2 und 3sat (zu sehen auch auf ORF ON) gewidmet. Von der Ankunft der Gäste und ihrem Einzug auf der Feststiege über die Eröffnung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees bis zur Mitternachtsquadrille: Das TV-Publikum erlebt ab 20.15 Uhr wieder alle Höhepunkte live aus der Wiener Staatsoper.

Die Organisationsleitung für den Opernball liegt in der Marketingabteilung der Wiener Staatsoper, die von der Marketing- und Kommunikationschefin Susanne Athanasiadis geführt wird. Gemeinsam mit allen Abteilungen des Hauses, wie Gebäudeverwaltung, Technik, Produktion, aber natürlich vor allem auch mit den künstlerischen Abteilungen, sorgt das Team für Planung, Durchführung und Inszenierung des Balls. 
Unterstützt wird das Organisationsteam erneut ehrenamtlich von Birgit Reitbauer und Maryam Yeganehfar.

Opernball 2026 - Für pointierte Kommentare sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz, im Bild mit ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, Birgit Reitbauer, Teresa Vogl, Susanne Athanasiadis und Opernballdirektor Dr. Bogdan Roščić. (Foto Katharina Schiffl)
Opernball 2026 – Für pointierte Kommentare sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz, im Bild mit ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, Birgit Reitbauer, Teresa Vogl, Susanne Athanasiadis und Opernballdirektor Dr. Bogdan Roščić. (Foto Katharina Schiffl)

Durch den diesjährigen Opernball-TV-Abend führt mit Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Koll ein bewährtes Moderationstrio. Für pointierte Kommentare sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz. ORF-Regisseurin Fabienne Pinter zeichnet 2026 erstmals für die Übertragung verantwortlich und präsentiert dem Publikum den Wiener Opernball in gewohnt stimmungsvollen Bildern.
 
Großes Beitragsfoto: Wiener Opernball 2026: Susanne Athanasiadis, Maryam Yeganehfar, Bogdan Roščić, Birgit Reitbauer. (Foto Katharina Schiffl)

www.opernball.at  

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