DI Tanja Gosch: Marketing and Product Management bei Boom Software AG

Aus der Reihe „Frauen und Technik“ in Kooperation mit der Industriellen-vereinigung Steiermark: Dipl.-Ing. Tanja Gosch ist der „Kopf “ des Marketing and Product Management beim steirischen Softwarehersteller Boom Software AG.

Dipl.-Ing. Tanja Gosch ist seit 2014 beim Softwarehersteller Boom tätig, erst im Marketing, nun als Head of Marketing und Product Management. (Foto Thomas Luef)
Dipl.-Ing. Tanja Gosch ist seit 2014 beim Softwarehersteller Boom tätig, erst im Marketing, nun als Head of Marketing und Product Management. (Foto Thomas Luef)

Für Tanja Gosch machen neue Ziele das Leben spannend und sie freut sich über Herausforderungen. Beruflich schätzt sie familiäre Atmosphäre und findet positives Feedback Balsam für die Seele.

Journalistin Hedi Grager zu Besuch bei Dipl.-Ing. Tanja Goschv im steirischen Softwarehersteller Boom Software AG. (Foto Thomas Luef)
Journalistin Hedi Grager zu Besuch bei Dipl.-Ing. Tanja Goschv im steirischen Softwarehersteller Boom Software AG. (Foto Thomas Luef)

Konnte sie sich als Kind noch nicht zwischen Floristin, Architektin
oder Ärztin entscheiden, war Tanja Gosch nach einer Empfehlung für die HTBLA Kaindorf sofort Feuer und Flamme für Informatik, Mathematik und Projektunterricht. „Nichts anderes hat mich mehr interessiert“, erklärt sie mit ihrem gewinnenden Lächeln. Die 29- Jährige war immer ehrgeizig. Sie studierte neben ihrer Arbeit bei Leder&Schuh „IT und IT-Marketing“ an der FH Campus 02 und erweiterte ihr Wissen über die Vermeidung von Verschwendung und Verlusten in der Produktion mit einer Total Productive Maintenance (TPM)-Ausbildung an der Montanuni Leoben. Seit 2014 ist sie beim Softwarehersteller Boom tätig, erst im Marketing, nun als Head of Marketing und Product Management.

Dipl.-Ing. Tanja Gosch ist sie stolz darauf, ein individualisierbares Produkt mit Fokus auf Industrie und Bahnbetrieb anzubieten, das einen nachhaltigen Beitrag zur Ressourcenschonung beiträgt. (Foto Thomas Luef)
Dipl.-Ing. Tanja Gosch ist sie stolz darauf, ein individualisierbares Produkt mit Fokus auf Industrie und Bahnbetrieb anzubieten, das einen nachhaltigen Beitrag zur Ressourcenschonung beiträgt. (Foto Thomas Luef)

Im Bereich Produkt Management ist sie für das Instandhaltungs-management verantwortlich. „Dazu gehört auch der Überblick, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen, welche Module wir überarbeiten und welche wir neu erarbeiten wollen. Für uns ist Themenführerschaft sehr wichtig, denn als innovatives Unternehmen machen wir nie das, was Mitbewerber am Markt schon anbieten.“ So ist sie stolz darauf, ein individualisierbares Produkt mit Fokus auf Industrie und Bahnbetrieb anzubieten, das einen nachhaltigen Beitrag zur Ressourcenschonung beiträgt.

Tanja Gosch hat im Marketing aktuell zwei Mitarbeiter und im Produktmanagement einen, diese genießen weitgehende Freiheit zur Entfaltung ihres Potenzials. Auf die Palme bringen kann Gosch Unzuverlässigkeit und auch Unpünktlichkeit. Sie beschreibt sich als kommunikativen und zielorientierten Menschen, manchmal ein
bisschen überstrukturiert, wie sie zugibt. Chaos mag sie gar nicht. 

Dipl.-Ing. Tanja Gosch besuchte die HTBLA Kaindorf und war Feuer und Flamme für Informatik, Mathematik und Projektunterricht. (Foto Thomas Luef)
Dipl.-Ing. Tanja Gosch besuchte die HTBLA Kaindorf und war Feuer und Flamme für Informatik, Mathematik und Projektunterricht. (Foto Thomas Luef)

Die Quote.
Auf Geschlechtergleichheit und #MeToo-Debatte angesprochen erklärt sie: „Das einzige, was ich jemals gespürt oder wahrge-nommen habe ist, dass die Frauenquote in der Schule oder später im Beruf niedrig ist. Aber Probleme habe und hatte ich nie.“ Manchmal scherze man im Unternehmen über  Geschlechterklischees und diskutiere auch darüber. Dabei gehe es meist um oberflächliche Themen, denn letztlich mache es im Unternehmen keinen Unterschied, welches Geschlecht man habe. „Alle reden über Chancengleichheit bei Mädchen, aber es beginnt schon in der Kindheit, wie auf Berufswünsche reagiert wird. Ich hatte Glück, da meine Eltern mich alles machen ließen, was ich wollte.“ Viele Menschen in ihrem Umfeld meinten, man habe es als Mädchen in der HTL schwerer, und dass man nicht genug geeignet für technische Berufe sei. „Für mich wird es in der Erziehung unserer
Kinder nie männer- oder frauendominierte Berufe zur Auswahl geben. Sie dürfen selbst entscheiden, welchen Bildungs- oder Berufsweg sie wählen wollen. Wir werden sie bestmöglich unterstützen.“

Großes Beitragsfoto: Dipl.-Ing. Tanja Gosch ist der „Kopf “ des Marketing and Product Management beim steirischen Softwarehersteller Boom Software AG. (Foto Thomas Luef)

 

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