SATEL Film-Chef Heinrich Ambrosch: The golden age of TV

Heinrich Ambrosch ist seit 2007 geschäftsführender Gesellschafter der SATEL Film und Mitglied und im Vorstand des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten. (Foto Reinhard Sudy)Heinrich Ambrosch ist seit 2007 geschäftsführender Gesellschafter der SATEL Film und Mitglied und im Vorstand des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten. Die SATEL Film zählt zu den führenden österreichischen Filmfirmen. Ihr Produktionsspektrum reicht von Fernsehserien über TV-Movies und Kinofilmen bis zu Dokumentationen. Als Produktionsfirma der legendären “Kottan ermittelt”-Serie hat SATEL Film jahrzehntelange Erfahrung im Serienbereich, u. a. mit der “Piefke Saga”, “Schlosshotel Orth” oder aktuell mit “SOKO Donau”.

SOKO Donau-Pressetermin mit SATEL-Chef Heinrich Ambrosch für die neue Folge „Full House“ in Graz (re). (Foto Reinhard Sudy)
SOKO Donau-Pressetermin mit SATEL-Chef Heinrich Ambrosch für die neue Folge „Full House“ in Graz (re). (Foto Reinhard Sudy)

Ich treffe Heinrich während eines Pressetermines für „Full House“, einer neuen Folge der SOKO Donau in Graz. Auf Veränderungen der letzten Jahre im Filmbereich angesprochen, meint er: „Früher las man Romane, heute schaut man Serien. Deshalb hat die Literatur auch Probleme, weil so viele Menschen heute Serien schauen. Ich möchte es als das ‚Dritte Goldene Zeitalter‘ des Fernsehens bezeichnen.“ Der erfolgreiche Produzent spricht von den vielen neuen Plattformen und dass noch weitere dazu kommen werden. „Unsere Branche ist sehr personal- und arbeitsintensiv. Es wird noch stärker in Content investiert, aber weil soviel gedreht wird, ist es mittlerweile schwer, gutes Personal zu bekommen. Und natürlich muss am immer am Puls der Zeit bleiben“, erklärt er weiter. Wie gesagt, es ist das ‚Golden Age of Television‘, es hat kaum eine Zeit gegeben, wo man mit einer vernünftiger Ausbildung als Filmschaffender so viele Job-Chancen hatte.“

SATEL-Chef Heinrich Ambrosch spricht über das 'Golden Age of Television'. "Es hat kaum eine Zeit gegeben, wo man als Filmschaffender so viele Job-Chancen hatte." Im Bild Hedi Grager und Heinrich Ambrosch. (Foto Reinhard Sudy)
SATEL-Chef Heinrich Ambrosch spricht über das ‚Golden Age of Television‘. „Es hat kaum eine Zeit gegeben, wo man als Filmschaffender so viele Job-Chancen hatte.“ Im Bild Hedi Grager und Heinrich Ambrosch. (Foto Reinhard Sudy)

Ich spreche Heinrich darauf an, ob wir nicht schon eine Überfüllung im Krimibereich haben und versucht wird, immer ‚eigener‘ zu werden. „Mit Sicherheit gibt es eine Überfüllung insofern, dass nicht alles gut ist und sich nicht alles durchsetzt. Es wird viel experimentiert, probiert und versucht, ein eigenständiges Merkmal zu finden.  Wenn ich uns hernehme, „Die Toten von Salzburg“ mit Florian Teichtmeister, der als Kommissar Peter Palfinger im Rollstuhl sitzt, das funktioniert super. „Menschen mit Behinderung, mit einem gewissen Können, die auch ihre Problemwelt zeigen – dafür haben wir viel positives Feedback bekommen. Damit haben wir versucht, dem Krimi eine andere Note zu geben und sind erfolgreich damit.“

"Neue Projekte gibt es viele, aber leider keine, über dich ich schon sprechen könnte", erklärt Heinrich Ambrosch. (Foto Reinhard Sudy)
„Neue Projekte gibt es viele, aber leider keine, über dich ich schon sprechen könnte“, erklärt Heinrich Ambrosch. (Foto Reinhard Sudy)

Krimi ist vor allem im deutschsprachigen Raum am leichtesten zu verkaufen als Format. „Man kann sich im Krimi verschiedenste Milieus ansehen. Wir sind ein relativ klassisches Krimiformat, in 45 Minuten ist ein Fall gelöst. Aber es gibt auch andere und natürlich versucht man, den Zuseher bei der Stande zu halten. Schließlich will er ja wissen, wie es letztendlich ausgeht.“

Neue Projekte gibt es natürlich, „aber leider keine, über dich ich schon sprechen könnte“, erfahre ich schlussendlich noch von Heinrich Ambrosch. 

Großes Beitragsfoto: SATEL-Chef Heinrich Ambrosch (Foto Reinhard Sudy)

www.satel.at   

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