Lea und Peter Wolf Millesi – “Sweet Toxins”

Autor Reinhard Sudy, Journalistin Hedi Grager, Model und Schauspielerin Lea Wolf-Millesi und Musik-Produzent Peter Wolf mit ihrem Sohn. (Foto privat)Peter Wolf, ein international erfolgreicher und sieben-fach Grammy-nominierter Komponist, Pianist und Musikproduzent, und Lea Wolf-Millesi, internationales Model, Schauspielerin und Lyrikerin, sind ein kreatives Power-Duo. Sie leben seit vielen Jahren in Los Angeles, wo sie gemeinsam an spannenden Projekten arbeiten. Aktuell geht es um ihr jüngstes ‚Baby‘, eine Serie mit 8 Folgen und dem Titel „Sweet Toxins“.

„Sweet Toxins“ heißt das neuste 'Baby' von Lea und Peter Wolf-Millesi, eine Serie mit 8 Folgen. Hier mit Schauspieler Werner Schreyer. (Foto privat)
„Sweet Toxins“ heißt das neuste ‚Baby‘ von Lea und Peter Wolf-Millesi, eine Serie mit 8 Folgen. Hier mit Schauspieler Werner Schreyer. (Foto privat)

Es war ein tolles Erlebnis, heuer während meines Aufenthaltes in Los Angeles ein paar Tage mit Lea und Peter zu verbringen, mit ihnen Malibu zu erleben und Peter’s Geschichten und Anekdoten aus seinem interessanten und erfolgreichen Leben zu hören. Schön war es auch, ihn immer wieder am Klavier zu erleben.

Peter Wolf am Klavier zu erleben, ist ein wahrer Genuss. (Foto Hedi Grager)
Peter Wolf am Klavier zu erleben, ist ein wahrer Genuss. (Foto Hedi Grager)

Film-Baby Sweet Toxins
Es ist aktuell eine sehr spannende Zeit für die beiden, geht es doch darum, dass ihr Film-Baby „Sweet Toxins“ produziert wird. Einige Sender zeigen schon Interesse. Lea erzählt mir von der unglaublich guten Energie im Team, dem noch weitere erfolgreiche Österreicher angehören: Script Co Author Benjamin Knöbl sowie Model und Schauspieler Werner Schreyer. Für die Produktion gelang es ihnen, mit Lennart Martinson einen der erfolgreichsten Werberegisseure zu gewinnen.

Bei „Sweet Toxins“ geht es um eine große Pharmafirma, Korruption, Machtspiele und eine ganze Reihe an Verbrechen. Lea und Peter Wolf-Millesi drehten einige Szenen auch in den Ruinen ihres beim Feuer 2018 abgebrannten Hauses. (Foto privat)
Bei „Sweet Toxins“ geht es um eine große Pharmafirma, Korruption, Machtspiele und eine ganze Reihe an Verbrechen. Lea und Peter Wolf-Millesi drehten einige Szenen auch in den Ruinen ihres beim Feuer 2018 abgebrannten Hauses. (Foto privat)

Bei „Sweet Toxins“ geht es um eine große Pharmafirma, Korruption, Machtspiele und eine ganze Reihe an Verbrechen. Die Musik wurde natürlich von Peter Wolf komponiert. Und Lea Wolf-Millesi steht auch selbst vor der Kamera: „Ich spiele Lavinia Brinks, die zurückgekehrte Tochter. Sie ist sexy, intrigant und entschlossen. Eine tolle Rolle und Erfahrung.“ Für das Model, das schon im Teenageralter von einem Scout in Wien entdeckt wurde, haben modeln und schauspielern viel gemeinsam: „Ich liebe beides, wobei ich sagen muss, dass das Gesamtwerk bei der Schauspielerei einen großen Charme hat und man am Set doch wesentlich mehr Zeit miteinander verbringt, als bei einem Shoot.“

Gedreht wurde übrigens auch in den Ruinen ihrer eigenen Villa, die im November 2018 dem verheerenden Feuer in Malibu zum Opfer fiel. Die beiden stecken aber bereits mitten im Wiederaufbau.

Lea Wolf-Millesi und Peter Wolf sind ein erfolgreiches, gut eingespieltes Power-Paar. (Foto privat)
Lea Wolf-Millesi und Peter Wolf sind ein erfolgreiches, gut eingespieltes Power-Paar. (Foto privat)

Der Produzent und die Schauspielerin
Auch nach Drehende sind Lea und Peter im regelmäßigem Kontakt mit dem Team, das sich so unglaublich gut verstanden hatte. „Es ist wie ein Klassentreffen“, lacht sie. „Es ist faszinierend, wie eng verbunden wir in kürzester Zeit wurden. Gemeinsam mussten wir uns einigen Herausforderungen stellen, die trotz guter Vorbereitung passieren, aber jeder ist damit sehr gut umgegangen. Peter ist dabei der Souveränste überhaupt“, schwärmt Lea mit einem liebevollen Blick auf ihn.

Lea Wolf-Millesi verrät mir, dass Schauspiel sie schon immer reizte. „Jetzt ist zum Modeln eine Facette dazu gekommen, und zwar die Sprache." Im Bild mit Hedi Grager. (Foto Reinhard Sudy)
Lea Wolf-Millesi verrät mir, dass Schauspiel sie schon immer reizte. „Jetzt ist zum Modeln eine Facette dazu gekommen, und zwar die Sprache.“ Im Bild mit Hedi Grager. (Foto Reinhard Sudy)

Peter arbeitete erstmals als TV-Produzent, Lea erstmals als Schauspielerin in einer TV Serie – eine neue und unglaublich spannende Aufgabe. „Auch andere in unserem Team nahmen für sie neue Aufgaben wahr“, erzählt Lea, „aber es haben sich einfach die richtigen Leute zur richtigen Zeit gefunden.“ Sie verrät mir, dass Schauspiel sie schon immer reizte. „Jetzt ist zum Modeln eine Facette dazu gekommen, und zwar die Sprache. Das macht es einerseits schwerer und doch auch wieder soviel leichter. Das gibt der Figur noch eine andere Dimension und Tiefe.“

Peter Wolf arbeitete erstmals als TV-Produzent, Lea Wolf-Millesi erstmals als Schauspielerin in einer TV Serie – eine neue und unglaublich spannende Aufgabe. (Foto privat)
Peter Wolf arbeitete erstmals als TV-Produzent, Lea Wolf-Millesi erstmals als Schauspielerin in einer TV Serie – eine neue und unglaublich spannende Aufgabe. (Foto privat)

Auch Peter hat die Zeit am Set sehr genossen und schwärmt von Werner Schreyer, für den es ebenfalls die erste größere Rolle in einer Serie war. „Er machte es mit soviel Engagement und hat sich allen Herausforderungen gestellt.“ Ich möchte von Peter wissen, ob sie sich schon während des Schreibens überlegten, wer welche Rolle spielen sollte. „Ja, bei manchen Charakteren schon. Die Rolle von Jon Gries war wirklich für ihn geschrieben, bei Werner Schreyer war es dagegen nicht so.“ Es sind jetzt einmal 8 Folgen geplant, aber auch die zweite Staffel ist schon vollkommen durchdacht, verrät er mir.

Noch ein anderer Österreicher ist mit vom Team: Alexander Fenyves, Motor-Star-Fotograph seines Zeichens, zeichnete er für alle Fotos verantwortlich.

Lea Wolf-Millesi: „Jetzt geht es darum, grünes Licht für die Dreharbeiten zu "Sweet Toxins" zu bekommen. Der Trailer liegt schon bei einigen interessierten Sendern auf." (Foto Hedi Grager)
Lea Wolf-Millesi: „Jetzt geht es darum, grünes Licht für die Dreharbeiten zu „Sweet Toxins“ zu bekommen. Der Trailer liegt schon bei einigen interessierten Sendern auf.“ (Foto Hedi Grager)

„Jetzt geht es darum, grünes Licht für die Dreharbeiten zu bekommen. Der Trailer liegt ja schon bei einigen interessierten Sendern auf und unser Manager Michael Lippman, der z.B. David Bowie, George Michael oder Matchbox 20 herausbrachte, ist begeistert. ZDF Enterprise hat bereits eine Co-Produktion zugesagt, das ist doch phantastisch, nicht“, schwärmt Peter. „Wir sind mit unserem Thema über die Pharmaindustrie ja auch wirklich sehr aktuell.“

Ich möchte jetzt von Lea wissen, wie sehr sie als Model und Schauspielerin unter Druck steht – noch dazu in Hollywood. „Ich bin jetzt schon sehr lange in den USA und war natürlich schon als Model gewohnt gewesen, auf mein Äußeres zu achten. Das hat sich nicht geändert.“ Lea und Peter sind sehr ‘down to earth‘ geblieben. „Das Äußere ist natürlich sehr wichtig, aber es kommt schon darauf an, ob du dich in eine totale oder halbe ‚Plastikwelt‘ begibst, oder gar nicht. Für mich nimmt es teilweise Formen an, die schlimm sind. Ich verurteile es nicht, ich will es nur nicht sein. Auch bei den Männern ist der Druck sehr groß.“
Peter hört das und lacht. „Ja, wir haben einen irrsinnigen Druck.“

Die Musik für "Sweet Toxins" wurde natürlich von Peter Wolf selbst komponiert. Und Lea Wolf-Millesi spielt im Film die Rolle von Lavinia Brinks, der zurückgekehrten Tochter. Im Bild mit Werner Schreyer. (Foto privat)
Die Musik für „Sweet Toxins“ wurde natürlich von Peter Wolf selbst komponiert. Und Lea Wolf-Millesi spielt im Film die Rolle von Lavinia Brinks, der zurückgekehrten Tochter. Im Bild mit Werner Schreyer. (Foto privat)

Lea meint weiter: „Die Stadt ist beinhart, aber ich liebe sie heiß und bin ein großer Fan. Los Angeles ist keine Stadt, die sagt: komm‘, ich habe dich so lieb. Aber wenn du die Liebe für sie entdeckst, ist Los Angeles perfekt.“ 
Was sich gewandelt hat ist, dass jetzt auch ältere Schauspielerinnen gut im Geschäft sind. Allein schon deshalb, weil wesentlich mehr Filme produziert werden. „Und das finde ich gut. Der Trend geht dahin, dass viel mehr Ältere gecastest werden, Menschen mit verschiedensten Merkmalen – im Gegensatz zu früher, wo es einen Prototyp gab. Das ist für alle gut und ein gutes Signal: sieh, so sehen Menschen auch aus.“

Lea Wolf-Millesi verrät über ihren Mann: „Peter kennt das Wort ‚nein‘ nicht. Er geht wie eine Dampflokomotive auf sein Ziel los. Das ist toll und macht diese Dynamik aus. Nur so konnte er auch so lange im Musikgeschäft erfolgreich sein.“ Im Bild mit Journalistin Hedi Grager. (Foto Reinhard Sudy)
Lea Wolf-Millesi verrät über ihren Mann: „Peter kennt das Wort ‚nein‘ nicht. Er geht wie eine Dampflokomotive auf sein Ziel los. Das ist toll und macht diese Dynamik aus. Nur so konnte er auch so lange im Musikgeschäft erfolgreich sein.“ Im Bild mit Journalistin Hedi Grager. (Foto Reinhard Sudy)

Neue Wege
Ich komme nochmals auf das Thema zu sprechen, dass Lea und Peter in andere Genres wechselten. Peter geht es darum, „dass du als Künstler davon träumst, das ganze große Kunstwerk zu schaffen, eine komplette Geschichte zu erzählen. Mozart z.B. schrieb anfangs Symphonien, dann schrieb er aber ‘die Oper’, und die Oper von damals ist heute die Fernsehserie.“ 
Für den Musikexperten ist die Musikwelt schon länger nicht mehr das, was sie in ihrer großen Zeit war. Neue Wege sind also ein logischer Schritt, frage ich nach. „Absolut. Es ist eine ganz natürliche Sache für Lea und mich und alle Mitwirkenden, dass wir jetzt in diese Richtung gehen. Wir haben ein gutes Team, wo alle in die gleiche Richtung wollen und mit „Sweet Toxins“ haben wir eine wirklich sehr gute, tiefgehende Geschichte, die Menschen interessieren wird. Da wir ‚von außen‘ kommen, glaube ich, die nötige Distanz zum Fernsehgeschäft zu haben, dazu viel Wissen und Erfahrung, die breiter gefächert ist. Ich bin überzeugt, dass das eine sehr positive Entwicklung für uns sein kann.“

Lächelnd wirft Lea ein: „Peter kennt das Wort ‚nein‘ nicht. Er geht wie eine Dampflokomotive auf sein Ziel los. Das ist toll und macht diese Dynamik aus. Nur so konnte er auch so lange im Musik-geschäft erfolgreich sein.“

Peter Wolf-Millesi und Autor Reinhard Sudy genießen die untergehende Sonne am Strand von Malibu. (Foto privat)
Peter Wolf-Millesi und Autor Reinhard Sudy genießen die untergehende Sonne am Strand von Malibu. (Foto privat)

Joe Zawinul – ein wichtiger Freund
Beeindruckt und geprägt hat ihn Jazz-Musiker Joe Zawinul. „Er war fast wie eine Vaterfigur für mich“, erzählt Peter leicht nachdenklich, dessen eigener Vater als Businessman wenig Zeit für ihn hatte. „Joe war nicht nur ein grossartiger Musiker, sondern auch ein toller Mensch. An ihm habe ich mich orientiert.“ Gerne erinnert er sich an ein Konzert von Joe Zawinul in München. „An diesem Tag hatte er auch Geburtstag und seine drei Söhne waren gekommen. Am Schluss des Konzerts ging Joe nach vorn, bedankte sich und sagte: Heute ist ein spezieller Tag für mich. Es ist mein Geburtstag und alle meine ‚vier Söhne‘ sind hier. Auch mich als Sohn zu sehen, war für mich irrsinnig schön.“ Es macht Peter traurig, dass die noch gemeinsam geplanten Konzerte leider nicht mehr zustande kamen.

Lea Wolf-Millesi: Model, Schauspielerin, Lyrikerin - und liebevolle Mutter. (Foto privat)
Lea Wolf-Millesi: Model, Schauspielerin, Lyrikerin – und liebevolle Mutter. (Foto privat)

Zurück nach Malibu
Gerade sind Lea und Peter wieder nach Malibu gezogen, in die Nähe ihres abgebrannten Hauses. „Die Pläne für das neue Haus sind fertig, wir stehen vor dem Go“, freuen sich Lea und Peter. „Es wird ein wahnsinnig spannendes Jahr für uns. Deshalb sind wir auch von Brentwood zurück nach Malibu gezogen, denn beim Bau müssen wir einfach in der Nähe sein. Außerdem ist es für uns wie ein Zurückkommen in die Heimat, wir freuen uns sehr.“ Ich konnte es selbst erleben, wie freudig die beiden beim Einkauf im Lebensmittelgeschäft begrüßt werden, in dem sie schon öfters Pierce Brosnam getroffen haben. Vielleicht habe ich das nächste Mal auch das Glück!

Peter erzählt mir schmunzelnd noch eine entzückende Anekdote:
Unser Manager Michael Lippman hat ja auch David Bowie gemanagt, der bei Konzerten androgyn geschminkt und mit rot gefärbten Haaren in die Rolle des Ziggy Stardust schlüpfte. Einmal machte Michael mit David in seinem Haus in Beverly Hills einen Termin aus, wo er einen Raum für Privatmeetings hatte. Zwei Tage vor dem geplanten Termin wurde Michael von seinem alten Freund Nick angerufen, einem 2 Meter-Mann, ein NFL-Footballspieler mit riesigen muskulösen Oberarmen.
Dieser bat ihn, einige Tage bei ihm nächtigen zu können, da er sich mit seiner Freundin gestritten hatte. Nicks Freundin war übrigens die berühmte US-amerikanische Soulsängerin Minnie Julia Riperton. Michael sagte natürlich zu und bot ihm an, im Meetingraum zu schlafen. Am besagten Tag kam nun David Bowie und Michael schickte ihn voraus in den Meetingraum, ohne daran zu denken, dass dort Nick schlief. David ging runter, sah den schlafenden Nick, wollte diesen nicht stören und setzte sich ganz ruhig gegenüber in einen Sessel.

Als Nick erwachte, sah er den bereits voll geschminkten David vor sich, erschrak und meinte, ohne Guten Morgen zu sagen: „See this line (zwischen Teppich und Holzboden), you cross that line – I kick your ass.“ Und David antwortete nur ganz schüchtern: „OK.“

Großes Beitragsfoto: Lea und Peter Wolf-Millesi. (Foto privat)

Entertainment/Musik-Plattform für Kinder und Erwachsene: www.WHAMSLAM.com   
www.wolfmillesi.com   

 

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Lea und Peter Wolf Millesi – “Sweet Toxins”

Peter Wolf, an internationally successful and seven-time Grammy nominated composer, pianist and music producer, and Lea Wolf-Millesi, international model, actress and poet, are a creative power duo. They live in Los Angeles for many years, where they work together on exciting projects. Currently, they are working on their latest ‚Baby‘, a series with 8 episodes and the title „Sweet Toxins“.

It was a great experience to spend a few days with Lea and Peter during my stay in Los Angeles this year, to experience Malibu with them and to hear Peter’s stories and anecdotes from his interesting and successful life. It was also nice to see him again and again at the piano.

Film Baby Sweet Toxins
It’s currently a very exciting time for both because their movie baby „Sweet Toxins“ being produced. Some stations are already showing interest. Lea tells me about the incredible energy in the team, which includes other successful Austrians: script co-author Benjamin Knöbl and model and actor Werner Schreyer. For the production they managed to get Lennart Martinson, one of the most successful advertising directors, on board.

Sweet Toxins“ is about a big pharmaceutical company, corruption, power games and a whole range of crimes. The music was of course composed by Peter Wolf. And Lea Wolf-Millesi herself is also in front of the camera: „I play Lavinia Brinks, the returned daughter. She is sexy, scheming and determined. A great role and experience.“ For the model, who was already discovered in her teens by a scout in Vienna, modeling and acting have a lot in common: „I love both, although I have to say that the whole thing has a great charm when acting and you spend much more time together on the set than on a shoot.“

By the way, the film was shot in the ruins of her own villa, which fell victim to the devastating fire in Malibu in November 2018. But the two of them are already in the middle of rebuilding.

The producer and the actress
Even after the filming Lea and Peter are in regular contact with the team, which had got along so incredibly well. „It’s like a class reunion,“ she laughs, „it’s fascinating how closely we became connected in such a short time. Together we had to face some challenges that happen despite good preparation, but everyone handled them very well. Peter is the most confident of all,“ Lea enthuses with a loving look at him.

Peter worked as a TV producer for the first time, Lea as an actress in a TV series for the first time – a new and incredibly exciting task. „Others in our team also took on new tasks for her,“ says Lea, „but they simply found the right people at the right time. She tells me that acting has always attracted her. „Now there’s a new facet to modeling, The language. That makes it harder on one hand, but also so much easier. It gives the character another dimension and depth.“

Peter also enjoyed the time on set very much and raves about Werner Schreyer, for whom it was also the first major role in a series. „He did it with so much commitment and met all the challenges.“ I would like to know from Peter whether they already thought about who should play which role while writing. „Yes, some characters do. The role of Jon Gries was really written for him, but Werner Schreyer was not.“ There are now 8 episodes planned, but the second season is already completely thought out, he tells me.

There is another Austrian from the team: Alexander Fenyves, motor star photographer of his sign, he was responsible for all the photos.

„Now it’s all about getting the green light for the shooting. The trailer is already available at some interested stations and our manager Michael Lippman, who released e.g. David Bowie, George Michael or Matchbox 20, is thrilled. ZDF Enterprise has already promised a co-production, that’s fantastic, don’t“, enthuses Peter. „We are really very up to date with our topic about the pharmaceutical industry.“

I would now like to know from Lea how much pressure she is under as a model and actress – especially in Hollywood. „I’ve been in the USA for a very long time now and, of course, as a model I was already used to taking care of my appearance. That hasn’t changed.“ Lea and Peter have stayed very ‚down to earth‘. „The outside is of course very important, but it depends on whether you enter a total or half ‚plastic world‘ or not at all. For me it sometimes takes on forms that are bad. I don’t judge it, I just don’t want to be it. There’s a lot of pressure on men, too.“
Peter hears this and laughs. „Yeah, we’ve got mad pressure.“

Lea continues: „The city is hard as nails, but I love it hot and am a big fan. Los Angeles is not a city that says: come on, I love you so much. But if you find love for her, Los Angeles is perfect.“ 
What has changed is that now older actresses are also good in business. If only because many more films are being produced. „And I think that’s good. The trend is that many more older people are being cast, people with different characteristics – in contrast to the past, when there was a prototype. It’s good for everyone and it’s a good signal: look, that’s what people look like too.“

New ways
I come back to the topic that Lea and Peter switched to other genres. Peter’s point is that „as an artist you dream of creating the whole great work of art, of telling a complete story. Mozart, for example, wrote symphonies in the beginning, but then he wrote ‚the opera‘, and the opera of that time is now the television series.“ 
For the music expert the music world turned. So new ways are a logical step, I ask. „Absolutely. It’s a natural thing for Lea and me and all those involved that we are now going in this direction. We have a good team where everybody wants to go in the same direction and with „Sweet Toxins“ we have a really good, deep story that will interest people. Coming from the ‚outside‘, I think we have the necessary distance to the television business, plus a lot of knowledge and experience, which is more diversified. I am convinced that this can be a very positive development for us.

Smiling, Lea interjects: „Peter doesn’t know the word ’no‘. He goes like a steam locomotive to his destination. That’s great and that’s what makes this dynamic. It’s the only way he’s been successful in the music business for so long.“

Joe Zawinul – an important friend
Jazz musician Joe Zawinul has impressed and influenced him. „He was almost like a father figure to me“, Peter tells us slightly thoughtfully, whose own father had little time for him as a businessman. „Joe was not only a great musician but also a great person. It was him I was guided by.“ He has fond memories of a concert by Joe Zawinul in Munich. „That day was also his birthday and his three sons had come. At the end of the concert, Joe went forward, thanked them and said: „Today is a special day for me. It is my birthday and all my ‚four sons‘ are here. „It’s been so fucking wonderful to see me as a son, too.“ It makes Peter sad that the concerts, which were still planned together, unfortunately didn’t take place.

Back to Malibu
Lea and Peter have just moved back to Malibu, near their burnt down house. „The plans for the new house are ready, we are about to go“, Lea and Peter are happy. „It will be a very exciting year for us. That’s why we moved back from Brentwood to Malibu, because we simply need to be close by when we build. Besides, for us it’s like coming back home, we’re really excited.“ I was able to see for myself how joyfully the two are greeted while shopping in the grocery store where they have met Pierce Brosnam on several occasions. Maybe next time I will be lucky too!

Anecdote
Smilingly Peter tells: „Our manager Michael Lippman also managed David Bowie, who made up androgynously at concerts and slipped into the role of Ziggy Stardust with red dyed hair. Once Michael made an appointment with David at his house in Beverly Hills, where he had a room for private meetings. Two days before the scheduled date, Michael got a call from his old friend Nick, a 2-meter man, an NFL football player with huge muscular upper arms.
He asked him to stay at his place for a few days because he had a fight with his girlfriend. Nick’s girlfriend was the famous US-American soul singer Minnie Julia Riperton. Michael agreed of course and offered him to sleep in the meeting room. That day David Bowie came and Michael sent him ahead to the meeting room without thinking about Nick sleeping there. David went downstairs, saw Nick asleep, didn’t want to disturb him and calmly sat down in an armchair opposite.

When Nick woke up, he saw David, already fully made up, in front of him, scared and said without saying good morning: „See this line (between carpet and wooden floor), you cross that line – I kick your ass. And David just answered very shyly, „OK.“

 

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