Petra Seewald: ständige Weiterentwicklung ist mir wichtig

Aus der Reihe „Frauen und Technik“ in Kooperation mit der Industriellen-vereinigung Steiermark: Petra Seewald ist Chief Productivity Officer bei der NTS Netzwerk Telekom Service AG.

Petra Seewald arbeitet seit 16 Jahren bei der NTS Netzwerk Telekom Service AG. „Ich möchte immer alles ganz genau wissen und bin ungeduldig, aber gerade das bringt mich weiter.“ (Foto Thomas Luef)
Petra Seewald arbeitet seit 16 Jahren bei der NTS Netzwerk Telekom Service AG. „Ich möchte immer alles ganz genau wissen und bin ungeduldig, aber gerade das bringt mich weiter.“ (Foto Thomas Luef)

Seit 16 Jahren arbeitet Petra Seewald bei der NTS Netzwerk Telekom Service AG. „Ich möchte immer alles ganz genau wissen und bin ungeduldig, aber gerade das bringt mich weiter.“ Als Chief Productivity Officer ist die Grazerin zuständig für Abteilungen wie die interne IT, Administration, Prozessmanagement, Human Resources oder Recht. „Meine Arbeit ist sehr verantwortungsvoll,
aber auch sehr abwechslungsreich. Das brauche ich, sonst würde mir schnell langweilig“, schmunzelt Seewald. 

Als Chief Productivity Officer ist die Grazerin Petra Seewald bei der NTS Netzwerk Telekom Service AG für Abteilungen wie die interne IT, Administration, Prozessmanagement, Human Resources oder Recht zuständig. (Foto Thomas Luef)
Als Chief Productivity Officer ist die Grazerin Petra Seewald bei der NTS Netzwerk Telekom Service AG für Abteilungen wie die interne IT, Administration, Prozessmanagement, Human Resources oder Recht zuständig. (Foto Thomas Luef)

Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, besuchte eine 3-jährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe und begann danach in der Gastronomie zu arbeiten, um Geld zu verdienen. 1998 kam Petra Seewald eher durch Zufall in ein IT Unternehmen, wo der Geschäfts-stellenleiter rasch feststellte, „dass mir Technik liegt. Er zeigte und erklärte mir alles und so habe ich von der Pike auf alles über Speicher, Festplatten usw. gelernt.“
Als sie sich dann 2004 bei der NTS bewarb, dauerte das  Bewer-bungsgespräch gerade mal 10 Minuten und sie bekam sofort die 
Chance, in den Außendienst zu gehen. „Dieses Vertrauen hat mich überwältigt. Und wie bei all meinen Jobs bin ich wieder jedem Vertriebsmenschen und Techniker am Rockzipfel gehangen und 
habe von ihnen gelernt.“

"Als Head of Sales Operations und später als Central Services & Business Process Management Director konnte ich mein umfassendes Wissen über Innen und -Außendienst, Kundenwünsche und Lieferanten gut einsetzen", erklärt Petra Seewald. (Foto Thomas Luef)
„Als Head of Sales Operations und später als Central Services & Business Process Management Director konnte ich mein umfassendes Wissen über Innen und -Außendienst, Kundenwünsche und Lieferanten gut einsetzen“, erklärt Petra Seewald. (Foto Thomas Luef)

Negative Erlebnisse hatte sie nie. „Es war anfangs allerdings nicht leicht, wenn ich mit meinen 26 Jahren meist doch sehr viel älteren IT-Verantwortlichen gegenüber saß, um Ihnen zu erklären, wie ihr zukünftiges Netzwerk aussehen kann“, lächelt sie. „Aber mit meinem
fundierten Wissen konnte ich sie doch überzeugen.“

Nach drei erfolgreichen Jahren im Vertrieb lernte sie ihren Mann kennen und bekam zwei Kinder. „Um den Anschluss nicht zu verlieren, habe ich im Unternehmen geringfügig weiter gearbeitet“, erklärt Seewald, was nur mit Unterstützung ihrer Mutter möglich war. Nach ihrer Karenzzeit stellte sie sich neuen Herausforderungen als Head of Sales Operations und später als Central Services & Business Process Management Director. „Dabei konnte ich mein umfassendes Wissen über Innen und -Außendienst, Kunden-wünsche und Lieferanten gut einsetzen.“

Petra Seewald erzählt im Gespräch mit Journalistin Hedi Grager (re), dass sie für 50 Mitarbeiter aus 8 Abteilungen und 3 Stabstellen verantwortlich ist. (Foto Thomas Luef)
Petra Seewald erzählt im Gespräch mit Journalistin Hedi Grager (re), dass sie für 50 Mitarbeiter aus 8 Abteilungen und 3 Stabstellen verantwortlich ist. (Foto Thomas Luef)

Derzeit ist Petra Seewald für 50 Mitarbeiter aus 8 Abteilungen und 3 Stabstellen verantwortlich. „Wütend werde ich im Job nie, aber gefährlich ist es, wenn ich leise werde und innerlich bebe. Ich habe jedoch gelernt, dass ich mich dann zurücknehme und erst einmal darüber schlafe. Das tut meiner Gesundheit und auch meinem Gegenüber gut“, lacht sie. 
Sie sieht sich als Botschafterin und Schnittstelle zwischen Menschen, Abteilungen und den NTS-Niederlassungen in Italien, Deutschland, der Schweiz, den USA und zu Servicezwecken auch in
China. „Um von ihnen zu lernen, sie zu verknüpfen und dann aus unternehmerischer Sicht die richtige Entscheidung zu fällen. Aber auch, um Verständnis für das Warum zu vermitteln. Meine Kinder
waren übrigens meine beste Managementschule“, lacht sie wieder.

Petra Seewald studiert neben ihrem Beruf seit 2018 auch an der LIMAK Austrian Business School in Linz ‚„International Management MBA“. (Foto Thomas Luef)
Petra Seewald studiert neben ihrem Beruf seit 2018 auch an der LIMAK Austrian Business School in Linz ‚„International Management MBA“. (Foto Thomas Luef)

Familie und Beruf zu vereinbaren bedarf guter Organisation. „Vor allem jetzt, da ich seit 2018 auch an der LIMAK Austrian Business School in Linz ‚„International Management MBA‘ studiere“, verrät die Wissbegierige, die bereits die Ausbildung zur Ernährungsbe-raterin und Mentaltrainerin machte. Ich muss mich einfach immer weiter entwickeln.“ 
Erfolg bedeutet für Seewald, „dass ich die Dinge, die ich falsch gemacht habe, erkannte und daraus lernte, und die Dinge zu schätzen weiß, die ich richtig gemacht habe.“

Großes Beitragsfoto: Aus der Reihe „Frauen und Technik“ in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Steiermark: Petra Seewald ist Chief Productivity Officer bei der NTS Netzwerk Telekom Service AG. (Foto Thomas Luef)

 

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