Mag. Sabine Skorka leitet das Bankhaus Spängler in der Steiermark

Bankhaus Spängler in 8010 Graz, Burgring 12. Das Bankhaus Spängler ist eine unabhängige Privatbank mit dem Stammhaus in Salzburg und sieben weiteren Standorten. Gegründet wurde die älteste Privatbank Österreichs im Jahr 1828 und befindet sich nach wie vor in Familieneigentum. Mittlerweile ist bereits die siebte Generation der Familie Spängler in der Bank tätig. (Foto Bankhaus Spängler)Das Salzburger Bankhaus Spängler ist die älteste Privatbank Österreichs. 2017 eröffnete es  auch eine Niederlassung in der Steiermark. Dieser „jüngste“ Spängler-Standort am schönen Grazer Burgring wird von Mag. Sabine Skorka geleitet, die hier ihre reiche Erfahrung einbringen kann.

Mag. Sabine Skorka leitet das Bankaus Spaengler in Graz. (Foto Fischer)
Mag. Sabine Skorka leitet das Bankaus Spaengler in Graz. (Foto Fischer)

Erstmals traf ich die sympathische Bankerin im Herbst, als das Bank-haus Spängler zu einem “Ladies Brunch” mit Dr. Helga Rabl-Stadler in das Restaurant nullneun im MP09 in Graz lud. Die langjährige und sehr erfolgreiche Präsidentin der Salzburger Festspiele erzählte in spannender und humorvoller Weise, wie sie mit Mut und Willens-stärke auch in Zeiten von Corona ein modifiziertes Festspielpro-
gramm zum 100-jährigen Jubiläum erfolgreich ‚über die Bühne‘ brachte.

Bereits 2015 wurde die Privatbank Spängler auf die erfolgreiche Bankerin aufmerksam, die damals bei der BSK Bank arbeitete. „Das Bankhaus Spängler dachte daran, die Steiermark zu erschließen, und
war über einen meiner Kunden auf mich aufmerksam geworden“, erzählt Sabine Skorka bei meinem Besuch in den sehr schön gestal-teten, angenehm ruhigen Räumlichkeiten. „Wir führten auch ein sehr interessantes Gespräch, damals war es für mich jedoch noch nicht der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung. Wir blieben aber in Kontakt.“

Zwei Jahre später war es dann soweit. „Für mich hatte sich nach einem schweren Unfall und einer langen Rekonvaleszenz vieles verändert. Deshalb habe ich ungefähr ein Jahr nach Eröffnung hier zuerst als Private Bankerin begonnen.“ Schon damals war aber
klar, dass sie bald danach die Leitung übernehmen würde. Diese Entscheidung hat sie nie bereut. „Das Bankhaus Spängler ist ein Bankhaus mit Herz“, schwärmt Sabine Skorka, „es ist mehr als eine Bank. Hier arbeiten Menschen auf Vertrauensbasis.“ Die unabhän-gige Privatbank mit Stammsitz in Salzburg hat noch sieben weitere Standorte in Österreich.

Bankhaus Spängler, Team Niederlassung Graz (v.l.): Sabine Skorka (Leitung Region Steiermark), Sonja Pölzl (Private Banking), Gerald Hahn (Private Banking) und Rudolf Weininger (Stv. Leitung). (Foto Bankhaus Spängler)
Bankhaus Spängler, Team Niederlassung Graz (v.l.): Sabine Skorka (Leitung Region Steiermark), Sonja Pölzl (Private Banking), Gerald Hahn (Private Banking) und Rudolf Weininger (Stv. Leitung). (Foto Bankhaus Spängler)

Begeistert erzählt sie auch vom ‚Senior‘ Heinrich Spängler, der oft und unkompliziert diese Standorte besucht. „Er begeistert mit seinem charismatischen Auftritt und unsere Kunden lieben es, Zeit mit ihm zu verbringen“, verrät die Bankhaus-Leiterin. Das Salzburger Bankhaus beschäftigt sich vor allem mit Familienunternehmen, wie sie selbst eines in der bereits 7. Generation ist. „Mit Veranstaltungs-formaten speziell für Familienunternehmer bieten wir eine Platt-form zum Austausch, auf der Website forum-familienunternehmen. at haben wir umfangreiches Know-How zu diesem Thema gebün-delt“, erklärt Sabine Skorka.
„Ein Tochterunternehmen in Form einer Unternehmensberatungs-GmbH betreut unsere Kunden im Bereich Unternehmens-Nachfolge und -Übergabe. Dabei versuchen wir vielfach Erfahrungen aus dem
eigenen Familienverbund weiter zu geben.“ Es ist interessant zu hören, dass bei Familienbetrieben laut Studien die meisten Übergaben in der zweiten Generation scheitern. Dies hängt wohl in erster Linie damit zusammen, dass sich in dieser Phase die Anzahl der Miteigentümer erhöht. Bei der Privatbank Spängler selbst gibt es klare Vorgaben, welche Voraussetzungen ein Familienmitglied
mitbringen muss, um in der Bank tätig zu werden.

In der Spängler Bank bzw. im Aufsichtsrat tätige Familienmitglieder: Markus Wiesmüller, Maria Wiesmüller, Theresa von Wackenbarth-Spängler, Heinrich Spängler, Franz Welt und Carl Philipp Spängler. (Foto Bankhaus Spängler)
In der Spängler Bank bzw. im Aufsichtsrat tätige Familienmitglieder: Markus Wiesmüller, Maria Wiesmüller, Theresa von Wackenbarth-Spängler, Heinrich Spängler, Franz Welt und Carl Philipp Spängler. (Foto Bankhaus Spängler)

Berufsstart im Risikomanagement
Sabine Skorka arbeitete auch viele Jahre im Bereich Risikomanage-ment. „Ich war damals um die 30 Jahre alt und hatte die Möglichkeit da Karriere zu machen. Ich merkte aber, dass der Bereich Risiko-
management für mich die falsche Entscheidung war. Ich bin zwar ein Zahlenmensch, aber kein Risikomensch. Analysieren und berichten von Risiken hat per se immer etwas Negatives, man ist eigentlich immer der Überbringer schlechter Nachrichten. Es hat lange ge-braucht zu erkennen, dass ich das zwar fachlich gut kann, es mir aber nicht gut tut“, erklärt sie sehr offen. „Ich setze mich viel lieber mit positiven Dingen auseinander. Ich mag es, für einen Kunden ein Veranlagungskonzept zu erarbeiten, mit dem er eine Freude und das Gefühl hat, sich seine Zukunft oder Pension zu sichern, etwas Gutes für seine Kinder zu tun oder ähnliches.“
Die Bankerin betont nochmals, dass beim Bankhaus Spängler wirklich der Mensch im Mittelpunkt steht, sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden. „Für mich bedarf es im Minimum zweier  Gespräche, bis ich meinen Kunden empfehle, was wir gemeinsam machen könnten. Darauf ist unser Haus aufgebaut.“ Ihr ist es sehr wichtig, Glaubwürdigkeit zu vermitteln und für ihre Kunden das Beste zu erarbeiten.

Die Fragen der Kunden haben sich durch Corona nicht spürbar geändert. „Nur kurzfristig, als im Februar/März die Börsen kollabierten, kamen vermehrt Fragen, was sie mit ihrem Geld machen sollten. Damals bin ich mit meinen Kunden in so engem Kontakt geblieben, dass ich meinen Handy-Akku mindestens zweimal täglich laden musste“, lächelt Sabine Skorka. Ansonsten ist es für sie nicht spürbar, dass die Kunden ängstlicher geworden sind.

Mag. Sabine Skorka: "Beim Bankhaus Spängler steht wirklich der Mensch im Mittelpunkt, sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden. (Foto Fischer)
Mag. Sabine Skorka: „Beim Bankhaus Spängler steht wirklich der Mensch im Mittelpunkt, sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden. (Foto Fischer)

Robo Advisor
Für ‚kleinere‘ Kunden gibt es bei der Spängler Privatbank den online Robo Advisor. „Er heißt CARL, nach dem Gründer unserer Bank“, schmunzelt Sabine Skorka. „Von ihm bekommen Kunden nach –
hoffentlich ehrlicher – Beantwortung einiger Fragen einen Anlage-Vorschlag, und wenn der Kunde diesen annimmt, bekommt er eine auf ihn und seine Bedürfnisse abgestimmte Variante unserer Ver-
mögensverwaltung. Das ist auch schon ab einem Wert von 30.000,- Euro möglich. CARL fällt aus dem klassischen Beratungsgespräch Mensch zu Mensch zwar heraus, aber wir haben damit begon-
nen, weil niemand von uns weiß, wie die Zukunft aussehen wird. Kommt in 20 Jahren überhaupt noch jemand in eine Bank? Und da ist es dann sicher hilfreich, wenn man da schon Erfahrungen und ein funktionierendes System hat.“ Die Bankerin fügt noch hinzu, dass die Kinder ihrer Kunden – im Alter zwischen 20 und 25 Jahren – heute sowieso schon alles online machen. „Sie könnten vom Volumen her als Kunden zu mir zu einem Beratungsgespräch kommen, machen aber lieber alles mit CARL. Sie finden sich in diesem System sehr gut zurecht, da sie in ihrer Denkstruktur anders aufwachsen und es eigentlich gar nicht anders kennen.“

Entspannen kann sich die gebürtige Grazerin nach anstrengenden Tagen am besten beim Sport. „Mein Mann meint zwar, dass Sport keine Entspannung sei, aber es fällt mir schwer, nur Bücher zu lesen oder einfach auf der Couch zu liegen“, schmunzelt sie. „Ich war früher eine Läuferin, die täglich ein paar Stunden lief und auch bei auch bei Dienstreisen immer die Laufschuhe im Gepäck hatte. Aber da seit meinem Unfall leider meine beiden Knie kaputt sind, fahre ich Rad.“
Sehr interessiert ist Sabine Skorka auch an Mode. „Ich liebe Mode, wobei mein Kleidungsstil eher straight und klassisch ist.“

Neben den Kerndienstleistungen Private Banking sowie Finanzierung bietet das Bankhaus Spängler mit dem Bereich „Family Management” spezielle Dienstleistungen für Unternehmerfamilien an. Team Niederlassung Graz: Leiterin der Region Steiermark Mag. Sabine Skorka (im Vordergrund), v.l. Gerald Hahn, Stv. Leiter Rudolf Weininger und Sonja Pölzl. (Foto Bankhaus Spängler)
Neben den Kerndienstleistungen Private Banking sowie Finanzierung bietet das Bankhaus Spängler mit dem Bereich „Family Management” spezielle Dienstleistungen für Unternehmerfamilien an. Team Niederlassung Graz: Leiterin der Region Steiermark Mag. Sabine Skorka (im Vordergrund), v.l. Gerald Hahn, Stv. Leiter Rudolf Weininger und Sonja Pölzl. (Foto Bankhaus Spängler)

Erfolgreicher Business Brunch
In den Spängler Niederlassungen gibt es seit einigen Jahren einen Business Brunch, der für Kunden auch die Möglichkeit zur Bildung neuer Netzwerke bietet. „Hier in Graz hatten wir vor zwei Jahren bei einem Business-Brunch für Ladies die steirische Designerin Lena Hoschek eingeladen, die aufgrund ihrer erfrischenden Persönlich-keit sehr gut ankam“, erzählt Sabine Skorka. „Letztes Jahr hatten wir die Kunsthistorikerin und Kuratorin Dr. Christa Steinle vom Universalmuseum Joanneum zu Gast. Sie sprach sehr interessant über die Frau in der Kunst. Und heuer war Dr. Helga Rabl-Stadler, die langjährige und sehr erfolgreiche Präsidentin der Salzburger Festspiele, bei uns.“ Auch für das nächste Jahr ist wieder ein Business Brunch für Ladies geplant.

Großes Beitragsfoto: Mag. Sabine Skorka, Bankhaus Spängler, Leiterin der Region Steiermark in Graz. (Foto Fischer)

www.spaengler.at

 

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