Herta Margarete Habsburg-Lothringen – Botschafterin des Friedens

Sandor und Herta Margarete Habsburg-Lothringen sind sehr aktive Botschafter des Friedens. (Foto Reinhard Sudy)Sandor und Herta Margarete Habsburg-Lothringen sind sehr aktive Botschafter des Friedens. Sie engagieren sich aus Überzeugung in sozialen und völkerverbindenden  Projekten: „Wo Freundschaft die Menschen verbindet, da gibt es auch Frieden“. 

Die „Hoheiten“ Herta Margarete und Sandor Habsburg-Lothringen in ihren privaten Räumlichkeiten im Schloss Schönbrunn. Im Bild mit Journalistin Hedi Grager. (Foto Reinhard Sudy)
Die „Hoheiten“ Herta Margarete und Sandor Habsburg-Lothringen in ihren privaten Räumlichkeiten im Schloss Schönbrunn. Im Bild mit Journalistin Hedi Grager. (Foto Reinhard Sudy)

Es ist ein sonniger Tag, als ich von den beiden „Hoheiten“ in ihren privaten Räumlichkeiten im Schloss Schönbrunn freundlich begrüßt werde. Von dieser sehr schönen Wohnung hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Schlosspark. Kaum zu glauben, dass von den normalerweise vielen Touristen überhaupt nichts zu hören ist.

Herta Margarete Habsburg-Lothringen spricht mit der Journalistin Hedi Grager über ihr soziales Engagement, über Flame of Peace und ihre Kochleidenschaft. (Foto Reinhard Sudy)
Herta Margarete Habsburg-Lothringen spricht mit der Journalistin Hedi Grager über ihr soziales Engagement, über Flame of Peace und ihre Kochleidenschaft. (Foto Reinhard Sudy)

Die offiziellen Titel der beiden lauten Sandor, Erzherzog von Österreich, Prinz von Toskana, & Herta Margarete, Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Toskana. Als ich zu Beginn meines Gespräches mit der Dame des Hauses nach ihrer korrekten Anrede frage, antwortet sie liebenswürdig: „Bitte einfach Herta Margarete“.

Herta Margarete, Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Toskana. (Foto HM Habsburg-Lothringen)
Herta Margarete, Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Toskana. (Foto HM Habsburg-Lothringen)

Flame of Peace in Corona-Zeiten
Herta Margarete von Habsburg-Lothringen und ihr Mann Sandor haben ihren Hauptwohnsitz in Liechtenstein, fühlen sich aber auch im Schloss Schönbrunn und in ihrem Jagdschlösschen in Niederösterreich zu Hause. „Vor Corona war ich wegen der zahlreichen Repräsentationsverpflichtungen natürlich sehr viel im Ausland unterwegs“, erklärt mir die Gründerin und Präsidentin von ‚Flame of Peace‘. Diesen gemeinnützigen, überparteilichen sowie religionsunabhängigen Verein ‚Flame of Peace‘ gründete sie zur Förderung und Auszeichnung von Frieden-stiftenden Maßnahmen und Personen, die sich um den Frieden in der Welt verdient machen. Seit 2003 gibt es dafür auch die Skulptur ‚Flame of Peace‘ als Award-Preis.

Herta Margarethe Habsburg-Lothringen ist die Gründerin und Präsidentin von ‚Flame of Peace‘. (Foto Reinhard Sudy)
Herta Margarethe Habsburg-Lothringen ist die Gründerin und Präsidentin von ‚Flame of Peace‘. (Foto Reinhard Sudy)

Auf meine Frage, wie es für sie war, als plötzlich alle Reisen und ‚Pflichten‘ wegfielen, meint die sympathische Niederösterreicherin: „In den ersten Wochen dachte ich mir, kann es wirklich sein, dass ich nach 15 Jahren endlich Zeit habe, in meinem Büro alles aufzuarbeiten und tat dies wirklich Tag und Nacht. Dann hoffte ich sogar, dass es noch eine Woche dauern wird, um auch wirklich fertig zu werden“, schmunzelt sie. „Mittlerweile ist mehr als ein Jahr vergangen und ich nehme mir Zeit für Dinge, die ich einmal begonnen habe, aber aus Zeitmangel nie zu Ende gebracht habe – wie z.B. das Schreiben von Büchern.“

Schreib- und Koch-Leidenschaft
Ein kleines Büchlein schrieb Herta Margarete Habsburg-Lothringen zur Enthüllung der ‚Flamme des Friedens‘ im Elsass. Es beinhaltet das ‚Menü der Freundschaft‘ zwischen Österreich und dem Elsass. Zu den altösterreichischen Gerichten gibt es auch Geschichten zu lesen, wie z.B. über die Entstehung des Kaiserschmarrens. „Der Kaiser war ein Frühaufsteher und arbeitete sehr viel. Deshalb wurde ihm das Essen überwiegend zum Schreibtisch serviert“, erzählt Herta Margarete Habsburg-Lothringen. „Es gibt einige Versionen der Geschichte, eine davon ist die, dass der Kaiser Palatschinken zum Dessert liebte und dass dem Koch einmal ein Missgeschick passierte. Dieser war dann so wütend, dass er eine Servierglocke darüber stülpte und die Küche verließ. Der Kammerdiener aber dachte, das Gericht sei fertig und servierte es dem Kaiser. Beim Anblick der zerfledderten Palatschinke fragte der Kaiser: „Sag er mir, was ist denn das für ein Schmarrn?“ Woraufhin der schlagfertige Kammerdiener entgegnete: „Gestatten, Majestät, das ist ein Kaiserschmarrn!“

Herta Margarete Habsburg-Lothringen liebt es selbst zu kochen, am liebsten mit allem, was die Natur jahreszeitlich gerade bietet. (Foto HM Habsburg-Lothringen)
Herta Margarete Habsburg-Lothringen liebt es selbst zu kochen, am liebsten mit allem, was die Natur jahreszeitlich gerade bietet. (Foto HM Habsburg-Lothringen)

Herta Margarete Habsburg-Lothringen liebt es selbst zu kochen, am liebsten mit allem, was die Natur jahreszeitlich gerade bietet. Begeistert spricht sie von den Blättern des Löwenzahn für einen Salat oder seinen Wurzeln für einen Tee, der blutreinigend und entschlackend ist. Gemüse und Kräuter holt sie sich aus ihren Gärten. „In meinen Gärten habe ich auch Rosen – aber essbare Rosen. Aus diesen mache ich meine eigene Rosenmarmelade oder Rosengelee“, lächelt sie. „Ich liebe es immer schon, mit der Natur zu leben.“

Über Monarchien und Megxit
Ihr Mann Sandor Habsburg-Lothringen wurde in Wien geboren, ist nach der 4. Volksschulklasse mit seinen Eltern in der Dominikanischen Republik, Antigua und Venedig aufgewachsen und studierte in den Vereinigten Staaten. Seine Urgroßmutter war die letzte Königin von Rumänien, diese wiederum war die Enkelin von Queen Viktoria, so ergibt sich der Verwandtschaftsgrad zur heutigen Queen und zu Prinz Charles. Nach ihrer Meinung über ‚Meghan und Harry‘ befragt meint Herta Margarete Habsburg-Lothringen sehr dezent: „Ich glaube, es gibt in jeder Familie Meinungsverschiedenheiten. Nur bei einer so berühmten Familie steht dann alles am nächsten Tag in der Zeitung.“

Sandor und Herta Margarete Habsburg-Lothringen. Seine Seine Urgroßmutter war die letzte Königin von Rumänien, diese wiederum war die Enkelin von Queen Viktoria, so ergibt sich der Verwandtschaftsgrad zur heutigen Queen und zu Prinz Charles. (Foto Reinhard Sudy)
Sandor und Herta Margarete Habsburg-Lothringen. Seine Seine Urgroßmutter war die letzte Königin von Rumänien, diese wiederum war die Enkelin von Queen Viktoria, so ergibt sich der Verwandtschaftsgrad zur heutigen Queen und zu Prinz Charles. (Foto Reinhard Sudy)

Herta Margarethe Habsburg-Lothringen interessiert sich ebenfalls sehr für Geschichte und spricht voller Respekt von Kaiserin Maria Theresia. „Österreich war zu ihrer Zeit eines der fortschrittlichsten Länder auf der ganzen Welt, sie hat u.a. de facto die Folter abgeschafft und die Schulpflicht eingeführt. Es war ihr sehr wichtig, dass alle Menschen schreiben und lesen lernen und sich damit leichter eine eigene Meinung bilden können.“

Sandor Habsburg-Lothringen mit seiner Gattin Herta Margarete, die sich sehr für Geschichte interessiert. (Foto HM Habsburg-Lothringen)
Sandor Habsburg-Lothringen mit seiner Gattin Herta Margarete, die sich sehr für Geschichte interessiert. (Foto HM Habsburg-Lothringen)

Liebe zu Holz
Bevor Herta Margarethe Habsburg-Lothringen ihren ‚Erzherzog‘ heiratete, war sie eine sehr erfolgreiche Unternehmerin. „Ich habe mich immer sehr mit der Natur befasst und mit Kunst. Mich fasziniert vor allem der Nussbaum in seiner Stärke und der Macht, die er ausstrahlt, und mit seinem dunkelbraun bis gold schimmernden Holz. Eines Tages hielt ich ein Stück Nussholz in Händen, das innen wie eine Flamme geformt war. Als ich dann in der Nähe noch einen wunderschönen Naturstein fand, habe ich diese beiden Materialien miteinander verbunden. Dieses außergewöhnliche energiereiche Symbol soll ein äußeres Zeichen für Mut, Kraft, Wärme, Schönheit, Eigenwilligkeit und auch für die Beständigkeit  sein. Es geht jetzt von Österreich aus als ‚Flame of Peace Award‘ rund um die Welt.“

'Flame of Peace'. (Foto HM Habsburg-Lothringen)
‚Flame of Peace‘. (Foto HM Habsburg-Lothringen)

Freundschaft und Frieden
Freundschaft ist für Herta Margarethe Habsburg-Lothringen unglaublich wichtig. „Ich sage immer, wenn es Freundschaft gibt, gibt es auch Frieden. Es ist uns daher wichtig, die ‚Flamme des Friedens‘ auf der ganzen Welt zu übergeben, denn – wie gesagt – Freundschaft ist das Wichtigste.“

Kraft schöpft Herta Margarethe Habsburg-Lothringen aus dem bisher Erreichten. „Ich habe mit so vielen verschiedenen Kulturen zu tun und nicht überall leben die Menschen im Glück, frei zu sein.“ Heutzutage vermisst sie neben einem Zusammengehörigkeitsgefühl auch die Dankbarkeit. „All jene, die in freien Ländern mit freier Meinungsäußerung leben, sollten dankbar dafür sein, denn das ist nicht selbstverständlich.“

Herta Margarete Habsburg-Lothringen mit ihrem Mann Sandor: "„Ich sage immer, wenn es Freundschaft gibt, gibt es auch Frieden." (Foto HM Habsburg-Lothringen)
Herta Margarete Habsburg-Lothringen mit ihrem Mann Sandor: „„Ich sage immer, wenn es Freundschaft gibt, gibt es auch Frieden.“ (Foto HM Habsburg-Lothringen)

Stolz erzählt sie als ein Beispiel von ihrem Erfolg in Jemen. Dort übergab sie dem Präsidenten die ‚Flamme des Friedens‘. Um dort mit dem nötigen Know how beim Aufbau des medizinischen Systems, eines Krankenhauses und einer Schule helfen zu können, bedurfte es intensiver Abstimmung mit den Verantwortlichen. Dafür setze ich mich ein und leiste Überzeugungsarbeit.“ So engagiert sich Herta Margarete Habsburg-Lothringen unermüdlich für verschiedene Hilfs-Projekte.

Viele davon laufen aber still im Hintergrund. „Dabei helfen wir beispielsweise Menschen mit schweren Schicksalsschlägen, alleinerziehenden Müttern oder Jugendlichen wieder Fuß zu fassen.“ Geholfen wird mit wichtigen Kontakten und auch finanziell. Dafür ist Herta Margarete Habsburg-Lothringen immer auf Spendensuche, wobei „die größten Spender zur Zeit allerdings mein Mann und ich, unsere Delegierten und Freunde der Flame of Peace sind.“

Für ihr Engagement hat Herta Margarete Habsburg-Lothringen bereits zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen von verschiedenen Staatsoberhäuptern wie Dr. Heinz Fischer und Barack Obama erhalten. Das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich wurde ihr durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen verliehen. (Foto Christian-Husar.com)
Für ihr Engagement hat Herta Margarete Habsburg-Lothringen bereits zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen von verschiedenen Staatsoberhäuptern wie Dr. Heinz Fischer und Barack Obama erhalten. Das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich wurde ihr durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen verliehen. (Foto Christian-Husar.com)

Engagiert erzählt sie weiter, dass sie aber auch viele Schirmherrschaften von Traditionsverbänden in Österreich und anderen Ländern haben. „Denn ich setze mich sehr für Tradition, Werte und Kultur ein. Wenn Menschen ihre Kultur und Tradition leben können und ihre eigene Geschichte kennen, können sie gestärkt hinausgehen und den Frieden fördern. Auch das hat mit Freiheit zu tun.“

Für ‚Flame of peace‘ sind social media wie instagram und facebook sehr wichtig, „da wir hier mit der Überreichung der Friedensflamme und der Errichtung von Friedensdenkmälern in 80 Ländern vertreten sind.“

Sandor und Herta Margarete
Sandor erzählte in einem Interview, dass sich sein Leben völlig verändert hat, als er Herta Margarete traf. „Als wir uns kennenlernten, pendelte er zwischen Liechtenstein und Österreich, und als er dann mehr in Wien war, hat sich natürlich auch für mich alles verändert. Wir haben gemeinsam das von mir schon gegründete ‚Flame of Peace‘ weiter auf- und ausgebaut.“ Auf meine ihr schon oft gestellte Frage, warum sie sich das antut, sie könnte sich auch zurück lehnen und nur das Leben genießen, antwortet sie lächelnd: „Natürlich könnten wir das, aber das bin ich nicht. Ich bin sehr bodenständig erzogen. Meine Urgroßmutter, die 1884 geboren und 1981 gestorben ist, hat mir noch die Kurrentschrift beigebracht und mir viel aus Kaiserbüchern vorgelesen, bevor ich lesen und schreiben konnte.“ Herta Margarete selbst sah sich mit ihren Enkelkindern von klein auf alte Kaiser- und Sissi-Filme an. „Und sie lieben es.“

Eines der Projekte von Herta Margarete und Sandor Habsburg Lothringen ist ‚Trees for Peace‘. Dabei werden Tannen eines oberösterreichischen Bauern als Friedensbotschaft übergeben. "Es soll Motivation sein, dass die Menschen viele Bäume pflanzen zum Schutz unserer Mutter Erde und zum Wohle für Mensch und Tier. "(Foto HM Habsburg-Lothringen)
Eines der Projekte von Herta Margarete und Sandor Habsburg Lothringen ist ‚Trees for Peace‘. Dabei werden Tannen eines oberösterreichischen Bauern als Friedensbotschaft übergeben. „Es soll Motivation sein, dass die Menschen viele Bäume pflanzen zum Schutz unserer Mutter Erde und zum Wohle für Mensch und Tier. „(Foto HM Habsburg-Lothringen)

Überhaupt lädt sie gerne ihre drei Kinder mit den drei Enkelkindern ein und bekocht sie. Herta Margarete Habsburg-Lothringen erzählt liebevoll, wie fasziniert der fünfjährige Matteo schon mit gerade mal zwei Jahren vom Portrait des Kaiser Franz Josef war, das im Stiegenaufgang des Schlosses Schönbrunn hing.

Großen Respekt empfindet sie auch gegenüber Tieren und Pflanzen, denn „wir alle sind ein Teil von etwas großem Ganzen. Ich erzähle den Menschen immer wieder, wie ich lebe und wie wichtig Tiere und Pflanzen sind. Und die Menschen hören zu, aber man muss es ständig wiederholen.“ Für sie wäre es wichtig, darauf schon im Kindergarten und im Schulprogramm einzugehen. „Man sollte mit den Kindern in die Natur gehen, wo sie lernen können, wie Tiere leben und wie Pflanzen aussehen, wann man sie ernten und was man aus ihnen machen kann.“

Herta Margarete Habsburg-Lothringen: „Weltweit werden Friedensdenkmäler von ‚Flame of Peace‘ errichtet, um stets im Sinne des Friedens zu denken, zu handeln und zu sprechen.“ (Foto HM Habsburg-Lothringen)
Herta Margarete Habsburg-Lothringen: „Weltweit werden Friedensdenkmäler von ‚Flame of Peace‘ errichtet, um stets im Sinne des Friedens zu denken, zu handeln und zu sprechen.“ (Foto HM Habsburg-Lothringen)

Faible für Tracht und Uniformen
Natürlich gehört zu ihrem Leben und allen öffentlichen Auftritten auch Mode. Herta Margarete Habsburg-Lothringen liebt den eleganten, klassischen Stil. „Ich möchte mich bei allen Designerinnen und Designern in Österreich und den Ländern rund um den Erdball   bedanken für die großartige Unterstützung. Ich liebe aber auch die Tracht und trage sie sehr gerne. Und ich liebe Uniformen. Unsere Traditionsverbände, Musikkapellen oder Trachtenverbände in ihren schönen  Uniformen und Trachten  sind einfach wunderschön“, verrät sie mir schmunzelnd. „Österreich hat die schönste Kultur und dies soll gelebt werden und erhalten bleiben, dafür setze ich  mich ein.“

Überhaupt befasst sich Herta Margarete Habsburg-Lothringen, die gerade an drei Büchern gleichzeitig schreibt, wie sie lachend erzählt, gerne mit allem, „was mit Schönheit zu tun hat, mit Musik, Tanz, einfach mit allem, was dem Menschen Freude bereitet.“ Auch bei ihren Gastgeschenken bemüht sie sich immer, sich etwas Kreatives einfallen zu lassen. „Es soll unser Land, unsere Geschichte aber auch die heutige Welt präsentieren und die Menschen sollen Freude damit haben.“

Bei der letzten ‚Flame of Peace‘-Gala 2019 wurde Fürst Albert von Monaco für seinen Einsatz für Freundschaft, Frieden und dem Bemühen um unsere Natur geehrt. Leider wird wie im Vorjahr auch heuer keine Gala stattfinden können. „Vielleicht mache ich aber ein ‚Flame of Peace‘-Picknick sobald es die Zeit wieder zulässt. Ansonsten gibt es coronabedingt noch keine greifbaren Pläne für dieses Jahr.“

Für die Zukunft wünscht sie sich, „dass unserer Jugend von klein an die Natur und die Tierwelt näher gebracht wird und dass alle gemeinsam in Freiheit und in Frieden aufwachsen und leben können.“

Eine süße Geschichte
Als Herta Margarete Habsburg Lothringen von einem körperlich benachteiligten Mädchen erfuhr, das von seinen Klassenkameraden gemobbt wurde, erfüllte sie den Wunsch der Mutter und besuchte das Kind in seiner Schule. „Das mache ich sehr gerne und die Kinder lieben das,  auch in grenzüberschreitenden Ländern. Jedes Kind bekommt auch ein kleines Geschenk von mir. Und plötzlich ist das Kind dann der Star und nicht mehr ausgeschlossen. Meine Einladung der Schulklasse in das Schloss Schönbrunn wurde nur über dieses Kind geregelt. Es kamen dann zwei Autobusse, da auch die Eltern mitkamen“, lacht sie.

Es ist immer wieder zu spüren, welch große Freude ihr all das bereitet. „Ja, vor allem wenn ich sehe, dass meine Hilfe fruchtet. Oft bedarf es ja nur kleiner Schritte, die dann in die richtige Richtung führen.“

Großes Beitragsfoto: Herta Margarete Habsburg-Lothringen – Flamme des Friedens Gala 2019. (Foto Andreas Lepsi / Robin Consult)

www.flameofpeace.org  

 

 

 

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