Daniel Serafin – im Herzen ein Cosmopolit

Der österreichische Opernsänger und Kulturmanager Daniel Serafin ist seit 2016 Künstlerischer Leiter des Wiener Opernballs New York und seit 2019 Künstlerischer  Direktor der Oper im Steinbruch St. Margarethen. Er ist auch offizieller Markenbotschafter von DS Automobiles. Aktuell freut er sich über die erfolgreichen Aufführungen von Giacomo Puccinis Meisterwerk „Turandot‘“ in der Oper im Steinbruch St. Margarethen, einer monumentalen Inszenierung mit sensationeller Besetzung.

Daniel Serafin freut sich über die gelungene bei der Premiere der Oper TURANDOT im Steinbruch St. Margarethen im Burgenland. Daniel Serafin, Klaudia Tanner, Elisabeth Köstinger, Stefan Ottruby, Martin Kocher. (Foto Andreas Tischler)
Daniel Serafin freut sich über die gelungene bei der Premiere der Oper TURANDOT im Steinbruch St. Margarethen im Burgenland. Daniel Serafin, Klaudia Tanner, Elisabeth Köstinger, Stefan Ottruby, Martin Kocher. (Foto Andreas Tischler)

Bei unserem Treffen im Wiener Traditionscafé Landtmann erzählt mir Daniel Interessantes aus seinem Leben und natürlich sprechen wir über die Aufführung von ‚Turandot‘. „Ich kam 2017 zur Esterhazy Unternehmensgruppe. War ich erst für das Kulturmarketing und die Kooperationen zuständig, hat es sich rasch ergeben, dass ich die Verantwortung für die Aufführung der Oper bekam.“

2018 feierten er und sein Team dann eine erfolgreiche Aufführung der ‚Zauberflöte‘ mit den großartigen Schauspielern Cornelius Obonya und Peter Simonischek. „Es war ein Bombenerfolg mit beinahe 100 %-iger Auslastung und wir dachten, jetzt kommt Puccini. Noch dramatischer, noch mehr Liebe und Leidenschaft“, begeistert sich Daniel. „Ich sage auch immer ‚Game of Thrones Production‘ dazu, „das Auge bekommt jede Menge auf der Bühne zu sehen.“ Parallel zu ‚Turandot‘ laufen aufgrund der langen Vorlaufzeit für so große Aufführungen bereits auch die Planungen für die Opernaufführung 2022. Liebhaber der italienischen Oper kommen auch im kommenden Jahr ganz auf ihre Kosten: Gespielt wird ´Nabucco` von Giuseppe Verdi.

Daniel Serafin: "Ich sage zur Aufführung von TURANDOT auch immer ‚Game of Thrones Production‘, „denn das Auge bekommt jede Menge auf der Bühne zu sehen.“ (Foto Jerzy Bin)
Daniel Serafin: „Ich sage zur Aufführung von TURANDOT auch immer ‚Game of Thrones Production‘, „denn das Auge bekommt jede Menge auf der Bühne zu sehen.“ (Foto Jerzy Bin)

Gewaltige Bühne und internationales Team
Die Bühne der Oper im Steinbruch ist unglaubliche 7000 m2 groß. „Das ist fünfmal  die Wiener Staatsoper“, führt Daniel zum besseren Verständnis an. „Unser Steinbruch ist einer der größten Freiluftbühnen. Der St. Margarethener Kalksandstein wurde unter anderem beim Bau und der Restaurierung des Wiener Stephansdoms verwendet“, erfahre ich. „Die Bühne wird jedes Jahr auch komplett abgebaut. Teile davon kommen nach einer Produktion in unser Zwischendepot, andere werden wiederverwertet und recycelt. Es wird genau darauf geschaut, dass Nachhaltigkeit gegeben ist, das ist uns sehr wichtig.“ Weitere unglaubliche Zahlen sind die 150 Tonnen an Material und Technik. Lächelnd meint Daniel, „ja, es ist eine Riesenproduktion mit insgesamt 300 Personen auf und hinter der Bühne. Ich alleine kann da gar nichts bewegen“, meint er bescheiden und freut sich, dass er ein tolles Team um sich hat. „Wir sind international, aus 18 Nationen.“

Premiere der Oper Turandot im Steinbruch St. Margarethen im Burgenland. Daniel Serafin mit seiner Schwester Martina Serafin, die die Titelrolle singt. (Foto Andreas Tischler)
Premiere der Oper Turandot im Steinbruch St. Margarethen im Burgenland. Daniel Serafin mit seiner Schwester Martina Serafin, die die Titelrolle singt. (Foto Andreas Tischler)

Das Basic-Team der Oper im Steinbruch besteht aus acht bist zehn Leuten, darunter die beiden Geschäftsführer Katharina Reise und Karl Wessely, der Künstlerische Leiter Hendrik Müller und der Technische Leiter Edi Edelhofer. „Natürlich hat jede neue Produktion ein neues Leading Team mit Regisseur, Bühnenbildner usw..
So arbeiten wir bei der diesjährigen Opernproduktion mit dem Regisseur Thaddeus Strassberger, dem Bühnenbilder Paul Tate dePoo, dem Kostümbilder Giuseppe Palella und den Lichtdesigner JAX Messenger zusammen.

 

Die Devise von Daniel Serafin: „Live and let live“

 

Wie Daniel in einem Interview sagte, geht es zwar nicht größer, dafür aber origineller und phantasievoller. Ist da nicht jede Stückauswahl eine große Herausforderung, frage ich ihn. „Schon, aber da greifen wir auf erfahrene Regisseure bzw. Teams zurück, die mit diesen Dimensionen vertraut sind. Andere könnten das gar nicht, denn normalerweise gehen Sänger auf der Bühne nur 5 Meter, auf unserer Bühne müssen sie 50 Meter gehen und das ist eine gewaltige Herausforderung für die Künstler“, erklärt Daniel wort- und vor allem stimmgewaltig. Fast theatralisch erzählt er mir weiter: „Sobald ein Sänger singt, er Töne produziert, ist das wie Hochleistungssport und die freigesetzte Energie fließt durch seinen Körper.“

Im Wiener Traditionscafé Landtmann erzählte mir Daniel Serafin Interessantes aus seinem Leben und die Aufführung von ‚Turandot‘. Im Bild Hedi Grager und Daniel Serafin. (Foto Reinhard A. Sudy)
Im Wiener Traditionscafé Landtmann erzählte mir Daniel Serafin Interessantes aus seinem Leben und die Aufführung von ‚Turandot‘. Im Bild Hedi Grager und Daniel Serafin. (Foto Reinhard A. Sudy)

Qualität hat ihren Preis
War es vor Covid die größte Herausforderung, eine Aufführung im Steinbruch St. Margarethen vorausschauend zu besetzen, Trends zu erkennen und sie zu vermarkten, besteht diese jetzt darin, dass die Menschen wieder zu einer Aufführung kommen. „Dass wir bei der Oper im Steinbruch einen gewissen Qualitätsanspruch haben, wissen unsere Besucher. Nun liegt es an uns in den Menschen die Lust auf Kultur mit spannenden Inszenierungen zu wecken, mit bewährten Sicherheitskonzepten für einen sicheren Kulturgenuss zu sorgen und ihnen bewusst machen, dass die Kultur am Leben gehalten werden muss.

Interessant ist auch zu hören, dass sich das Stammpublikum gewandelt hat. Das liegt vielleicht auch daran, dass Corona bedingt das „Go“ dafür, dass im Sommer überhaupt gespielt werden kann, recht spät kam. „Bis sich die Schiffsschrauben eines großen Tankers erst mal zu drehen beginnen, dauert es einfach länger als bei einem Speedboot“, erklärt mir Daniel bildhaft. Überhaupt mag er es, in Bildern zu sprechen, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde.

Unsere Besucher wissen, dass wir bei der Oper im Steinbruch einen gewissen Qualitätsanspruch haben", so Daniel Serafin. (Foto instagram.com/serafindaniel/)
Unsere Besucher wissen, dass wir bei der Oper im Steinbruch einen gewissen Qualitätsanspruch haben“, so Daniel Serafin. (Foto instagram.com/serafindaniel/)

Die Titelrolle singt Martina Serafin, die Halbschwester von Daniel. „Martina hat 2015, also schon vor meiner Zeit, das erste Mal im Steinbruch St. Margarethen gesungen“, so der Opernsänger. Damals war es die ‚Tosca‘, heuer eben die ‚Turandot‘. „Beide Rollen sang sie schon von der Metropolitan Opera in New York bis zur Arena in Verona.“ Es ist ihm wichtig zu betonen, dass das familiäre Verhältnis keine Rolle spielt, sondern es bei allen Entscheidungen immer nur um Qualität geht. „Das ist eine eiserne Regel.“ Martina ist die Erstbesetzung, es gibt aber auch eine hervorragende Zweit- und Drittbesetzung. Wir haben also ein so starkes Ensemble, dass jeder Abend wie eine Premiere ist.“ 

Nomadenleben
12 Jahre lang hat sich Daniel als Sänger seine Brötchen verdient. „Es war eine herausfordernde und schwere Zeit, da ich weiß, wie austauschbar man ist. Du gehst von einer Produktion in die nächste, bist immer ein Nomade, bist ein Vagabund. Trotzdem ist das Künstlerleben wunderschön. Aber mein zweites Standbein war immer das Kulturmanagement. Schon vor der Oper im Steinbruch St. Margarethen habe ich drei Jahre lang als Vorstand den Österreichischen Musiktheaterpreis verantwortet, war also immer eng mit dem österreichischen Theater und den Bühnen verbunden. Jetzt ist es bei meiner wunderschönen Arbeit als künstlerischer Direktor meine Aufgabe, nicht nur arrivierte Künstler sondern auch junge Talente zu zeigen – und von denen gibt es heuer bei ‚Turandot‘ sehr viele“, erzählt er stolz.

„Ich verwende in meinen Gesprächen gerne Metapher, zeichne zum besseren Verständnis eine Bilderwelt“, so Daniel Serafin. (Foto instagram.com/serafindaniel/)
„Ich verwende in meinen Gesprächen gerne Metapher, zeichne zum besseren Verständnis eine Bilderwelt“, so Daniel Serafin. (Foto instagram.com/serafindaniel/)

Wiener Opernball in New York
Seit 2016 organisiert er in New York den Wiener Opernball, den ältesten Auslandsball Österreichs. Es ist der 66. und wird am 7. April 2022 stattfinden. „Eine Ballsaison gibt es in N.Y. nicht, somit ist es ein Dinnerdance mit einem Galadinner und den weltweit größten Sängern im legendären Cipriani. Diese Veranstaltung ist eine reine Charity und ich mache sie mit sehr viel Freude. Unterstützt wird jedes Mal eine andere karitative Einrichtung.“ Zuletzt war es die Musiktherapie am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in Zusammenarbeit mit der Gabrielle’s Angel Foundation for Cancer Research, ein andermal das Jüdische Museum Wien. Für Daniel ist es eine schöne Hobby-Aufgabe, wie er es fast liebevoll nennt.

Ja nicht normal
Was Daniel absolut nicht möchte, ist ‚normal‘ zu sein. „Normal ist uninteressant, normal ist etwas, das niemanden hinterm Busch hervorholt. Egal, ob etwas gefällt oder darüber gelästert wird. Wichtig ist, dass darüber gesprochen wird. Man muss polarisieren, denn nur da, wo gehobelt wird, fallen Späne. Ich möchte Akzente setzen, möchte Menschen so begeistern, dass sie sagen ‚es ist unfassbar, was ich gesehen habe‘. Vielleicht inspiriert das manche, sich durch einen Besuch eine eigene Meinung zu bilden. Das Schlimmste wäre für mich wirklich, wenn nicht darüber gesprochen wird.“

Daniel Serafin im Steinbruch bei der Präsentation der Kostüme für 'Turandot'. (Foto Andreas Tischler)
Daniel Serafin im Steinbruch bei der Präsentation der Kostüme für ‚Turandot‘. (Foto Andreas Tischler)

Daniels größter Kritiker ist er selbst. Mit Lob könne er nicht gut umgehen, verrät er. „Bei mir wird man nie hören, darauf bin ich stolz oder das habe ich sehr gut gemacht. Man muss seinen Blick immer auf die Punkte richten, an denen noch gearbeitet werden muss, um zu optimieren.“ Voller Energie meint er, dass man sich nie ausruhen dürfe, denn dann habe man schon verloren.

Nach vielen erfolgreichen Jahren als Opernsänger fragte er sich 2015, ob er wirklich der geborene Sänger sei und ob er weiter singen möchte. „Ich bin kein Jonas Kaufmann, bin kein Domingo“, meint er sehr ehrlich, „aber es gibt größere Talente zu fördern. Mit ihnen zu arbeiten, ist viel schöner.“

Singen sei außerdem gesund, erklärt mir Daniel und korrigiert sofort mit einem Lachen, dass er natürlich das richtige Singen meine. „Ich sage immer ‚Schuster bleib bei deinem Leisten‘. „Tue, was du wirklich kannst und nichts anderes, sonst wirst du unglaubwürdig“, ist er überzeugt. „Authentizität ist immer nur da gegeben, wo du auch dein Handwerk beherrscht.“

Seit 2016 organisiert Daniel Serafin in New York den Wiener Opernball, den ältesten Auslandsball Österreichs. Es ist der 66. und wird am 7. April 2022 stattfinden. (Foto instagram.com/serafindaniel/)
Seit 2016 organisiert Daniel Serafin in New York den Wiener Opernball, den ältesten Auslandsball Österreichs. Es ist der 66. und wird am 7. April 2022 stattfinden. (Foto instagram.com/serafindaniel/)

Wohnort Wien und New York
Auch wenn er Corona bedingt jetzt weniger in New York war, ist diese Stadt seit 2009 seine zweite Heimat. „Ich besuchte in New York die Juilliard School, eine Universität, die nur Schüler aufnimmt, die Talent haben“, erzählt er. „Ich war so glücklich und dankbar, habe aber rasch gemerkt, jetzt muss ich richtig arbeiten und Gas geben.“ Er beendete sein Studium mit dem Bachelor of Music sowie dem Master of Arts. „NY ist eine unfassbar coole Stadt“, schwärmt Daniel, „welche Stadt – außer vielleicht London – hat so viele Theater, Konzerthäuser, ein Opernhaus, Museen ohne Ende und hochqualitative Galerien. Dieser Drive, dieser Multi Kulti-Schmelztiegel ist so faszinierend für mich, dass jeder mit jedem auskommt, egal welcher Religion oder Nationalität.“ Daniel hat permanentes Fernweh, kommt aber immer wieder gerne zurück nach Österreich.

„Während Corona konnte ich Gott sei Dank beruflich reisen, war in St. Petersburg und Moskau. Zwei Städte, zu denen ich eine starke Bindung habe, weil sie kulturell auf meiner Wellenlänge sind. Ich bin ein Wiener, sage aber immer, dass ich im Herzen ein Cosmopolit bin. Und Reisen erweitert dein Denken und deinen Horizont. Ich sehe das bei meinem Vater, der 90 Jahre alt wird. Er ist zwar nie gerne gereist, aber er kam sehr gerne nach Hause.“

Daniel Serafin mit seinen Eltern Harald und Inge Serafin am Viennese Operaball in New York. (Foto instagram.com/serafindaniel/)
Daniel Serafin mit seinen Eltern Harald und Inge Serafin am Viennese Operaball in New York. (Foto instagram.com/serafindaniel/)

Auf meine Frage, worin er seinem Vater gleiche, meint Daniel: „In dem Punkt, dass er sagt, egal was du machst, du musst dafür brennen. Alles Halbherzige wird nichts. Deshalb sage ich immer, was ich mache ist eine Berufung, denn meine Arbeit erfüllt mich mit so viel Glück. Ich kenne keine Uhrzeit und keine Wochenenden. Wenn ich bei einer Probe bin, vergesse ich Zeit und Raum. Es ist wie bei einem Koch, wenn ein Rezept aufgeht und am Ende gut schmeckt, hat man sein Ziel erreicht“, gerät er wieder ins Theatralische – und es macht mir so richtig Spaß, ihm zuzuhören.

Hat in der schwierigen Pandemie-Zeit beispielsweise die bildende Kunst viele Erfolge gefeiert und wurde sie über digitale Plattformen gehypt, fand in der darstellenden Kunst ein großes Umdenken statt. „Zum Teil eine komplette Rezession. Viele Sänger singen nicht mehr, viele, die gerade frisch im Beruf waren und noch keine Arbeit vorweisen konnten, bekamen keine Unterstützung. Sie mussten umdenken, sich eine andere Arbeit suchen.“ Daniel zitiert dafür Charles Darwin, der schon sagte: „Nicht die stärksten oder die intelligentesten Spezies werden überleben, sondern diejenigen, die sich am schnellsten anpassen‘. „Also denke um, denke anders. Nicht quer, Querdenken ist für mich ein Unwort. Aber anders. Nicht jammern, denn dann interessiert sich bald keiner mehr für dich. Du musst die Ärmel hochkrempeln, um dich selbst aus der Schlinge zu holen. Jammerer halte ich nicht aus“, kommt es sehr bestimmt von Daniel.

Der Künstlerische Direktor der Oper im Steinbruch St. Margarethen Daniel Serafin sitzt jährlich gerne auch für ‚Licht ins Dunkel‘ am Spendentelefon. (Foto Jerzy Bín)
Der Künstlerische Direktor der Oper im Steinbruch St. Margarethen Daniel Serafin sitzt jährlich gerne auch für ‚Licht ins Dunkel‘ am Spendentelefon. (Foto Jerzy Bín)

Der Kultur-Experte kam heuer in den Club der 40er, worüber er nicht großartig sprechen möchte. „Was sollte ich groß feiern? Dass ich älter werde und dem Tode nähergekommen bin? Ich bin da ein sehr sarkastischer und zynischer Mensch.“ Natürlich freut er sich aber, mit seinen liebsten, ihm wertvollen Menschen anzustoßen. „Ich plane nicht so viel, ich lebe und genieße den Moment. Ich bin einfach dankbar für jeden Moment, den ich mit meinen Eltern und Freunden, mir wertvollen Menschen, verbringen darf.“

Auf meine Frage, wie er nach anstrengenden Tagen zur Ruhe kommt, meint er leicht nachdenklich: „Das ist eine gute Frage. Stress ist für mich zu viele Telefonate und Termine am Tag, und die habe ich jeden Tag – wofür ich aber auch dankbar bin. Entspannen kann ich mich mit Musik und ich brauche auch komplette Ruhe. Schlaf ist für mich Stressabbau.“ Beim Sport hält Daniel es mit Winston Churchill und seiner Aussage: No sports. „Da sitze ich lieber unter einem Baum, lese ein Buch und trinke ein gutes Glas Wein. Auch bei Weinen liebe ich die Vielfalt, trinke gerne lokale Weine des Landes oder der Region, wo ich mich gerade befinde.“ Er fasst zusammen: „Also entschleunigen durch den systematischen Versuch des Nichtstuns“, fügt aber gleich mit einem Schmunzeln hinzu: „Das gelingt mir aber nicht oder nur kurz. Dann gehe ich schon wieder und beantworte glücklich eine Mail.“ Der schlimmste Urlaub sei für ihn ohne seine Arbeit. Ich brauche einfach das Gefühl, gebraucht zu werden.

Großes Beitragsfoto: Der österreichische Opernsänger und Kulturmanager Daniel Serafin ist seit 2016 Künstlerischer Leiter des Wiener Opernballs New York und seit 2019 Künstlerischer Direktor der Oper im Steinbruch St. Margarethen. (Foto Andreas Tischler)

www.danielserafin.com 
www.operimsteinbruch.at   
www.vienneseoperaball.com   

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*