REYER presents: Ben Reyer – „When Art meets Fashion“

REYER presents: Ben Reyer. (Foto REYERlooks.com)Um in der schnelllebigen Welt der Mode und des Designs standhalten und ein Erlebnis weg vom Alltag bieten zu können, schafft REYER nun Platz für Innovation. Der energiegeladene Raum im neu  errichteten Studio vereint Kunst und Mode auf eine besonders spannende Art und Weise. So werden künftig in diesen kreativen Räumen internationale Brands, spannende Kooperationen und Capsule Collections präsentiert werden.

REYER schafft Platz für Innovation und der energiegeladene Raum im neu errichteten Studio vereint Kunst und Mode auf eine besonders spannende Art und Weise. (Foto REYERlooks.com)
REYER schafft Platz für Innovation und der energiegeladene Raum im neu errichteten Studio vereint Kunst und Mode auf eine besonders spannende Art und Weise. (Foto REYERlooks.com)

Seine Inspiration gewinnt der sympathische Wiener Künstler, Ben Reyer, aus allem was ihn umgibt. Ein Baum, ein Junkie, Porzellan, Snowboarding, wie das Licht reflektiert bei Regen, einfach alle Aspekte des alltäglichen Lebens. Getrieben von dem Gefühl, dass sein nächstes Kunstwerk besser sein soll als sein vorheriges, entwickelt Ben seine künstlerische Praxis stetig weiter. Seine Werke sollen Menschen zum Nachdenken anregen und Gefühle erwecken: „Wichtig ist mir, dass meine Arbeiten beim Betrachter eine Emotion auslösen – Wut, Freude, Lust, Trauer, existenzielle Angst, Gelächter (with me, not at me, bitte)..“ So Ben.

Aufgewachsen in einem Vorort von Los Angeles und inmitten des internationalen Umfelds seiner Mutter, Cordula Reyer, entdeckte der junge Künstler schon seit dem Kindertagen seine große Vorliebe für Kunst. Im Rahmen der Ausstellung REMIXES & MASHUPS zeigt das Modehaus REYER in seinem neuen Studio ausgewählte Werke, sowie eine exklusive Capsule Collection REYER X REYER aus Sweatshirts und T-Shirts.  

Der sympathische Wiener Künstler Ben Reyer gewinnt seine Inspiration aus allem, was ihn umgibt. (Foto Roland Zygmunt)
Der sympathische Wiener Künstler Ben Reyer gewinnt seine Inspiration aus allem, was ihn umgibt. (Foto Roland Zygmunt)

„Wir alle sollten Social Media mit Vorsicht genießen! Es ist nicht alles Gold, was glänzt! Und gerade in Zeiten des Umbruchs sollte jeder eine Tätigkeit abseits des Screens finden, zum Glück habe ich meine Kunst, in der ich abtauchen kann und ein wenig die Welt vergesse. Es gibt viele Wege das zu erreichen, ich wünsche jedem, seinen zu finden!“ So Ben Reyer auf die Frage, welchen Ratschlag er seinen Mitmenschen geben möchte.

 

Vollständiges Interview mit Ben Reyer unter www.reyerlooks.com

Hier trifft Kunst auf Mode! REYER presents: BEN REYER

Warum genau REYER „the perfect match“ ist und welchen Beitrag er an der Gesellschaft leistet, verrät er uns in einem Exklusivinterview.

Wurde dir das kreative Talent bereits in die Wiege gelegt?
Ja, definitiv! Es begann schon vor zwei Generationen: mein Großvater war Schauspieler  am Burgtheater und meine Großmutter war besessen von Literatur und Kunstgeschichte.  Das hat sowohl meine Mutter, als auch mich geprägt. Dazu kommt, dass mein Vater früher als Kunsttischler gearbeitet hat – unter anderem am Getty Museum – und, dass  meine Mutter durch ihren Beruf als Fotomodel viel Kontakt zu kreativen Menschen hatte. Da gab es immer viele Inspirationsquellen.

Ben Reyer: "Als Künstler bin ich getrieben, fast schon obsessiv. Work-Life-Balance kenne ich in dem Sinn nicht." (Foto REYERlooks.com)
Ben Reyer: „Als Künstler bin ich getrieben, fast schon obsessiv. Work-Life-Balance kenne ich in dem Sinn nicht.“ (Foto REYERlooks.com)

Was zeichnet dich als Künstler und deine Werke aus?
Als Künstler bin ich getrieben, fast schon obsessiv. Work-Life-Balance kenne ich in dem Sinn nicht. Wenn ich an all die Poster, Magazine, und Bücher, die ich für meine Collagen gesammelt habe denke, bekomme ich ein Kribbeln in mir und will das sofort verarbeiten. Da ist genug Material für tausende Werke, und es wird nicht weniger. Durch meine sozialkritischen Arbeiten versuche ich meinen winzigen Beitrag an der Verbesserung unserer Welt zu leisten. Klingt vielleicht ein bisschen “cringe“ wie die Kids heutzutage sagen, aber es ist wahr. Oft mache ich auch einfach Arbeiten, die ich schön finde, oder lustig. Wichtig ist mir, dass es beim Betrachter eine Emotion auslöst — Wut, Freude, Lust, Trauer, existenzielle Angst, Gelächter (with me, not at me, bitte).

Kunst spielt eine riesige Rolle! Kunst ist – mehr denn je – überall präsent: Musik, Filme, Video Games, MODE, Architektur, Theater etc.
Nicht immer ist sie gut, aber sie ist da.

Ben Reyer: Hangover (2021) – Tusche auf Papier // Bugs Benny (2020) – Collage auf Comic // Cocaine Cowboys (2020) – Giclee Print // Loving Dangerously (2020) – Collage auf Comic // Weekend Warriors (2021) – Tusche auf Papier. (Foto REYERlooks.com)
Ben Reyer: Hangover (2021) – Tusche auf Papier // Bugs Benny (2020) – Collage auf Comic // Cocaine Cowboys (2020) – Giclee Print // Loving Dangerously (2020) – Collage auf Comic // Weekend Warriors (2021) – Tusche auf Papier. (Foto REYERlooks.com)

Deine Werke spiegeln einen spitzen Humor wider. Wie würdest du deinen Kunststil beschreiben?
“Agitation-Pop” oder “Agit-Pop” – eine Mischung aus Pop Art und Agitation Propaganda. Ich bin ein Propagandist, aber nicht für die Staatsmacht oder sonstige Hierarchien, sondern dagegen. Humor ist da durchaus wichtig. Eine der vielen Weisheiten, die ich von Mary Poppins gelernt habe, ist: “a spoonful of sugar, helps the medicine go down”. Humor ist oft ein guter Träger, tiefsinnige oder düstere Ideen zu vermitteln. In dieser Hinsicht bin ich von Satire wie Monty Python, Mad Magazine, Robert Crumb, und Comedians wie Bill Burr, Trevor Noah, oder John Oliver beeinflusst.

Capsule Collection - Reyer X Reyer. (Foto REYERlooks.com)
Capsule Collection – Reyer X Reyer. (Foto REYERlooks.com)

Woher nimmst du die Inspiration für deine Arbeiten?
Um ehrlich zu sein, mich inspiriert fast alles. Ein Baum, ein Junkie, Porzellan, Snowboarding, wie das Licht reflektiert bei Regen, News…  Ich bin auch getrieben von dem Gefühl, dass mein nächstes Kunstwerk besser sein soll als mein vorheriges. Natürlich ist das schwer zu messen, aber es geht um das Gefühl, dass meine künstlerische Praxis sich weiter entwickelt. Diese Neugierde nach Neuem treibt mich an.

Die Zusammenarbeit mit dir liegt ja allein schon wegen des gleichen Namens auf der Hand. Worin siehst du Gemeinsamkeiten zwischen BEN REYER und dem Fashion-Haus REYER?
Oh ja, der Palindrom-Nachname (von vorne und hinten gleich) ist schon ziemlich cool! Primär ist unsere Gemeinsamkeit sicher, dass wir Menschen Freude bringen wollen. Sich schön zu kleiden macht Spaß und stärkt unser Selbstbewusstsein. Kunst bringt auch Freude, und intellektuelle Anregung. Darüber hinaus sind bildende Kunst und Mode nahe Verwandte, und waren es immer schon. Daher ergibt die Zusammenarbeit einfach Sinn und ist auch ein großartiger Gegensatz zu der Fast-Fashion-Zeit in der wir leben.
Contemporary Art and Fashion – Shoppen als kulturelles Ereignis.

Kannst du uns mehr zur exklusiven Mini-Capsule erzählen, die bei uns angeboten wird?
Die Kollektion steht für Spaß und Abenteuer. Eines der Motive ist ein Männchen, das eine Weltkugel auf seinem Finger dreht, wie einen Basketball. Das andere ein Auto das ein wenig ins Schleudern geraten ist – ein Symbol, das Autofahrer sicherlich kennen. Ich spiele gerne mit alltäglichen Bildern und Logos, um ihnen eine neue Bedeutung zu geben. Hier steht das Verkehrszeichen für ein aufregendes Leben und der Kobold (das Logo der Boston Celtics) für Weltenbummler und Abenteurer.

Die Bedeutung von Mode aus deiner Sicht?
Mode ist mir wichtig, es ist auch eine Erweiterung meiner Kunst, nur bin ich eben das Medium. Als Kind der 90er, der sogenannten Golden Era des HipHop, wird mein Herz und Stil für immer dort sein. Das ist schon ein großer Teil von mir. Seit ich ein Teenager bin sammle ich T-Shirts und produziere seit längerer Zeit auch selbst welche. Ich besticke auch Hosen, Pullover und Jacken mit Patches und Ausschnitten von Vintage T-shirts. Anfang der 00er Jahre arbeitete ich in New York für ein Streetwear Label. Dieser Einfluss ist bis heute noch präsent.

Nun als Modefan, wie stehst du zu aktueller Mode und was ist dir beim Einkaufen wichtig?
Freshness, um einen HipHop Begriff zu benutzen. Der Look muss einfach passen, das ganze Outfit sollte stimmig sein. Da kann man ruhig Epochen mischen, alte Klassiker mit neuen Trends kombinieren. Mir ist aufgefallen, dass in den letzen 10 Jahren Streetwear immer mehr Mainstream wurde und sich in High Fashion integriert. Gut für mich, weil ich mich immer schon so kleide, da sind meine alten Kleidungsstücke wieder cool. Ich kaufe bedacht ein: mir ist wichtig, dass es besondere Stücke sind, deswegen unterstütze ich gerne kleinere Labels. Mir gefallen Concept Stores, weil sie ein Erlebnis bieten. Sie verkaufen Kunstbücher oder stellen Kunst aus… Abwechslung eben, und weg von Fast Fashion!

Verrätst du uns dein Stil-Credo und welchen Einfluss Mode auf deine Kreativität ausübt?
Do you!
Ich feiere gerade begeistert junge Menschen. Viele haben einen richtig coolen, ausgeflippten Style, stark von den 90ern beeinflusst. Das inspiriert mich  und ermutigt mit starken Statements zu arbeiten. Kunst die auffällt, wie diese Kids.

Zum Abschluss würden wir noch gerne von dir wissen, welchen Ratschlag würdest du anderen mitgeben?
Social Media sollten wir definitiv mit Vorsicht genießen. Es ist nicht alles Gold, was glänzt! Und gerade in Zeiten des Umbruchs sollte jeder eine Tätigkeit abseits des Screens finden, zum Glück habe ich meine Kunst, in der ich abtauchen kann und ein wenig die Welt vergesse. Es gibt viele Wege das zu erreichen, ich wünsche jedem, seinen zu finden!

Großes Beitragsfoto: Ben Reyer. (Foto Roland Zygmunt)

 

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