Festspiele Gars 2026 – Wenn sich die Tore der ehrwürdigen Burg Gars öffnen, beginnt eine Reise in eine Welt, in der Musik, Kunst und Geschichte auf besondere Weise ineinandergreifen. Mit der feierlichen Eröffnung der Festspielsaison 2026 setzt die Oper BURG GARS ein starkes Zeichen für das lebendige Miteinander der Künste.

Zur festlichen Saisoneröffnung luden Intendant KS Clemens Unterreiner sowie Unternehmer und Kunstsammler Werner Trenker am vergangenen Wochenende in den historischen Festsaal der ehemaligen Babenberger Residenz. Im Rahmen einer musikalischen Vernissage, wurde die diesjährige Ausstellung der heurigen KunstBURG präsentiert – ein inspirierender Auftakt, der die Burg, Oper und bildende Kunst eindrucksvoll miteinander verschränkt.
Im Zentrum der KunstBURG 2026 stehen die Werke des österreichischen Künstlers Hannes Mlenek. Seine großformatigen Bildkompositionen widmen sich existenziellen Aspekten menschlicher Beziehungen – Verantwortung, Nähe, Abhängigkeit und Verletzlichkeit. Speziell für den Festsaal der Burg Gars kuratiert, entfalten die Arbeiten in der einzigartigen Atmosphäre des über tausend Jahre alten Gemäuers eine besondere Intensität. Sie begleiten die gesamte Festspielsaison und erweitern das Opernerlebnis um eine eindrucksvolle visuelle Ebene.

Über 100 Gäste genossen bei strahlendem Sonnenschein das einzigartige Ambiente, unter anderem der Deutsche Botschafter in Wien Vito Cecere, Krystyna Schreiber (Vertreterin der Regierung von Katalonien in Mitteleuropa), der Garser Bürgermeister Martin Falk, Othmar Karas (ehem. Vizepräsident des Europäischen Parlaments), BM a.D. Maria Rauch-Kallat, Landtagsabgeordneter Hans Arsenovic, Schauspielerin Susanna Hirschler sowie Gerhard Preiß (Raiffeisenbank Region Waldviertel), Herwig Fritzl (PM Factory), Alexander und Julius Kiennast und Reinhard Backhausen.

Die KunstBURG versteht sich als lebendiger Begegnungsraum, der bildende Kunst in einen unmittelbaren Dialog mit Musik und Publikum bringt. An allen Festspieltagen von April bis September sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, bereits vor den Aufführungen in Mleneks Bildwelten einzutauchen und die kulturelle Vielfalt des Festspielortes in ihrer ganzen Breite zu entdecken.
Dieses Zusammenspiel bildet zugleich das stimmungsvolle Vorspiel zur diesjährigen Opernproduktion: Mit Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ erwartet das Publikum ab 11. Juli 2026 eines der ergreifendsten Werke des Repertoires. Vor der eindrucksvollen Kulisse der Burgruine und getragen von der berühmten völlig unverstärkten Naturakustik entfaltet sich Puccinis Meisterwerk in seiner ursprünglichsten Form – intensiv, unmittelbar und berührend.

„Die Verbindung von Oper, Konzert, Literatur und bildender Kunst macht den besonderen Reiz der Festspiele in Gars aus. Mit Hannes Mlenek, Madama Butterfly‘ und dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm der KulturBURG ist es uns gelungen, ein hochkarätiges Programm mit Stars, Publikumslieblingen und den jungen internationalen Nachwuchs zu gestalten, das Emotion, Ästhetik und künstlerische Vielfalt auf höchstem Niveau vereint. Darüber hinaus spielt auch die Kulinarik in Gars eine wichtige Rolle – sie ist ein wesentlicher Teil des Gesamterlebnisses und macht den Festspielbesuch zu einem Genuss für alle Sinne. Und das Beste: All das liegt nur rund 60 Minuten von Wien entfernt. Gars ist ein Ort, an dem man Kultur nicht nur erlebt, sondern wirklich spürt. Let’s OPERA!“ so Clemens Unterreiner.

Neben den Opernaufführungen bietet die KulturBURG auch heuer wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Liederabenden und Lesungen – unter anderem mit Publikumslieblingen wie Erwin Steinhauer, Lidia Baich, Andreas Schager, Daniela Fally, Stefan & Wolfgang Vladar sowie weiteren kulturellen Höhepunkten. Damit wird Gars am Kamp einmal mehr zum Treffpunkt für Kunst- und Kulturbegeisterte – ein Ort, an dem Genuss, Inspiration und Atmosphäre zu einem ganzheitlichen Erlebnis verschmelzen.
Trenker, der die Oper BURG GARS mit seinem Unternehmen MED TRUST unterstützt, zeigt sich erneut begeistert vom künstlerischen Zusammenspiel in Gars: „Die KunstBURG ist für mich ein wunderbarer Ort, an dem sich unterschiedliche Ausdrucksformen auf Augenhöhe begegnen. Die Werke von Hannes Mlenek eröffnen einen intensiven Blick auf das Menschliche und schaffen eine spannende Verbindung zur emotionalen Kraft von ‚Madama Butterfly‘ und vielen weiteren Konzerten Lesungen und Liederabenden. Es ist mir ein großes Anliegen, Kunst in diesem besonderen Rahmen erlebbar zu machen und damit einen Beitrag zu einem lebendigen kulturellen Dialog zu leisten.“
Inmitten des vollen Festsaals genossen die Gäste das Zusammenspiel aus hochkarätigem Gesang von Clemens Unterreiner, den Ausführungen des Malers Hannes Mlenek und dem Sammlerehepaar Trenker sowie regionalen Schmankerln – ein stimmungsvoller Vorgeschmack auf den kommenden Festspielsommer.
Großes Beitragsfoto: vlnr.: Festspiele Gars 2026: Werner Trenker (Unternehmer MED TRUST & Kunstmäzen) mit Lebensgefährtin Sonja Zsolnai-Kasztler (Juristin und Sammlerin), Künstler Hannes Mlenek, Intendant KS Clemens Unterreiner. (Foto Jürgen Hammerschmid)
