odilien-institut: „Schenken Sie uns einen Augenblick“

Charity-Projekt des Odilien-Institutes Graz: 'Schenken Sie uns einen Augenblick' (Foto Reinhard Sudy)Unter dem Motto ‚Schenken Sie uns einen Augenblick‘ sind auch heuer wieder 13 Prominente als Testimonials für das Odilien-Institut im Einsatz. Mit dem Kampagnenthema wird die Bewusstseinsbildung für die Arbeit des Odilien-Institutes, dem Verein zur Förderung und Betreuung Sehbehinderter und Blinder Steiermarks, fortgesetzt. 

Stefan Krispel (Winzer), Monika Primas (Volkskultur Steiermark), Frido Hütter (Autor), Didi Dorner (Gastronom), Direktor und GF der Odilien Rudolf Zangl, Anita Frauwallner (AllergoSan), Paul Stajan (Stajan Kunst&Mode), Andrea Huber (Klangtherapeutin, Sängerin), Kathryn List (AVL Cultural Foundation) (Foto Florian Lierzer)
Stefan Krispel (Winzer), Monika Primas (Volkskultur Steiermark), Frido Hütter (Autor), Didi Dorner (Gastronom), Direktor und GF der Odilien Rudolf Zangl, Anita Frauwallner (AllergoSan), Paul Stajan (Stajan Kunst&Mode), Andrea Huber (Klangtherapeutin, Sängerin), Kathryn List (AVL Cultural Foundation) (Foto Florian Lierzer)

Dir. Mag. Rudolf Zangl, Geschäftsführer des Odilien-Institutes erklärt: „In unserer so kurzlebigen Zeit wird schon ein Moment der Aufmerksamkeit zu einem kostbaren Gut. ‚Schenken Sie uns einen Augenblick‘ soll Menschen daher einladen, kurz innezuhalten und daran zu denken, was Menschlichkeit für jeden von uns bedeuten kann. So zeigen steirische Persönlichkeiten auch in diesem Jahr Menschlichkeit und unterstützen unsere Arbeit. Auf diese Weise soll für die Lebenswelten und Teilhabe von Menschen mit Sehbehinderung, Blindheit und weiteren Behinderungen in unserer Gesellschaft sensibilisiert werden.“ 

'Spenden sie uns einen Augenblick': Andrea Huber (Klangtherapeutin, Sängerin), Kathryn List (AVL Cultural Foundation), Direktor und GF der Odilien Rudolf Zangl und Anita Frauwallner (AllergoSan) (Foto Reinhard Sudy)
‚Spenden sie uns einen Augenblick‘: Andrea Huber (Klangtherapeutin, Sängerin), Kathryn List (AVL Cultural Foundation), Direktor und GF der Odilien Rudolf Zangl und Anita Frauwallner (AllergoSan) (Foto Reinhard Sudy)

Ein Areal von insgesamt 15.000 m2 instand zu halten, ist eine große Herausforderung, zumal das Odilien-Institut ja auch denkmalgeschützt ist. Die Charity Kampagne 2018 dient daher der Realisierung dieser wichtigen Leitprojekte:

• Die Neugestaltung der Auslagenfenster beim Odilien-Shop, für einen ungetrübten Blick auf die umfangreichen Produkte aus unseren Odilien-Werkstätten.
• Eine umfangreiche Optimierung des Leuchtmittelbestandes im Institut, auf die speziellen Anforderungen von sehbehinderten Menschen ausgerichtet.
• Bibliotheksoftware. E-Books und elektronische Medien revolutionieren das Bibliothekswesen im Förderverein und auch wir müssen mit den neuen technischen Errungenschaften Schritt halten.

Für die Charity-Kampagne arbeiteten honorarfrei: Fotografen Florian Lierzer und Manuel Schaffernak,  Filmmaker Gerfried Guggi (Making-of Video Ostrowski) unterstützt von Heiko Kienleitner sowie die Visagistin Andrea Malessardi.

Spendenkonto Odilien-Institut
IBAN: AT62 38000 0000 8762 502
BIC: RZSTAT2G 

Testimonials 2018
Didi Dorner, Gastronom
“Ich kann mich für eine Sache erst richtig einsetzen, wenn ich das Gefühl habe, dass sie Hand und Fuß hat. Und das sehe ich bei der Odilien Charity Kampagne. Der Einsatz aller Beteiligten ist phänomenal und die Tatkraft bei diesem Projekt ansteckend – deshalb bin ich mit ganzem Herzen gern dabei.”

Mag.a Anita Frauwallner, Institut AllergoSan
„Das Odilien-Institut ist seit fast 140 Jahren ein zentrales Kompetenzzentrum für die Beratung, Bildung und Betreuung von Menschen mit Sehbehinderungen. Diese wertvolle Arbeit unterstützt die Betroffenen und deren Angehörige am Weg in ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben. Eine Arbeit, die von der Öffentlichkeit vielleicht nicht deutlich genug gesehen wird, jedoch von unschätzbarem Wert ist. Deshalb stehe ich dem Odilien-Institut sehr gerne als Testimonial für seine Charity-Kampagne zur Verfügung, um so vielen Menschen wie möglich die Augen für die großartigen Leistungen dieser Einrichtung zu öffnen.“

Andrea Huber, Klangtherapeutin, Sängerin
„Warum ich das Odilien-Institut unterstütze? „Abgesehen von der Tatsache, dass ich selber nicht aus dem Haus gehen kann, ohne meine Linsen oder Brille, möchte ich hier meinen Landsmann, Ernest Hemingway zitieren: „For what are we born, if not to aid one another?“ Ich bin einfach begeistert von der Arbeit des OdilienInstitutes und bin stolz dabei zu sein!“

Frido Hütter, Autor, Kleine Zeitung
„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“, lässt Antoine de Saint-Exupéry seinen kleinen Prinzen sagen. Ich musste daran denken, als ich vor 50 Jahren etliche Nachmittage als Ehrenamtlicher im Odilien-Institut verbrachte. Meine kleinen Schützlinge wollten mich „anschauen“; zu diesem Zweck tasteten Kinderfinger wie Federspiele mein Gesicht ab. Danach fühlten wir uns verwandt, als wären wir einander schon vor langer Zeit begegnet. In meinem Herzen lebt diese Verwandtschaft bis heute.“

Stefan Krispel, Winzer
“Wir unterstützen das Odilien-Institut seit mehreren Jahren bei vielen Veranstaltungen, wie z.B. der Odilien Golf Charity, mit unseren Wein- und Wollschweinprodukten. Daher habe ich mich sehr über die Anfrage für die neue Charity Kampagne 2018 gefreut. Als Testimonial kann man so auf einfache Weise Gutes tun und mit meinem Einsatz möchte ich mehr Aufmerksamkeit für das Odilien-Institut schaffen.”

Kathryn List, AVL Cultural Foundation
„Ich bin sehr dankbar, dass das Odilien Institut unsere Gesellschaft unterstützt: Betreuung, Bildung, Beratung, Interdisziplinäre Fachkräfte, unterstützende Technologien. Take a look …“

Mag. Dr. Martin Neubauer, Wifi Steiermark Institutsleitung
„Das Odilien-Institut ist eine coole Einrichtung, die nicht nach Mitleid sucht, sondern Inklusion mit Respekt lebt. Deswegen freue ich mich, bei dieser Kampagne dabei sein zu dürfen.“

Matthias Ohner, Schauspieler, DJ
„Das Odilien-Institut begegnet Menschen auf Augenhöhe. Das ist für mich ein entscheidender Grund hierfür Testimonial zu sein, denn wenn sich zwei auf Augenhöhe begegnen, heißt das für mich, dass sie Achtung voreinander haben. Aber nicht Achtung vor dem Geld, das jemand schon verdient hat oder der Stellung in der Gesellschaft oder dem Schicksal, das jemand schon durchlitten hat oder was sonst schon alles geleistet wurde – sondern einfach nur Achtung vor dem Menschen der einem gegenüber steht.“

Mag. Michael Ostrowski, „Entertainer“
“Inklusion und Unterstützung, Hilfe zur Selbsthilfe, dazu noch gute Bürsten – was will man mehr!”

Dr.in Monika Primas, Volkskultur Steiermark GmbH
„Ich helfe, weil wir in unserer Gesellschaft glauben nur mit den Augen zu sehen, anstatt dies viel öfter mit dem Herzen zu tun.“

Mag. Bernhard Rinner, Geschäftsführer Theaterholding Graz Steiermark GmbH
„Im Laufe der Jahre lernt man, wie kostbar Augenblicke sein können. Gerade das aktive Erleben in den Häusern der Bühnen Graz gibt Gelegenheit, die Schönheit eines einzigen Moments intensiv zu spüren. Dabei geht es aber nicht ausschließlich um das „Zusehen“ oder „Zuhören“; es ist vielmehr die Poesie des Augenblicks, die Herz und Geist erhebt. Das Odilien-Institut schlägt eine auf allen Ebenen sichtbare Brücke zwischen blinden und sehenden Menschen, losgelöst von körperlichen Dispositionen, und verdeutlicht ganz im Sinne des poetischen Augenblicks: Das Sehvermögen eines Menschen ist nicht allein von der Gesundheit seiner oder ihrer Augen abhängig. Wie schon Antoine de Saint-Exupéry in seinem Le Petit Prince schrieb: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge [oftmals] unsichtbar. So ist es mir eine Ehre im Namen der Bühnen Graz einen Beitrag zur wertvollen Arbeit des Odilien-Institutes leisten zu dürfen und einen Augenblick der Herzensbildung zu schenken.“

Paul Stajan, Stajan Kunst & Mode
„Als Fotograf habe ich vor Jahren das Odilien-Institut vom Kindergarten bis zum Altersheim fotografiert; als Modehersteller arbeite ich jetzt eng mit der Weberei der Fachschule zusammen. Diese Kontakte sind für mich sehr schöne zwischenmenschliche Erlebnisse. Aus diesem Grund gebe ich den Menschen dort gerne etwas zurück.“

ÖkR Ing. Wilfried Thoma, Präsident der Raiffeisen-Landesbank Steiermark
„Pass´ auf deine Augen auf!“ „Seit meiner Kindheit wies mich mein Vater eindringlich und immer wieder auf die Bedeutung gesunder Augen hin. „Pass´ auf deine Augen auf“, sagte er stets, was ja verständlich war. Denn bereits in jungen Jahren hatte er im Krieg ein Auge verloren. Für ihn bedeutete das nicht nur eine körperliche Beeinträchtigung, er musste in weiterer Folge auch sein berufliches Lebensziel – technischer Konstrukteur – aufgeben. „Solange die Sehkraft groß ist, nehmen wir das Sehen als eine Selbstverständlichkeit wahr. So war es damals natürlich auch bei mir. Ich darf mich glücklich schätzen, auch heute noch – teils mit Brille – sehr gut zu sehen.“

www.odilien.at
www.madison.at  

 

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