KURIER ROMY® 2019: VERLEIHUNG DER AKADEMIEPREISE

ROMY Akademiepreisverleihung (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)Die Akademiepreise der KURIER ROMY® 2019 sind vergeben. Im  Palais Wertheim am Schwarzenbergplatz wurden  die Akademiepreise mit großen Dankesreden, Emotion und unzähligen Glücksmomenten übergeben.

Rudolf John, der 'Vater' der ROMY®, bekam von Bürgermeister Michael Ludwig den goldenen Wiener Rathausmann überreicht. (Foto Kurier)
Rudolf John, der ‚Vater‘ der ROMY®, bekam von Bürgermeister Michael Ludwig den goldenen Wiener Rathausmann überreicht. (Foto Kurier)

Auch Rudolf John, der Vater der ROMY®, wurde geehrt. „So eine ROMY® ist wie Applaus, den man sich auf den Schreibtisch oder den Kamin stellen kann“, erklärte er in jungen Jahren, heute ergänzt er „und ich wünsche ihr noch ein langes Leben“. Im Rahmen des Jubiläums wurde Rudolf John seine ganz eigene Folge „Johniversum“ präsentiert und bekam  er noch vor der Gala von Bürgermeister Michael Ludwig den goldenen Wiener Rathausmann überreicht.

Die Auszeichnungen der KURIER ROMY® Akademie werden jährlich an jene Filmschaffenden hinter der Kamera, sowie an die Nachwuchsstars vor der Kamera, vergeben. Die Akademie legt die  Nominierten fest und besteht aus allen bisherigen KURIER ROMY® Preisträgern.

ROMY Akademiepreise: Die Produktionen „Mount Everest – Der letzte Schritt“ und „#FEMALE PLEASURE“ ging als Beste TV- bzw. Kino-Doku hervor: Reinhold Messner mit Laudator Christoph Ransmayr. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
ROMY Akademiepreise: Die Produktionen „Mount Everest – Der letzte Schritt“ und „#FEMALE PLEASURE“ ging als Beste TV- bzw. Kino-Doku hervor: Reinhold Messner mit Laudator Christoph Ransmayr. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

In diesem Jahr gingen die Produktionen „Mount Everest – Der letzte Schritt“ und „#FEMALE PLEASURE“ als Beste TV- bzw. Kino-Doku hervor. Im Mai 1978 bestiegen Reinhold Messner und Peter Habeler den 8.848 m hohen Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff und läuteten damit eine neue Ära des Alpinismus ein. 40 Jahre danach erzählen sie die einzigartige Geschichte ihrer Sternstunde in Messners Dokumentation auf ServusTV.

Ein ROMY Akademiepreis ging an den Kino-Dokumentarfilms „#FEMALE PLEASURE“ von Regisseurin Barbara Miller. Im Mittelpunkt stehen fünf junge Frauen, die jeweils einer der fünf Weltreligionen zugehören. Im Bild Philip Delaquis_und Arkek Glelnik. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Ein ROMY Akademiepreis ging an den Kino-Dokumentarfilms „#FEMALE PLEASURE“ von Regisseurin Barbara Miller. Im Mittelpunkt stehen fünf junge Frauen, die jeweils einer der fünf Weltreligionen zugehören. Im Bild Philip Delaquis_und Arkek Glelnik. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Fünf Frauen, fünf Kulturen, eine Geschichte: im Zentrum des Kino-Dokumentarfilms „#FEMALE PLEASURE“ von Regisseurin Barbara Miller stehen fünf junge Frauen, die jeweils einer der fünf Weltreligionen zugehören. Miller begleitet ihren Kampf gegen die Dämonisierung der weiblichen Sexualität und ihr Engagement für Aufklärung und sexuelle Selbstbestimmung aller Frauen. Die mutigen Frauen sind aufgrund ihres Einsatzes mit Diffamierung, Verfolgung und sogar Todesdrohungen durch ihre Gesellschaft oder religiöse Gemeinschaft ausgesetzt, zeigen jedoch, dass Kraft, Mut und Lebensfreude jede Struktur verändern kann.

Die Akademie ROMY® für „Bestes Buch TV-Fiction“ wurde an Oliver Kienle für „Bad Banks“ verliehen. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Die Akademie ROMY® für „Bestes Buch TV-Fiction“ wurde an Oliver Kienle für „Bad Banks“ verliehen. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Die Akademie ROMY® für „Bestes Buch TV-Fiction“ wurde an Oliver Kienle für „Bad Banks“ verliehen. Die Serie dreht sich um die junge, hochbegabte Investmentbankerin Jana Liekam (Paula Beer – nominiert für die ROMY® als „Beste Schauspielerin TV-Serie/Reihe“), ihre Karriere und die Intrigen und Machtkämpfe deutscher Investmentbänker.

„Der Pass“ von Sky: die Serie erhielt die Akademie ROMY® für „Beste TV-Serie“, Dieter sowie Jakob Pochlatko und Quirin Berg erhielten den Preis als „Beste Produzenten TV-Fiction“. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
„Der Pass“ von Sky: die Serie erhielt die Akademie ROMY® für „Beste TV-Serie“, Dieter sowie Jakob Pochlatko und Quirin Berg erhielten den Preis als „Beste Produzenten TV-Fiction“. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Goldregen auch für „Der Pass“ von Sky: die Serie erhielt die Akademie ROMY® für „Beste TV-Serie“, Dieter sowie Jakob Pochlatko und Quirin Berg erhielten den Preis als „Beste Produzenten TV-Fiction“. „Die Arbeit im Team war ein Vergnügen“ betont Hauptdarsteller Nicholas Ofcarek in seiner Laudatio.

Die berührende Verfilmung der Autobiografie von Hape Kerkeling, der Kinofilm „Der Junge muss an die frische Luft“, wird gleich dreifach mit der der Akademie ROMY® ausgezeichnet: „Beste Regie Kinofilm“ geht an Caroline Link, die goldene Statuette für die „Beste Bildgestaltung“ erhält Kamerafrau Judith Kaufmann. Julius Weckauf, der den jungen Hape Kerkeling so authentisch verkörpert, bekommt die ROMY® als „Bester Nachwuchs männlich“.

Für die „Beste Bildgestaltung TV-Fiction“ sorgte Martin Gschlacht bei der österreichischen Produktion „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“. Er erhielt bereits genau vor 10 Jahren eine goldene ROMY®.

Die bekannte Moderatorin führte gekonnt wie immer durch den Abend der ROMY Akademiepreisverleihung. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Die bekannte Moderatorin führte gekonnt wie immer durch den Abend der ROMY Akademiepreisverleihung. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Barbara Eder wurde für ihre exzellente Regie-Führung mit der Akademie ROMY® für „Tatort – Her mit der Marie“ ausgezeichnet. Laudatorin Constanze Dennig bezeichnet sie als „Pippi Langstrumpf“, Eder ist mutig, erfindet sich ihre Welt nach dem eigenen Kopf und produziert für das Publikum. Die Regisseurin freut sich über die goldene Statuette und zitiert Kathi Zechner „Prinzesschen richten ihre Krone und Königinnen ziehen ihr Schwert“.

Die Akademie konnte sich bei der Kategorie „Beste Produktion Kinofilm“ nicht entscheiden, daher gibt es gleich zwei Gewinner: „Womit haben wir das verdient“ – die Geschichte über den Kulturen-Clash der atheistischen und streng feministischen Oberärztin Wanda und ihrer frisch zum Islam konvertierten Tochter (Chantal Zitzenbacher – nominiert als „Bester Nachwuchs weiblich“). Caroline Peters, Laudatorin und Nominierte als „Beste Schauspielerin Kino/TV-Film“, fasst den Film zusammen als „Religion und Feminismus in einer unterhaltsamen Komödie“. Den Preis erhielten Thomas Hroch und Gerald Podgornig.

Für die Beste Produktion Kinofilm erhielt die Produktion der Romeo-und-Julia-Geschichte im Wiener Bettler-Milieu „Zerschlag mein Herz“ von Konstantin Seitz und Co-Produzent Simon Schwarz eine Akademie-ROMY. Im Bild Konstantin Seitz, Alexandra Makarová und Hilde Dalik (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Für die Beste Produktion Kinofilm erhielt die Produktion der Romeo-und-Julia-Geschichte im Wiener Bettler-Milieu „Zerschlag mein Herz“ von Konstantin Seitz und Co-Produzent Simon Schwarz eine Akademie-ROMY. Im Bild Konstantin Seitz, Alexandra Makarová und Hilde Dalik (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Ebenfalls überzeugt hat die Produktion der Romeo-und-Julia-Geschichte im Wiener Bettler-Milieu „Zerschlag mein Herz“ von Konstantin Seitz und Co-Produzent Simon Schwarz. „Die Vielfältigkeit im Kino und in Österreich braucht es auf jeden Fall“, freut sich Simon Schwarz via Video-Botschaft über den Preis für sein Produzenten-Debüt.

Den Sonderpreis für die „beste Programmidee“ erhielten Philipp Käßbohrer und Jan Böhmermann für „Lass dich überwachen! Die PRISM IS A DANCER Show“. Im Bild Philipp Käßbohrer. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Den Sonderpreis für die „beste Programmidee“ erhielten Philipp Käßbohrer und Jan Böhmermann für „Lass dich überwachen! Die PRISM IS A DANCER Show“. Im Bild Philipp Käßbohrer. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Den Sonderpreis für die „beste Programmidee“ erhielten Philipp Käßbohrer und Jan Böhmermann für „Lass dich überwachen! Die PRISM IS A DANCER Show“, bei der die Social Media Aktivitäten der Zuschauer im Vorfeld der Show gescannt wurden. So wurde auf humorvolle und satirische Art und Weise die Leichtsinnigkeit im Umgang mit persönlichen Daten der heutigen Zeit aufgezeigt. Die launige Laudatio auf diese Auszeichnung hielt Michael Ostrowski.

Als „Bester Nachwuchs weiblich“ überzeugte Sophie Stockinger, bekannt aus ihren Rollen in Grenzland, L’Animale und Walking on Sunshine. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Als „Bester Nachwuchs weiblich“ überzeugte Sophie Stockinger, bekannt aus ihren Rollen in Grenzland, L’Animale und Walking on Sunshine. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Als „Bester Nachwuchs weiblich“ überzeugte Sophie Stockinger, bekannt aus ihren Rollen in Grenzland, L’Animale und Walking on Sunshine. „Ich bedanke mich von ganzem Herzen. Die ROMY ist ein Preis für jene, die nicht immer nur die Sissy spielen wollen“, freut sich die Gewinnerin.

Die „Jubiläums ROMY®“ ging an „15 Jahre Café Puls“. Von Anfang an mit dabei – und damit die aktuell längst dienende Frühstücksmoderatorin im deutschsprachigen Raum – ist Johanna Setzer. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Die „Jubiläums ROMY®“ ging an „15 Jahre Café Puls“. Von Anfang an mit dabei – und damit die aktuell längst dienende Frühstücksmoderatorin im deutschsprachigen Raum – ist Johanna Setzer. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Die KURIER ROMY® wurde bereits zum 30. Mal vergeben, eine eigene „Jubiläums ROMY®“ ging ebenfalls an einen Jubilar: „15 Jahre Café Puls“. Seit bereits 15 Jahren stehen die Österreicher täglich um 5.30 Uhr mit der ersten österreichischen TV-Morning Show auf. Von Anfang an mit dabei – und damit die aktuell längst dienende Frühstücksmoderatorin im deutschsprachigen Raum – ist Johanna Setzer.

Den „Preis der Akademie“ verliehen bekam die aufsehenerregende Doku „Missbrauch – eine Frau kämpft um Aufklärung“ vom Bayrischen Rundfunk. Laudator Wilson Gonzales Ochsenknecht mit Stefan Meininger. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Den „Preis der Akademie“ verliehen bekam die aufsehenerregende Doku „Missbrauch – eine Frau kämpft um Aufklärung“ vom Bayrischen Rundfunk. Laudator Wilson Gonzales Ochsenknecht mit Stefan Meininger. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Den „Preis der Akademie“ verliehen bekam die aufsehenerregende Doku „Missbrauch – eine Frau kämpft um Aufklärung“ vom Bayrischen Rundfunk. Die Dokumentation zeigt den außerordentlich offenen Gedankenaustausch zwischen der früheren Ordensfrau Doris Wagner und dem hochrangigen Kardinal Christoph Schönborn. Wagner berichtete im Gespräch über ihren eigenen, sexuellen und spirituellen, Missbrauch. „Glauben wenigstens Sie mir?“ fragte sie. Im respektvollen Gespräch der beiden „menschelt“ es, das „Ja“ von Kardinal Christoph Schönborn ist ein sehr bedeutender Moment für Wagner, und auch für das Fernsehen.

Die Akademie ROMY® als „Bester Kinofilm“ erhält „Love Machine“ von Allegro, in welchem Thomas Stipsits als Callboy Georgy mit Charme und Schmäh brilliert – er ist für u.a. diese Rolle als „Bester Schauspieler Kino/TV-Film“ nominiert.

Als „Bester TV-Film“ wurde die komplexe Produktion „Unterwerfung“ mit einer Kurier ROMY ausgezeichnet: Clemens Schaeffer und Titus Selge (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)
Als „Bester TV-Film“ wurde die komplexe Produktion „Unterwerfung“ mit einer Kurier ROMY ausgezeichnet: Clemens Schaeffer und Titus Selge (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

Als „Bester TV-Film“ wurde die komplexe Produktion „Unterwerfung“ ausgezeichnet. Der Film basiert auf dem Roman von Michael Houellebecqs und gilt als skandalöse, beängstigende Zukunftsvision auf hohem Niveau.

Die Akademie ROMY® für „Das Wunder von Wörgl“ als „Bester TV-Film“ bekamen die Co-Produzenten Dieter und Jakob Pochlatko von epo-film überreicht. Hauptdarstellerin Verena Altenberger war für die KURIER ROMY® als „Beste Schauspielerin Kino/TV-Film“ nominiert. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und thematisiert den Kampf Wörgls für Wohlstand und gegen Arbeitslosigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus.

Großes Beitragsfoto: Als „Bester Nachwuchs weiblich“ überzeugte Sophie Stockinger. (Copyright Karl Schöndorfer TOPPRESS)

 

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