Hörakustiker Neuroth eröffnete neuen europaweiten Produktionsstandort in Lebring

Österreichs führender Hörakustiker eröffnete Ende 2020 im südsteirischen Lebring seinen neuen europaweiten Produktionsstandort. (Foto Neuroth/Kanizaj)Trotz Corona-Krise hat die Neuroth -Gruppe einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gesetzt: Öster-reichs führender Hörakustiker eröffnete Ende 2020 im südstei-rischen Lebring seinen neuen 

europaweiten Produktionsstandort. Dazu gratulierten zahlreiche Ehrengäste rund um den steirischen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Der neue Neuroth-Produktionsstandort in der „Paula-Neuroth-Straße 1“ in Lebring wurde feierlich eröffnet. Neuroth-CEO Lukas Schinko, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Neuroth-Aufsichtsratsvorsitzender Gregor Schinko. (Foto Neuroth/Kanizaj)
Der neue Neuroth-Produktionsstandort in der „Paula-Neuroth-Straße 1“ in Lebring wurde feierlich eröffnet. Neuroth-CEO Lukas Schinko, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Neuroth-Aufsichtsratsvorsitzender Gregor Schinko. (Foto Neuroth/Kanizaj)

Mit der Eröffnung des neuen gruppenweiten Produktionsstandortes hat Österreichs führender Hörakustiker Neuroth einen weiteren Meilenstein in seiner über 110-jährigen Unternehmensgeschichte gesetzt. Rund 190 Mitarbeiter sind vom langjährigen Sitz in Schwarzau nach Lebring übersiedelt. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unser geplantes Standort-Projekt trotz der Corona-Krise erfolgreich umsetzen konnten. Unser neuer Standort bietet alle Möglichkeiten, um uns in Sachen Internationalisierung und Inno-vation nachhaltig weiterentwickeln zu können. Wir sind bereit für die Zukunft“, sagte Neuroth-CEO Lukas Schinko, der das Traditions-unternehmen in vierter Generation leitet.

Zahlreiche Ehrengäste stellten sich bei der Eröffnung des neuen Neuroth-Standortes in Lebring als Gratulanten ein. Unter ihnen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka, WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Lebring-Bürgermeister Franz Labugger. (Foto Neuroth)
Zahlreiche Ehrengäste stellten sich bei der Eröffnung des neuen Neuroth-Standortes in Lebring als Gratulanten ein. Unter ihnen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka, WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Lebring-Bürgermeister Franz Labugger. (Foto Neuroth) Quelle: Neuroth/Kanizaj

„Ich bin immer sehr stolz, wenn ein steirisches Traditions- und Fami-lienunternehmen wie Neuroth wächst und damit Arbeitsplätze in unserem Land schafft. Damit unsere Wirtschaft wieder in Schwung kommt, ist gerade jetzt eine Investition in den heimischen Standort aber wichtiger denn je. Medizintechnikunternehmen wie Neuroth stimmen mich zuversichtlich, dass wir in der Steiermark unabhän-giger vom Weltmarkt werden und gestärkt aus dieser Krise kommen“, sagte der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Zuge der Eröffnung. Gemeinsam wurde auch die neue Adresse eingeweiht: „Paula-Neuroth-Straße 1“ – benannt nach der Unternehmensgründerin, die selbst schwerhörig war.

Die Kernkompetenz von Neuroth liegt in der individuellen Anpassung von Hörlösungen an die Bedürfnissee der Kunden. Mittels modernen 3D-Druckern und feinster Handarbeit werden in Lebring sogenannte Otoplastiken (Ohrpassstücke) produziert und mit der nötigen Technik bestückt. (Foto Neuroth/Kanizaj)
Die Kernkompetenz von Neuroth liegt in der individuellen Anpassung von Hörlösungen an die Bedürfnissee der Kunden. Mittels modernen 3D-Druckern und feinster Handarbeit werden in Lebring sogenannte Otoplastiken (Ohrpassstücke) produziert und mit der nötigen Technik bestückt. (Foto Neuroth/Kanizaj)

Europaweites Kompetenzzentrum für besseres Hören
Auf rund 3.700 Quadratmetern werden im neuen Supply Center der Neuroth-Gruppe individuelle Hörgeräte und Gehörschutz-Lösungen gefertigt. Es ist eines der größten Hörakustik-Labore Europas und eine „weitere Aufwertung für uns als Wirtschaftsstandort“, wie Bürgermeister Franz Labugger betonte. „Wir wollten nicht nur eine helle, moderne Arbeitsatmosphäre schaffen, sondern auch die wichtigsten Kompetenzen unter einem Dach bündeln – davon werden auch unsere Kunden profitieren“, sagte Schinko. Neben der gruppenweiten Produktion, Werkstatt und Logistik sind daher in Lebring auch weitere Unternehmensbereiche angesiedelt – etwa die Landesorganisation Österreich, die Medizintechnik-Sparte und der B2B-Gehörschutz-Bereich. Auch ein eigenes Fachinstitut soll im nächsten Jahr eröffnen – die hauseigene Neuroth-Academy wird künftig ebenfalls hier angesiedelt sein. Das europaweite Head-quarter der Neuroth-Gruppe bleibt weiterhin in Graz.

„Ein Hörgerät ist mittlerweile zum praktischen Allround-Kommunikationsmittel geworden, das man drahtlos mit dem Smartphone und Fernseher verbinden kann. Aber nach wie vor wird eine Hörminderung leider häufig verdrängt oder stigmatisiert“, sagte Neuroth-Aufsichtsratsvorsitzender Gregor Schinko. (Foto Neuroth/Kanizaj)
„Ein Hörgerät ist mittlerweile zum praktischen Allround-Kommunikationsmittel geworden, das man drahtlos mit dem Smartphone und Fernseher verbinden kann. Aber nach wie vor wird eine Hörminderung leider häufig verdrängt oder stigmatisiert“, sagte Neuroth-Aufsichtsratsvorsitzender Gregor Schinko. (Foto Neuroth/Kanizaj)

Mit dem neuen Standort bleibt Neuroth der Region treu – für Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl sei das „gerade in der aktuellen Situation ein äußerst positives Signal für die Steier-mark. Investitionen wie diese sind ein Schlüsselfaktor für den Weg aus der Corona-Krise.“ „Unsere österreichische Produktion und Logistik sind wesentliche Bestandteile unserer Wertschöpfungs-kette und unseres Qualitätsverständnisses. Umso wichtiger sind für uns auch unsere erfahrenen kompetenten Fachkräfte“, sagte Schinko zur Standort-Entscheidung. Nicht zuletzt habe die Corona-Krise gezeigt, wie wichtig die heimische Produktion zur  Sicher-stellung der Grundversorgung sei – vor allem im Medizintechnik-bereich.

Die Kernkompetenz von Neuroth liegt in der individuellen Anpas-sung von Hörlösungen an die Bedürfnissee der Kunden. Mittels modernen 3D-Druckern und feinster Handarbeit werden in Lebring sogenannte Otoplastiken (Ohrpassstücke) produziert und mit der nötigen Technik bestückt. 

Kleinste Technik für die Ohren: Bei einem Rundgang zeigte Gregor Schinko Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, wie individuelle Hörgeräte- und Gehörschutzlösungen gefertigt werden. (Foto Neuroth/Kanizaj)
Kleinste Technik für die Ohren: Bei einem Rundgang zeigte Gregor Schinko Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, wie individuelle Hörgeräte- und Gehörschutzlösungen gefertigt werden. (Foto Neuroth/Kanizaj)

Zusätzliche Arbeitsplätze für die Region
Mit dem Umzug nach Lebring bleiben wichtige Arbeitsplätze im Bezirk Leibnitz erhalten. Weitere sollen schon bald neu geschaffen werden: Denn am bisherigen Standort in Schwarzau entsteht eine Pflegeinrichtung für Senioren, wie nun fixiert wurde. Mit dem bekannten österreichischen Pflege- und Gesundheitsdienstleister SeneCura wurde ein sehr erfahrener und langfristiger Betreiber gefunden.
„Nachhaltigkeit war uns als Unternehmerfamilie schon immer wichtig. Wir haben uns sehr um eine langfristige Nachfolgelösung in Schwarzau bemüht, da wir dem Ort natürlich besonders verbunden sind “, sagte Gregor Schinko, Neuroth-Aufsichtsratsvorsitzender und Mitglied der Eigentümerfamilie.

Großes Beitragsfoto: Mittels modernsten 3D-Druckern und feinstem Handwerk werden individuelle Hörlösungen bei Neuroth in Lebring gefertigt. (Foto Neuroth/Kanizaj) 

www.neuroth.com  

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