NESTROY-Preise 2021

NESTROY 2021: Die Moderatoren des Abends Nadja Bernhard und Peter Fässlacher. (Foto Michael Seirer)Bereits zum 22. Mal wurden die NESTROY-Preise verliehen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation fand die Gala ohne Publikum als reines TV-Event in ORF III statt. ZIB-Moderatorin  Nadja Bernhard und ORF III-Moderator Peter Fässlacher führten durch den Abend im Theater an der Wien und verkündeten die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger, die selbst nicht vor Ort waren.

NESTROY 2021: Präsident des Wiener Bühnenvereins und Geschäftsführer der VBW Franz Patay, Schauspielhaus Zürich-Intendant Nicolas Stemann, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger. (Foto Michael Seirer)
NESTROY 2021: Präsident des Wiener Bühnenvereins und Geschäftsführer der VBW Franz Patay, Schauspielhaus Zürich-Intendant Nicolas Stemann, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger. (Foto Michael Seirer)

Als Gäste in der Sendung waren Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Präsident des Wiener Bühnenvereins und Geschäftsführer der VBW Franz Patay, Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger, Schauspielerin Maria Happel, Schauspielhaus Zürich-Intendant Nicolas Stemann und Ex-Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann.

NESTROY 2021: Als Showact war u.a. Florian Teichtmeister mit "Denn wovon lebt der Mensch" aus der Dreigroschenoper zu sehen. (Foto Michael Seirer)
NESTROY 2021: Als Showact war u.a. Florian Teichtmeister mit „Denn wovon lebt der Mensch“ aus der Dreigroschenoper zu sehen. (Foto Michael Seirer)

Die Showacts, begleitet von MusikerInnen des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien unter der Leitung von Carsten Paap, bestritten Florian Teichtmeister und Constanze Passin, Claudius von Stolzmann mit „Denn wovon lebt der Mensch“ aus der Dreigroschenoper, Julian Sigl mit dem „Kometenlied“ von Nestroy und einer eigens getexteten Strophe von NESTROY-Buchautor Gerald Fleischhacker, und Ruth Brauer-Kvam mit dem Lied ihres im Jänner verstorbenen Vaters Arik Brauer „Gemma, Gemma“. Regie führte André Turnheim.

NESTROY 2021: Ruth Brauer-Kvam singt Gemma, Gemma. (Foto Michael Seirer)
NESTROY 2021: Ruth Brauer-Kvam singt Gemma, Gemma. (Foto Michael Seirer)

Preisträgerinnen und Preisträger 2021
BESTE SCHAUSPIELERIN: Lina Beckmann als Richard in „Richard the Kid & the King” nach William Shakespeare, mit Texten von Tom Lanoye und Luk Perceval, Koproduktion Salzburger Festspiele und Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Nestroy-Preis 2021 als Beste Schauspielerin ging an Lina Beckmann in Richard the kid & the king. (Foto SF/Monika Rittershaus)
Nestroy-Preis 2021 als Beste Schauspielerin ging an Lina Beckmann in Richard the kid & the king. (Foto SF/Monika Rittershaus)

BESTER SCHAUSPIELER: Michael Maertens als Karel Kopfrkingl in „Der Leichenverbrenner“ von Franzobel nach Ladislav Fuks und als Adam in „Automatenbüfett“ von Anna Gmeyner, Akademietheater

BESTE DARSTELLUNG EINER NEBENROLLE: Mehmet Ateşçi als Miss Prism in „Bunbury“ von Oscar Wilde, Akademietheater

BESTE REGIE: Barbara Frey für „Automatenbüfett“ von Anna Gmeyner, Akademietheater

NESTROY 2021: Maria Happel freut sich über den Nachwuchspreis für ihre Tochter Paula Nocker. (Foto Michael Seirer)
NESTROY 2021: Maria Happel freut sich über den Nachwuchspreis für ihre Tochter Paula Nocker. (Foto Michael Seirer)

BESTER NACHWUCHS WEIBLICH: Paula Nocker als Lucy in „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht / Kurt Weill, Kammerspiele der Josefstadt

BESTER NACHWUCHS MÄNNLICH: Gregor Schulz als Franz von Moor in „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, Salzburger Landestheater

NESTROY 2021: Musikalische Begleitung durch die MusikerInnen des VBW Orchesters. (Foto Michael Seirer)
NESTROY 2021: Musikalische Begleitung durch die MusikerInnen des VBW Orchesters. (Foto Michael Seirer)

BESTE AUSSTATTUNG BÜHNE: Nina von Mechow für Bühne „Die Gewehre der Frau Kathrin Angerer“ von René Pollesch, Uraufführung, Koproduktion Wiener Festwochen und Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin

CORONA-SPEZIALPREIS: „Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°“ von Johan Harstad, virtuelle Vorstellung mittels VR-Brille, Inszenierung Tom Feichtinger, deutschsprachige Erstaufführung, Schauspielhaus Graz

BESTE OFF-PRODUKTION: „Precarious Moves” von Michael Turinsky, Uraufführung, Koproduktion mit Tanzquartier Wien und HAU Hebbel am Ufer Berlin

BESTE BUNDESLÄNDER-AUFFÜHRUNG: „dritte republik (eine vermessung)“ von Thomas Köck, Inszenierung Anita Vulesica, Österreichische Erstaufführung, Schauspielhaus Graz

BESTE AUFFÜHRUNG IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM:  „Einfach das Ende der Welt“ nach Jean-Luc Lagarce, Inszenierung Christopher Rüping, Schauspielhaus Zürich

PUBLIKUMSPREIS: Verena Altenberger

NESTROY 2021: Elfriede Jelinek erhält den Preis für ihr Lebenswerk. (Foto Michael Seirer)
NESTROY 2021: Elfriede Jelinek erhält den Preis für ihr Lebenswerk. (Foto Michael Seirer)

LEBENSWERK: Elfriede Jelinek

BESTES STÜCK – AUTOR*INNENPREIS Miroslava Svolikova für „Rand“, Uraufführung, Schauspielhaus Wien

Großes Beitragsfoto: NESTROY 2021 als TV-Event. (Foto Michael Seirer)

www.nestroypreis.at 

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