Verena Altenberger und Arash T. Riahi übernehmen die Präsidentschaft der Akademie des Österreichischen Films Wien

Neue Präsidentschaft der Akademie des Österreichischen Films. Videobotschaft von Verena Altenberger. (Foto beigestellt)Die Akademie des Österreichischen Films freut sich, die neue Präsidentschaft bekanntzugeben: Schauspielerin Verena Altenberger  und Regisseur / Produzent Arash T. Riahi übernehmen das Amt von ihrem langjährigen Vorgänger-Duo Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss.

Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss übergaben das Amt der Präsidentschaft der Akademie des Österreichischen Films an Schauspielerin Verena Altenberger und Regisseur / Produzent Arash T. Riahi. Sie hatten die Präsidentschaft von 2013 bis 2021 inne. (Foto Robert Newald)
Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss übergaben das Amt der Präsidentschaft der Akademie des Österreichischen Films an Schauspielerin Verena Altenberger und Regisseur / Produzent Arash T. Riahi. Sie hatten die Präsidentschaft von 2013 bis 2021 inne. (Foto Robert Newald)

Verena Altenberger hebt in ihrem ersten Statement das Thema Solidarität hervor: „Gemeinsam erreichen wir mehr als alleine. Gerade in künstlerischen Berufen und Prozessen ist es so wichtig, Gemeinschaft, Netzwerk und Solidarität erfahren zu können. Der österreichische Film ist weltweit eine Marke, setzt Akzente und bringt immer wieder Besonderes hervor. Wir können so unglaublich stolz auf den österreichischen Film und unsere Filmschaffenden sein! Das sind nur einige Gründe, warum ich die Akademie des österreichischen Films so wichtig und wertvoll finde, warum ich stolz bin, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Und weshalb ich mich wirklich sehr freue, ab sofort als Präsidentin zusammen mit Arash T. Riahi meinen Beitrag zu dieser Gemeinschaft und diesem kreativen Universum leisten zu können.“

Arash T. Riahi stellte das Gemeinsame vor das Trennende: „Es ist eine ehrenvolle Aufgabe, in die Fußstapfen von Stefan und Ursula zu treten." (Foto eSeL)
Arash T. Riahi stellte das Gemeinsame vor das Trennende: „Es ist eine ehrenvolle Aufgabe, in die Fußstapfen von Stefan und Ursula zu treten.“ (Foto eSeL)

Arash T. Riahi stellte das Gemeinsame vor das Trennende: „Es ist eine ehrenvolle Aufgabe, in die Fußstapfen von Stefan und Ursula zu treten. Verena und ich haben uns überlegt, was die Haltung der Akademie ist. Wir konnten diese wichtige Frage nicht zu hundert Prozent beantworten, weil eine Akademie aus sehr vielen Meinungen besteht. Aber wir können sagen, was unsere Haltung ist: Die Akademie ist keine Interessensvertretung und vergibt kein Geld – es geht um eine Sache, die darüber steht. Das sollte auch die Haltung sein: keine Grabenkämpfe, keine Egos. Künstlerisches Schaffen trifft auf demokratische Werte. Die Akademie sollte für alle da sein. Gemeinsam mit dem tollen Team der Akademie würden Verena und ich gerne Brücken bauen.“ Augenzwindernder Zusatz: „Außerdem wollte ich schon immer Präsident sein.“

Karl Markovics und Barbara Albert hatten die Präsidentschaft der Österreichischen Filmakademie vor Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss. (Foto Robert Newald)
Karl Markovics und Barbara Albert hatten die Präsidentschaft der Österreichischen Filmakademie vor Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss. (Foto Robert Newald)

Die Akademie bedankt sich herzlich bei Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss, die seit 2013 die Gesichter der Akademie nach außen hin waren und sich regelmäßig für filmische bzw. filmpolitische Anliegen eingesetzt haben. Ursula Strauss sagte in ihrem Abschiedsstatement, dass sie das Amt mit Stolz und mit Freude ausgeübt habe. Sie wünsche sich, dass die Akademie die Begeisterung für den österreichischen Film gemeinsam mit „der neuen tollen Präsidentin und dem neuen tollen Präsidenten“ weitertrage. Stefan Ruzowitzky und Ursula Strauss bleiben der Akademie als Mitglieder weiterhin eng verbunden.

Auch ein neuer Vorstand wurde gewählt. Dieser besteht aus: Mercedes Echerer (Schauspiel), Fritz  Fleischhacker (Casting), Birgit Hutter (Kostümbild), Andreas Kiendl (Schauspiel), Michael Kreihsl (Regie), Thomas Kürzl (Kamera), Anton Noori (Schauspiel), Franz Novotny (Produktion), Lisa Oláh (Casting) Jakob Pochlatko (Produktion), Faris Rahoma (Schauspiel), Evi Romen (Regie), Hannes Salat (Szenenbild), Claudia Wohlgenannt (Produktion), Judit Varga (Musik)

Der 12. Österreichische Filmpreis findet am 30. Juni 2022 im niederösterreichischen Grafenegg statt.

Großes Beitragsfoto: Neue Präsidentschaft der Akademie des Österreichischen Films. Verena Altenberger und Arash-T.-Riahi (Foto beigestellt / Foto eSeL)

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