Bettina Lampl – Zusammen viel erreichen

Aus der Reihe „Frauen und Technik“ in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Steiermark:  Bettina Lampl liebt ihre abwechslungsreiche Arbeit bei ‚Stahl Judenburg‘ in der Abteilung für Managementsysteme. Sehr am Herzen liegen ihr dabei die Aufgaben als Abfallbeauftragte und im Bereich Arbeitssicherheit. Sie ist überzeugt: Zusammen kann man viel erreichen.

Bettina Lampl wünscht sich, dass in unserer Gesellschaft vorhandene Ressourcen effizienter genützt werden und respektvoll miteinander umgegangen wird. (Foto Prontolux)
Bettina Lampl wünscht sich, dass in unserer Gesellschaft vorhandene Ressourcen effizienter genützt werden und respektvoll miteinander umgegangen wird. (Foto Prontolux)

Nach dem Geografie-Studium an der Universität Wien machte Bettina Lampl den Master für Umwelt- und Bioressourcenmanagement. „Ich interessierte mich immer schon für die Natur und hatte früh das Bedürfnis eine Ausbildung im Umweltbereich zu absolvieren“, erzählt sie. Durch ihr Praktikum in der Stahl Judenburg, die international erfolgreich für hochwertigen Stab- und Blankstahl steht, und die gegenseitige Wertschätzung, ergab sich später die Möglichkeit ihrer Anstellung.  

Bettina Lampl ist in der Abteilung für Managementsysteme bei ‚Stahl Judenburg‘ beschäftigt. „Dazu gehören Umweltmanagement und Arbeitssicherheit." Im Bild mit Journalistin Hedi Grager. (Foto Prontolux)
Bettina Lampl ist in der Abteilung für Managementsysteme bei ‚Stahl Judenburg‘ beschäftigt. „Dazu gehören Umweltmanagement und Arbeitssicherheit.“ Im Bild mit Journalistin Hedi Grager. (Foto Prontolux)

Beschäftigt ist sie in der Abteilung für Managementsysteme. „Dazu gehören Umweltmanagement und Arbeitssicherheit und es ergab sich, dass ich die Ausbildungen zur Abfallbeauftragten und Sicherheitsfachkraft absolvierte“, erläuterte sie mit spürbarer Begeisterung. Ihre Arbeit in diesen Bereichen ist breit gefächert, von der Datensammlung unter anderem für den Umweltbericht, Dateneingaben beim Umweltbundesamt, verschiedenste Statistiken und der Vorbereitung für Audits und Umweltinspektionen bis hin zur Planung von Emissionsmessungen. „Außerdem arbeiten wir im Bereich Arbeitssicherheit verstärkt an Optimierung und Verbesserung.“ Sie ist sicher, dass alles nur miteinander geht, „alleine kann man nichts erreichen.“

Die Diplom-Ingenieurin, der respektvoller Umgang miteinander sehr wichtig ist, findet den Zusammenhang zwischen Umwelt, Technik und Sicherheit unglaublich spannend. „Diese Themen sind oft etwas gegensätzlich, trotzdem muss man versuchen, sie zusammen zu führen.“ Als Beispiel erklärt sie mir: „Ein Verarbeitungsbetrieb verbraucht sehr viel Energie, dabei muss man darauf achten, diese Energie so effizient wie möglich zu nutzen und möglichst auf erneuerbare Energie zu setzen. Natürlich kann man Risiken nie gänzlich ausschließen, muss aber darauf achten, dass die Produktionsprozesse so sicher wie möglich gestaltet werden – und das ohne die Produktion einzuschränken. Ein spannendes Zusammenspiel also“.

Bettina Lampl findet den Zusammenhang zwischen Umwelt, Technik und Sicherheit unglaublich spannend. „Diese Themen sind oft etwas gegensätzlich, trotzdem muss man versuchen, sie zusammen zu führen.“ (Foto Prontolux)
Bettina Lampl findet den Zusammenhang zwischen Umwelt, Technik und Sicherheit unglaublich spannend. „Diese Themen sind oft etwas gegensätzlich, trotzdem muss man versuchen, sie zusammen zu führen.“ (Foto Prontolux)

An ihrem Arbeitgeber schätzt sie die z.B. Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Werk, viele soziale Leistungen, Förderung der betrieblichen Gesundheit und verschiedenste Fitnessprogramme. Nicht zu vergessen die Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmensgewinn.

Bettina Lampl schmunzelt, als ich sie auf die Männerdominanz anspreche. „Wir sind wirklich wenige Frauen hier. Ich würde mir schon mehr Frauenpower wünschen, denn ich finde, dass Frauen männerdominierten Bereichen guttun. Aber grundsätzlich funktioniert es problemlos und sehr gut.“ Zu Beginn ihrer Tätigkeit hatte sie allerdings schon einige Male das Gefühl, „dass man Frauen anfangs etwas voreingenommen gegenübersteht. Wie gesagt, es bräuchte im Industriebereich mehr Frauen.“

"Ich würde mir mehr Frauenpower wünschen, denn ich finde, dass Frauen männerdominierten Bereichen guttun", so Bettina Lampl. (Foto Prontolux)
„Ich würde mir mehr Frauenpower wünschen, denn ich finde, dass Frauen männerdominierten Bereichen guttun“, so Bettina Lampl. (Foto Prontolux)

Durch die Zugehörigkeit zur GMH Gruppe mit internationalen Niederlassungen kommt es zu mehr Effizienz und vermehrtem zentralen Austausch auch im Bereich Umwelt und Arbeitssicherheit – und noch interessanter: somit auch für Bettina Lampl.

Sie beschreibt sich selbst als ehrgeizig und eher ruhig, in ihrer Freizeit betreibt sie sehr viel Sport, vor allem Gerätturnen. Für die nächsten Jahre wünscht sie sich privat eine Familie mit Kindern und beruflich „wünsche ich mir, dass wir gemeinsam neue Wege finden, um mit den vorhandenen Ressourcen effizienter umzugehen und dass wir die Optimierung im Bereich Arbeitssicherheit stetig vorantreiben können.“

Großes Beitragsfoto: Bettina Lampl liebt ihre abwechslungsreiche Arbeit bei ‚Stahl Judenburg‘ in der Abteilung für Managementsysteme. (Foto Prontolux)

 

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