Aus der Reihe „Frauen und Technik“ in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Steiermark: Sandra Pötz ist als Chemikerin bei der voestalpine Böhler Welding am Standort Kapfenberg in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung tätig – manchmal auch als Troubleshooterin. „Ich liebe es zu forschen. Ich mag es, in der Industrie zu arbeiten und bin gerade wunschlos glücklich.“
Auf einem Bauernhof aufgewachsen war Sandra Pötz die erste Studentin in der Familie. „Ein Studium war damals nicht üblich, aber ich habe die Abendmatura in Graz nachgeholt und dann an der Technischen Universität Graz Chemie studiert. Das hat mich fasziniert und am meisten interessiert.“

Ihre Dissertation machte sie bei einem kleinen Start Up zum Thema Lithium-Ionen-Batterien und arbeitete danach in Leoben in einer universitätsnahen Forschungseinrichtung. „Bei der voestalpine Böhler Welding ist es mein erster Industriejob. Ich bin in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung tätig und betreue die Produktgruppe der hochlegierten Stabelektroden.“ Sandra Pötz ist auch stark in die Produktion involviert, und man ruft sie bei Problemen gerne als Troubleshooterin, bestätigt sie schmunzelnd. Derzeit finden umfangreiche Tests von Rohstoffalternativen statt, die potenziell als Ersatz für aktuell nicht verfügbare Rohstoffe dienen könnten. „Diese Arbeit ist sehr abwechslungsreich, dennoch freue ich mich, wenn wir uns wieder verstärkt Forschungs- und Projektarbeiten widmen können.“
Die Forscherin erinnert sich an ihr erstes Projekt, als sie 2019 bei der voestalpine Böhler Welding begann, die führend auf dem Gebiet der Schweißmetallurgie ist. „Es ging um CrVI-reduzierte Stabelektroden. Es war schon spannend in dieses Projekt involviert zu sein, aber auch sehr herausfordernd.“

Es ist spürbar, wieviel Spaß ihr ihre Arbeit macht. Nach dem Studium war es auch ihr Ziel, für die voestalpine zu arbeiten. „Es ist ein angesehenes Unternehmen und ein angenehmer Arbeitgeber mit vielen Benefits wie flexiblen Arbeitszeiten, Freizeit- und Sportangeboten sowie tollen Weiterbildungsmöglichkeiten.“
Energie tankt sie Sommer wie Winter beim Bergsteigen und Wandern. „Das hilft mir, im Kopf wieder alles neu zu ordnen“, lächelt die Mutter eines 5-jährigen Sohnes, die sich selbst als eher ruhig, fokussiert mit strukturierter Arbeitsweise beschreibt.
Für junge Frauen, die in einem technischen Umfeld arbeiten möchten, hat sie den Rat, sich nie abhalten zu lassen von dem, was einen interessiert und begeistert. „Jede kann in einem technischen Beruf auch ihre Frau stehen.“

Beruflich passt es für sie perfekt so wie es ist, „und was die Zukunft bringt, werden wir sehen“, meint die sympathische Forscherin. „Eigentlich bin ich gerade wunschlos glücklich.“
Auf die Frage, was sie gerne einmal erforschen würde, erzählt sie schmunzelnd: „Mein Sohn entwickelt gerade viel Interesse für Astronomie. Wenn er groß ist, möchte er erforschen, was in den schwarzen Löchern ist. Das würde mich auch interessieren.“
Großes Beitragsfoto: Sandra Pötz ist als Chemikerin bei der voestalpine Böhler Welding am Standort Kapfenberg in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung tätig. (Foto Thomas Luef)

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